AKTUELLES HEFT: Ausgabe 12/2020

Einfallsreich in schwierigen Zeiten: Keine Opernpremiere unter Normalbedingungen, doch ein Angebot so vielfältig, als wäre alles in Ordnung: In München überzeugten »Die Vögel« von Walter Braunfels in einer Inszenierung von Frank Castorf, Leipzig spielte »Lohengrin«, in Brüssel faszinierte Marlis Petersen in der »Toten Stadt«, Mannheim setzte in »Madama Butterfly« auf Transgender, und in Berlin wurde an der Komischen Oper nicht nur General Bumm, sondern als Großherzogin von Gerolstein ein Mann bejubelt. Frankfurt setzte seinen umgebauten Spielplan mit einer Pergolesi-Premiere fort, in Wien gab es im Theater an der Wien eine Neuproduktion von »Porgy and Bess« und an der Volksoper eine neue »Zauberflöte«. Augsburg setzte in Glucks Reformoper »Orfeo ed Euridice« auf neue Techniken, Saarbrücken gar auf eine Uraufführung ohne vorher festgelegtes Libretto – mit Erfolg.

Die Interviews: Startenor Roberto Alagna will – so die Aufführungen erlaubt werden – an der Berliner Staatsoper einen neuen Anlauf als Wagners Lohengrin wagen, Lawrence Brownlee spricht über Karriere und Gleichberechtigung in den USA. Der Dirigent Michele Mariotti soll im Dezember eine Neuproduktion von Verdis »Falstaff« an der Bayerischen Staatsoper in München leiten, und deren Chef Nikolaus Bachler befragten wir zu einer Einschätzung der aktuellen Situation.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Übersicht bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 12/2020

Das Inhaltsverzeichnis mit allen Themen und Beiträgen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • MÜNCHEN Die Vögel (Nationaltheater) Eugen Onegin (Staatstheater am Gärtnerplatz)
  • FRANKFURT La serva padrona / Stabat mater
  • DRESDEN Die Zauberflöte (Semperoper)
  • STUTTGART Cavalleria rusticana / Luci mie traditrici
  • LEIPZIG Lohengrin
  • BERLIN Die Großherzogin von Gerolstein (Komische Oper)
  • KARLSRUHE Die lustige Witwe
  • WIEN Porgy and Bess (Theater an der Wien) Die Zauberflöte (Volksoper)
  • BRÜSSEL Die tote Stadt
  • SANKT GALLEN Giulio Cesare in Egitto
IM BLICKPUNKT
  • ROBERTO ALAGNA
DAS INTERVIEW
  • LAWRENCE BROWNLEE
IM GESPRÄCH
  • MICHELE MARIOTTI
NAMEN UND DATEN
RUNDBLICK
  • SOLOTHURN Casanova in der Schweiz
  • HANNOVER Carmen
  • MANNHEIM Madama Butterfly
  • HEIDELBERG Pagliacci
  • MEININGEN Through his teeth
  • AUGSBURG Orfeo ed Euridice
  • KREFELD Carmen
  • MAGDEBURG Titus
  • SAARBRÜCKEN Bouches les Rouges (Alte Feuerwache)
  • BRAUNSCHWEIG Fidelio
  • MÜNSTER Das Tagebuch der Anne Frank
  • KAISERSLAUTERN La clemenza di Tito
NACHRUF
TV-TIPPS / STREAMING-TIPPS
NACHGEFRAGT
  • NIKOLAUS BACHLER
SPIELPLÄNE
IMPRESSUM
AUDIO / BOXEN
AUDIO / GESAMT
  • Georg Friedrich Händel SEMELE
  • Antonio Vivaldi IL TAMERLANO
  • Philipp Christoph Kayser SCHERZ, LIST UND RACHE
BOSTRIDGE & BEETHOVEN
  • WINTERGEDANKEN VON IAN BOSTRIDGE
AUDIO / SOLO
  • Christoph Prégardien CHANSONS PIEŚNI
  • Ermonela Jaho ANIMA RARA
WEIHNACHTEN
  • FESTLICHES, MEDITATIVES, SAKRALES
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: Y. Han · Ausgabe 12/2020

