Das Opernglas – Ausgabe 07-08/2017
Aktuelle Themen

PHILIPPE JORDAN: Viel mehr führen!

2012 hatte er kurzfristig und sehr erfolgreich den »Parsifal« bei den Bayreuther Festspielen übernommen. Jetzt kehrt der Dirigent mit der Neuproduktion der »Meistersinger« auf den Grünen Hügel zurück. Ein Gespräch über Wagners Werke – und über spannende Pläne mit großangelegten Opern anderer Komponisten.

CAMILLA NYLUND: Angekommen!

Nach ihrem erfolgreichen Debüt als Kaiserin in Richard Strauss’ »Die Frau ohne Schatten« in Berlin hat die finnische Sopranistin erneut bewiesen, dass sie ihren Platz im jugendlich-dramatischen Fach gefunden hat. Im Festspielsommer ist sie zum ersten Mal als Sieglinde im Bayreuther »Ring« zu erleben.

JULIAN PRÉGARDIEN: Guter Zeitpunkt

Der Tenor freut sich auf sein Oberon-Debüt bei den Münchner Opernfestspielen. Im Interview outet sich der vielseitige Künstler sogar als regelrechter Singspiel-Fan.

GERALD FINLEY: Ein großes Privileg

Seit Anfang des Jahres ziert sein Konterfei eine Briefmarke der Kanadischen Post. Doch Gerald Finley ist ohne Zweifel nicht nur daheim ein Star. Der gefragte Bariton im ausführlichen Gespräch vor seinem Rollendebüt als Lear in Aribert Reimanns Oper bei den Salzburger Festspielen.

ALBINA SHAGIMURATOVA: Technik & Zuversicht

Große Partien, große Häuser, großer Erfolg. Wer Albina Shagimuratova auf der Bühne erlebt, weiß: Die Karriere der russischen Sopranistin nimmt zu Recht immer mehr Fahrt auf – auch ohne große PR-Maschinerie im Rücken.

SETH CARICO: Die perfekte Lösung

Nach ersten Anfängen als lyrischer Bariton wechselte er rasch ins Bassbariton-Fach; die erste Partie im neuen Repertoire, eine Wagnerpartie, war für ihn wie ein „Nachhausekommen“. Die künstlerische Bandbreite des aus Tennessee stammenden Sängers bleibt dennoch vielfältig.

LUCA SALSI: Die Kunst der Phrasierung

Ob Met, Scala oder Liceu: Längst ist Luca Salsi eine feste Größe als Bariton, insbesondere im Verdi-Fach. Aktuell bereitet er sich auf den Amonasro neben der als Aida debütierenden Anna Netrebko in Salzburg vor.