ePAPER Ausgabe 04/2020

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Die Höhepunkte: Hamburg bejubelte einen großen Belcanto-Erfolg mit Marina Rebeka als Bellinis Norma, München feierte Diana Damrau in Verdis »Masnadieri«, und in Frankfurt begeisterte eine neue »Salome« in der Regie von Barrie Kosky. Zürich musste seine »Arabella«-Premiere kurzfristig umbesetzen, Kassel beendete seinen neuen »Ring« triumphal mit der »Götterdämmerung«, und die Genfer Premiere galt Meyerbeers »Les Huguenots«. Auch Ludwig van Beethoven wurde weiter gefeiert: am Theater an der Wien mit einem neuen »Egmont«, in Regensburg mit einem Auftragswerk, das ein Schlaglicht auf Minona von Stackelberg, die angebliche Tochter des Jubilars wirft. Und barocken Glanz gab es in Karlsruhe bei den Händelfestspielen, die keinen geringeren als Jakub Józef Orliński als Tolomeo engagieren konnten, sowie in New York, wo Joyce DiDonato als Agrippina zu erleben war.

Die Interviews: der russische Tenor Anton Rositskiy, der seit seinem Debüt vor allem in schwierigen und seltenen Partien reüssiert und kürzlich an der Deutschen Oper Berlin als Raoul begeisterte, die im lyrischen Mezzo-Fach weltweit gefragte und eine erfreulich unaufgeregte Karriere verfolgende Annalisa Stroppa, das Ensemble-Mitglied der Wiener Staatsoper Clemens Unterreiner, der es vom erblindeten Kind zum Solisten an einem der schillerndsten Opernhäuser der Welt gebracht hat, und Michael Hofstetter, der uns einen Ausblick auf die kommenden Nürnberger Gluck-Festspiele gibt.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 4/2020

Das Inhaltsverzeichnis mit allen Themen und Beiträgen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • MÜNCHEN I Masnadieri (Nationaltheater)
  • FRANKFURT Salome
  • HAMBURG Norma Otello
  • NEW YORK Agrippina (Metropolitan Opera) La Traviata (Metropolitan Opera)
  • ZÜRICH Arabella
  • OSLO Eugen Onegin
  • WIEN Egmont (Theater an der Wien)
  • BRÜSSEL Les Contes d’Hoffmann
  • INTERNATIONALE HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE Tolomeo
  • BONN Fidelio / Ein Brief / Christus am Ölberge
  • HANNOVER Alcina
  • GENF Les Huguenots
DAS INTERVIEW
  • ANTON ROSITSKIY
IM GESPRÄCH
  • ANNALISA STROPPA
VORGESTELLT
  • CLEMENS UNTERREINER
NAMEN UND DATEN
INTERNATIONALE GLUCK-FESTSPIELE 2021
  • MICHAEL HOFSTETTER
RUNDBLICK
  • SAARBRÜCKEN Don Carlos
  • OLDENBURG Rusalka
  • WIESBADEN Anna Nicole
  • SALZBURG Viva la Diva (Landestheater)
  • DETMOLD Der Jüngste Tag
  • KONSTANZ Wonderful World
  • MEININGEN Märchen im Grand Hotel
  • LÜBECK L’Européenne
  • REGENSBURG Minona. Ein Leben im Schatten Beethovens
  • EGGENFELDEN Gräfin Mariza (Theater an der Rott)
  • FREIBERG Fidelio
  • GELSENKIRCHEN Die Macht des Schicksals
  • MAINZ Manon Lescaut
  • KASSEL Götterdämmerung
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS/ OPER IM LIVE_STREAM
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • Musiktheatertipps für Kinder und Jugendliche
THIS MAKES EVERYTHING BETTER!
BÜCHER
  • Herbert Haffner WILHELM FURTWÄNGLER
  • Ralf-Oliver Schwarz JACQUES OFFENBACH
  • Lis Malina DEAR PAPA, HOW IS YOU?
AUDIO / SOLO
  • Christophe Dumaux HANDEL ARIAS
  • Julia Kleiter LISZT – THE COMPLETE SONGS, VOL.6
  • Peter Nekoranec FRENCH ARIAS
  • Patricia Petibon L’AMOUR, LA MORT, LA MER
  • Elsa Dreisig MORGEN
  • Olga Mykytenko VERDI ARIAS
  • Chen Reiss IMMORTAL BELOVED
  • Benjamin Bernheim BENJAMIN BERNHEIM
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: Y. Han · Ausgabe 4/2020