Geht es auch Ihnen so, dass Sie in letzter Zeit eine Vielzahl von Themen bewegen? Das Jahresende ist für viele traditionell die Gelegenheit zurückzublicken, zu reflektieren und daraus folgend vielleicht auch wieder die berühmt berüchtigten guten Vorsätze zu fassen. Gerade das Jahr 2020, das uns immer wieder zum Daheimbleiben gezwungen hat, eignet sich für ein solches Revue passieren lassen. Denn: Es sind bewegte Zeiten, in denen alte Denkmuster aufgebrochen, neue Denk- und Lebensansätze angestoßen werden (können) und der einigermaßen aufgeklärte Mensch nochmals überprüft, wie er nachhaltiger leben und sich seinen Mitmenschen und seiner Umwelt gegenüber bewusster, liberaler und empathischer verhalten kann; es sind aber auch Zeiten, die einem aufs Neue bewusst machen, wie viele Themen noch immer erst am Anfang ihrer Aufarbeitung stehen und noch längst nicht alle Bereiche unserer Gesellschaft durchdrungen oder die nötige Präsenz erreicht haben. Sexismus in jeder Form ist ein Paradebeispiel, aber auch – das haben spätestens die Todesfälle von George Floyd und Breonna Taylor gezeigt – die gesellschaftskulturell tief in allen Gesellschaften verwurzelten rassistischen Denkstrukturen, die ebenso ganz sicher auch nicht vor der vermeintlich so vergeistigten Kulturbranche Halt machen.
Umso mehr hat mich zum Abschluss dieses besonderen Jahres 2020 die Gelegenheit eines ausführlichen Gesprächs mit Lawrence Brownlee gefreut, der nicht nur über seine Kunst, sondern auch über seinen Weg als afroamerikanischer Opernsänger an die internationalen Opernbühnen und über sein Engagement für Gleichstellung und -berechtigung sprach. Es sind Gespräche wie diese, die einen noch lange beschäftigen, einem vielleicht auch die Augen öffnen über die Art und Weise, wie man mit seinen Mitmenschen umgegangen ist oder unbewusst über sie denkt. So verspannt und humorlos das einem zuweilen auch erscheinen mag, gerade wo es um vermeintlich harmlos gemeinte „Scherze“ geht – ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, es lohnt sich, festgefahrene Verhaltens- und Denkmuster ganz bewusst noch einmal zu überdenken, gerade jetzt zur Weihnachtszeit, der Zeit der Liebe und Einkehr. Liebe Leser, zum Zeitpunkt der Endredaktion dieser letzten Ausgabe des Jahres 2020 ist leider noch nicht klar, was für ein Dezember uns erwartet – die Zeichen für einen vorweihnachtlichen Besuch von Balletten, Opern oder Theatern stehen schlecht, aber sollte sich die Prognose eines verlängerten Lockdowns bewahrheiten, können wir Sie vielleicht zumindest mit unserer alljährlichen Zusammenstellung an brandneuen Weihnachtsalben trösten. Wie in jedem Jahr ist für jeden Geschmack etwas dabei – Fröhlich-Beschwingtes wie Andächtig-Balsamisches, auch abseits der bekannten Pfade. Wir in der Redaktion haben da ganz unterschiedliche Favoriten, welche werden wohl Ihre sein…? Das Wichtigste ist: Machen Sie sich die Advents- und Weihnachtszeit schön, halten Sie die Lebensgeister aufrecht, und, um es mit Nikolaus Bachler von der Bayerischen Staatsoper zu halten: Bleiben Sie optimistisch, denn das ist man schon allein dem Leben schuldig. In diesem Sinne von ganzem Herzen: Frohe Weihnachten!
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INTERVIEWS

Im Blickpunkt: ROBERTO ALAGNA – Endlich Lohengrin ?

Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 12/2020

Nach der Absage seines ursprünglich für den Sommer 2018 geplanten Rollendebüts im Rahmen der Bayreuther Festspiele steht für Roberto Alagna im Dezember an der Berliner Staatsoper wieder eine Neuproduktion von Richard Wagners »Lohengrin« auf dem Programm. Wird er bei den Pandemie bedingten Einschränkungen seine erste Rolle in deutscher Sprache diesmal präsentieren können? Ein Gespräch über den Stand der Vorbereitungen und die persönliche Sicht des Tenors auf die Figur des Schwanenritters.
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Das Interview: LAWRENCE BROWNLEE – Tenöre können Freunde sein

Autor: Y. Han · Ausgabe 12/2020

Zwei Belcanto-Tenöre nehmen gemeinsam ein Album auf? Lawrence Brownlee spricht über sein neuestes Projekt mit dem Tenor Michael Spyres, über seine Online-Aktivitäten für junge Sänger zum Thema Diskriminierung und Rassismus sowie über eine Vielzahl spannender Rollenpläne.
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Im Gespräch: MICHELE MARIOTTI – Vom Ansehen der Kultur

Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 12/2020

Am 2. Dezember soll unter Leitung von Michele Mariotti Giuseppe Verdis »Falstaff« Premiere an der Bayerischen Staatsoper in München haben. Ob es dazu kommen wird, soll erst Ende November entschieden werden.
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Nachgefragt: NIKOLAUS BACHLER – Warten auf Antworten

Autor: Y. Han · Ausgabe 12/2020

Volle Schulklassen – schon als Virenschleuder-Apparate bezeichnet – und demgegenüber dank hervorragender Hygienekonzepte sehr sichere Theater geschlossen. In dieser Situation ein Gespräch mit Nikolaus Bachler, Intendant von Deutschlands größtem Opernhaus, der Bayerischen Staatsoper in München.
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AUFFÜHRUNGEN

MÜNCHEN Die Vögel

31. Oktober ∙ Nationaltheater ∙ Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 12/2020

Ein (fast) leeres Nationaltheater bei der Premiere: Ingo Metzmacher dirigierte Walter Braunfels‘ »Die Vögel« in einer „Best of Castorf und Denić“-Inszenierung. Beeindruckend: die Nachtigall von Caroline Wettergreen.
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FRANKFURT La serva padrona / Stabat mater

30. Oktober · Oper · Autor: L.-E. Gerth · Ausgabe 12/2020

Flexibel reagiert die Oper Frankfurt auf die aktuellen Einschränkungen: Statt Offenbachs »Banditen« gab es eine ungewöhnliche Pergolesi-Paarung, die Komisches mit Sakralem verband.
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LEIPZIG Lohengrin

1. November ∙ Opernhaus · Autor: C. Behn · Ausgabe 12/2020

Die ursprünglich für den 7. November vorgesehene »Lohengrin«-Premiere war wegen der bevorstehenden erneuten Theaterschließungen kurzfristig auf den 1. November vorgezogen worden – eine auf 2 Stunden gekürzte Fassung ohne Pause.
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STUTTGART Cavalleria rusticana / Luci mie traditrici

11. Oktober ∙ Staatsoper · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 12/2020

Stärker könnten die Kontraste zwischen entfesselter Leidenschaft wie in Mascagnis »Cavalleria« und dem verkopft avantgardistischen Musiktheater von Salvatore Sciarrino kaum ausfallen. Aber eine solche Konstellation zeigte durchaus ihren eigenen Reiz.
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BERLIN Die Großherzogin von Gerolstein

31. Oktober ∙ Komische Oper ∙ Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 12/2020

Eine komplette Opernpremiere mit minimaler Vorbereitungszeit und unter Einhaltung sämtlicher Abstands- und Hygienevorschriften auf der Bühne und im Zuschauerraum. Eine logistische Meisterleitung der Komischen Oper.
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BRÜSSEL Die tote Stadt

22. Oktober · La Monnaie · Autor: M. Fiedler · Ausgabe 12/2020

Eine klanggewaltige Wiedergabe von Korngolds schillernder Partitur trotz reduziertem Orchester. Als Darstellerin ebenso risikobereit wie stets überragend: Marlis Petersen als Marietta.
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SANKT GALLEN Giulio Cesare in Egitto

24. Oktober ∙ UM!BAU · Autor: Th. Baltensweiler · Ausgabe 12/2020

Eine Aufführung ersten Ranges, auf die das Theater St. Gallen stolz sein kann – trotz einer Spielfassung, die inklusive Pause nur etwa zweidreiviertel Stunden dauerte mit einem Geschehen, das ständig in bewegtem Fluss war.
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HANNOVER Carmen

24. Oktober ∙ Staatsoper · Autor: S. Mauß · Ausgabe 12/2020

Eine Choroper wie »Carmen« ohne Chor bleibt per se schon ein mehr oder minder großer Kompromiss. Angesichts aller Änderungen und Ergänzungen sprach man in Hannover gar von einer „Uraufführung“.
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MANNHEIM Madama Butterfly

4. Oktober ∙ Nationaltheater · Autor: K. Scharffenberger · Ausgabe 12/2020

Was, wenn der japanische „Schmetterling“ sich des Marineoffiziers Pinkerton bediente, um mit Hilfe dieser Beziehung seine Metamorphose in eine Frau zu perfektionieren? In Mannheim wurde »Madama Butterfly« zu der scheiternden Emanzipationsgeschichte einer Transsexuellen.
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BRAUNSCHWEIG Fidelio