Liebe Leser, innerhalb einer rasanten Entwicklung, in der die Ereignisse sich kurz vor Redaktionsschluss überschlagen haben, hat das Corona-Virus flächendeckend das kulturelle Leben in weiten Teilen Europas ausgeschaltet: von einzelnen Großveranstaltungen, die zunächst abgesagt wurden, über die 1000-Personen-Regelung folgte Schlag auf Schlag schon bald eine bundesweite Einstellung des Spielbetriebs bis Mitte April. Mittlerweile ist flächendeckend das gesamte öffentliche Leben zum Stillstand gekommen. Man kann gar nicht einzeln aufzählen und es ist nicht auszudenken, wie viele kulturelle Ereignisse dieses Jahr nicht stattfinden, wie viele Uraufführungen vorerst ungespielt bleiben und wie viele künstlerische Existenzen von diesem zunehmend tiefgreifenden Einschnitt in unser aller Leben bedroht sind und sein werden.
Glücklicherweise ist die Musik noch nicht gänzlich verstummt – der Pianist Igor Levit gibt auf Instagram jeden Abend um 19:00 ein Wohnzimmerkonzert, letzte Neuproduktionen schafften noch als „Geistervorstellungen“ zumindest die digitale Premiere, die Berliner Philharmoniker haben ihre Digital Concert Hall allgemein zugänglich gemacht, die Metropolitan Opera streamt Abend für Abend eine ihrer Kino-Übertragungen der vergangenen Jahre, und auch vielen andere Opernhäuser bieten Aufzeichnungen ihrer Produktionen an, die die große eingekehrte Stille auf dankenswerte Weise füllen. (Und vielleicht schaffen Opernaufzeichnungen es in dieser Zeit ja auch vermehrt ins öffentlich-rechtliche Fernsehen, sodass auch diejenigen, die das Internet oder die Sozialen Medien eher nicht nutzen, ebenfalls in den Genuss kommen?)
Das alles sind unbestreitbar wunderschöne, berührende Gesten und Taten, die in dieser Zeit, von der niemand weiß, wann sie enden wird und in der jeder von uns hoch emotionalisiert ist, guttun und beweisen, dass unsere globale Gesellschaft zusammenhält und bemüht ist, die Kunst nicht verdorren zu lassen. Doch so schön und wertvoll das auch sein mag – es führt kein Weg daran vorbei, dass zeitnah auch eine politische Lösung gefunden werden muss zum Schutz der unzähligen Künstler und Kulturschaffenden, für die jeder Tag der geschlossenen Türen schwer wiegt und über Existenzen entscheiden kann. Schließlich besteht das Freizeitleben nicht nur aus der in diesem Zusammenhang in letzter Zeit bereits viel diskutierten Bundesliga oder der EM oder der Klub-WM. Halten wir uns also gemeinsam an den gesellschaftlichen Konsens, seien wir verantwortungsbewusst – damit wir alle, und mit uns die Musik, wieder zur Normalität zurückkehren können.
Diese April-Ausgabe, die Sie in den Händen halten, ist unter Umständen entstanden, die wir uns niemals hätten träumen lassen können. Bitte haben Sie Verständnis, wenn einige Daten der zahlenbasierten Rubriken (Spielpläne, Spielplänchen, Namen und Daten) sich in den kommenden Tagen nach Redaktionsschluss als nicht länger zutreffend herausstellen sollten. Auch wir schauen in die Zukunft, hoffen auf das Beste.
Vielen Dank für Ihre Treue und eine hoffentlich inspirierende Lektüre!
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INTERVIEWS

Das Interview: ANTON ROSITSKIY – Von der Natur beschenkt

Autorin: U. Ehrensberger · Ausgabe 4/2020

Mit dem Raoul in Giacomo Meyerbeers »Les Huguenots« hat sich Anton Rositskiy als einer der herausragenden Tenöre unserer Zeit präsentiert. Zwischen den Vorstellungen sprach er in Berlin mit uns über seine musikalischen Anfänge und seine künftigen Pläne.
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Im Gespräch: ANNALISA STROPPA – Eine moderne Rosina

Autor: A. Laska · Ausgabe 4/2020

Rosina ist eine ihrer Paradepartien – was dazugehört, um nicht in Routine zu verfallen, und in welchem Repertoire sie sich derzeit besonders wohlfühlt, verrät die sympathische Mezzosopranistin im ausführlichen Porträt.
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Vorgestellt: CLEMENS UNTERREINER – Ein Sänger für alle Fälle

Autor: Th. Rauchenwald · Ausgabe 4/2020

Sein Werdegang ist alles andere als alltäglich: vom blinden Jungen zum Solisten an der Wiener Staatsoper, wo der Bariton bereits über 800 Auftritte absolviert hat. Abseits der Bühne betätigt er sich bereits seit Jahren in karitativen Projekten
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Internationale Gluck-Festspiele 2021: MICHAEL HOFSTETTER – „Gluck ist Glück“

Autorin: M. Schabel · Ausgabe 4/2020

Seit 2019 ist Hofstetter Intendant der Nürnberger Gluck-Festspiele, 2021 steht die nächste Ausgabe des in zweijährigem Turnus stattfindenden Festivals an – eine gute Gelegenheit, schon jetzt über Gluck, Barockmusik und die Festspiele zu sprechen.
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AUFFÜHRUNGEN