10. Oktober ∙ Staatstheater · Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 12/2020

Misstraut die Regie der Wirkungsmacht „Oper“ so sehr, dass die Botschaft dermaßen verstärkt werden muss? Musik wurde gestrichen, lange moralisierende Monologe hinzugefügt. So blieb Beethovens »Fidelio« nur Staffage für einen erhobenen Zeigefingen.
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SPECIALS / INFO

NAMEN UND DATEN

Die österreichische Kammersängerin Krassimira Stoyanova wird im Dezember als Feldmarschallin in der Neueinstudierung von Richard Strauss’ »Rosenkavalier« an der Wiener Staatsoper zu erleben sein. Zudem singt die bulgarische Sopranistin im Januar die Leonora in Verdis »Il Trovatore« an der Opéra National de Paris, im März die Desdemona (»Otello«) am Gran Teatre del Liceu und am 11. Mai die Gräfin in Richard Strauss’ »Capriccio« am Théâtre des Champs-Élysées in einer konzertanten Fassung unter Christian Thielemann.

NACHRUF

Alexander Vedernikov ist am 29. Oktober 2020 im Alter von nur 56 Jahren nach Komplikationen im Zusammenhang mit Covid-19 in Moskau verstorben. 2018 wurde der am 11.1.1964 in Moskau als Sohn eines Sängers und einer Organistin geborene Vedernikov zum Musikdirektor und Chefdirigenten der Königlichen Kapelle Kopenhagen ernannt. Zuvor wirkte er unter anderem als Musikdirektor und erster Dirigent am Moskauer Bolschoi-Theater. Während seiner Karriere gastierte er weltweit: am Opernhaus Zürich, an der Metropolitan Opera New York, an Covent Garden, der Pariser Oper und auch immer wieder an der Deutschen Oper Berlin. Dort dirigierte er 2015 Tschaikowskys »Eugen Onegin«, und im März 2020 stand er ein letztes Mal in Berlin bei Meyerbeers »Les Huguenots« am Pult, der letzten Vorstellung vor dem ersten Lockdown in diesem Frühjahr.

AUDIO

WEIHNACHTEN

Eine vertraute Tradition beginnt stets im November. Noch vor den Gedenksonntagen, sichtet die Redaktion die Neuerscheinungen mit Weihnachtsmusik, um eine interessante Auswahl vorzustellen. Die volle Ladung Weihnachten gibt es in diesem Jahr von Jonas Kaufmann, denn sein neues Album „It’s Christmas!“ ist prall gefüllt mit einem stimmungsvollen Festtagsmix, der in enger Verbindung zu Kaufmanns persönlichen Assoziationen mit der Weihnachtszeit steht.

AUDIO / BOXEN

Seine Würdigung ging in diesem Jahr ein wenig unter: Ludwig von Beethoven. Eine Box mit 118 CDs bietet dafür das Gesamtwerk. Ebenfalls eine Feier mit Einschränkungen: 100 Jahre Salzburger Festspiele. Auch zu dem Thema hat die Deutsche Grammophon eine Box mit Opern- und Konzertmitschnitten veröffentlicht. Daneben wird auch das Lebenswerk dreier großer Dirigenten mit jeweils einer besonderen Edition gewürdigt: Von Rafael Kubelik, Eugen Jochum und Richard Bonynge sind umfangreiche Editionen erschienen.

AUDIO / GESAMT

Eine Oper von Johann Wolfgang von Goethe? Wirklich? Ja, wirklich! Zwischen 1785 und 1787 hat er ein Libretto für Philipp Christoph Kayser, seinen geschätzten, sechs Jahre jüngeren Jugendfreund aus Frankfurter Tagen, geschrieben. Der Titel: »Scherz, List und Rache«. Der aus Köln gebürtige Geiger und Dirigent Werner Ehrhardt, ein Pionier der deutschen Originalklangszene, leitet das von ihm 2004 gegründete Orchester „l‘arte del mondo“ mit spürbarer Begeisterung für die Hebung eines bis dato unbekannten Schatzes, der die Goethianer ebenso begeistern wird wie die Opernfreunde.

AUDIO / SOLO

Singen mit Seele: Ermonela Jaho legt ihr erstes Solo-Album vor. Floskeln wie „ergreifend“ oder „bewegend“, die man bei der Beschreibung einer Gesangsstimme eher vermeidet, passen gut zu ihren Interpretationen. Jaho versteht es, Klang und Text zu einem ausdrucksstarken Ganzen zu formen.