MÜNCHEN I Masnadieri

8. März ∙ Nationaltheater ∙ Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 4/2020

Es war Diana Damraus erste Münchner Premiere seit fünf Jahren – und dementsprechend groß waren die Erwartungen im Vorfeld der Neuproduktion von Johannes Erath. Komplettiert wurde die Luxus-Besetzung unter der Stabführung von Michele Mariotti durch Charles Castronovo als Räuberhauptmann.
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FRANKFURT Salome

1. März · Oper · Autor: K. Scharffenberger · Ausgabe 4/2020

Ein gleichsam radikaler wie genialer Wurf gelang Barrie Kosky, indem er die biblische Geschichte in völlig schwarzer Szenerie, erhellt lediglich von einem einsamen, die Solisten in Szene setzenden Scheinwerferkegel erzählte. Ambur Braid war in dieser Inszenierung eine Salome, wie man sie sich wünscht, Christopher Maltmann ein traumatisierter Schmerzensmann.
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HAMBURG Otello / Norma

12. / 8. März ∙ Staatsoper · Autorin: Y. Han · Ausgabe 4/2020

Die Italienischen Opernwochen fanden nach einer letzten und sehr emotionalen »Otello«-Vorstellung mit José Cura und Ailyn Pérez ein jähes Ende – dabei waren sie so überaus vielversprechend gestartet mit Yona Kims »Norma«, in der Marina Rebeka und Diana Haller brillieren konnten.
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NEW YORK Agrippina

6. Februar ∙ Metropolitan Opera · Autor: F. Plotkin · Ausgabe 4/2020

Schon um die üppigen Gaben der Joyce DiDonato in Szene zu setzen, würde eine »Agrippina« sich lohnen, aber in der detailverliebten Inszenierung von David McVicar konnte eine durchweg herausragende Besetzung überzeugen.
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ZÜRICH Arabella

1. März ∙ Opernhaus · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 4/2020

Wer eine charmante Fortsetzung seiner »Rosenkavalier«-Regiearbeit, die zuletzt erneut an der Metropolitan Opera zu sehen gewesen war, erwartet hatte, den überraschte Robert Carsen mit einer veritablen Regiekeule – hinzu kam eine last-minute-Umbesetzung in der Titelpartie.
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WIEN Egmont

17. Februar · Theater an der Wien ∙ Autor: Th. Rauchenwald · Ausgabe 4/2020

Wo seinerzeit der »Fidelio« uraufgeführt worden war, wird in diesem Jahr gebührlich der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens begangen – zuletzt unter anderem mit einer Neudeutung des »Egmont« mit Bo Skovhus und Maria Bengtsson.
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INTERNATIONALE HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE Tolomeo

14. Februar · Staatstheater ∙ Autor: J. Gahre · Ausgabe 4/2020

Schon bei der Uraufführung im Jahr 1728 hatte Händel die Crème de la crème der Gesangswelt zur Verfügung gestanden – und auch Karlsruhe schöpfte in diesem Jahr für den »Tolomeo« aus den Vollen und hatte niemanden anders als Counter-Superstar Jakub Józef Orliński für die Titelpartie verpflichtet.
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GENF Les Huguenots

26. Februar ∙ Grand Théâtre ∙ Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 4/2020

Grand Opéra in der Filmwelt der Vierzigerjahre – kann das funktionieren? Für diesen unkonventionellen Ansatz stand dem Regieteam Jossi Wieler & Sergio Morabito mit Rachel Willis-Sørensen, John Osborn, Ana Durlovski und Michele Pertusi eine namhafte Solistenriege zur Verfügung.
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SALZBURG Viva la Diva

8. Februar ∙ Landestheater ∙ Autorin: E. Engler · Ausgabe 4/2020

„Sitten und Unsitten am Theater“ boten sich in der äußerst unterhaltsamen und detailverliebten Produktion einer seltenen Donizetti-Oper dem Publikum am Salzburger Landestheater dar.
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REGENSBURG Minona. Ein Leben im Schatten Beethovens

25. Januar ∙ Theater ∙ Autor: A. Meixner · Ausgabe 4/2020

War Minona von Stackelberg Beethovens uneheliche Tochter? Man weiß es nicht, aber darum ging es im Auftragswerk aus der Feder von Jüri Reinvere zum Beethoven-Jahr auch nicht – der estnische Komponist stellte in den Mittelpunkt seiner Oper vielmehr die Frage, welche Auswirkungen solch eine mögliche Vaterschaft auf die Seele einer Tochter haben kann.
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KASSEL Götterdämmerung

7. Februar ∙ Staatstheater ∙ Autor: K.G.v. Karais · Ausgabe 4/2020

Der Kasseler »Ring« ist zu Ende erzählt – und die finale Konfliktlösung zwischen Macht und Liebe geriet zum würdigen Abschluss einer Tetralogie, die in der letzten Spielzeit noch mit einem geheimnisvollen »Rheingold« ihren Anfang genommen hatte.
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SPECIALS / INFO

NAMEN UND DATEN

Marina Rebeka gibt im Mai ihr konzertantes Rollendebüt als Imogene in Bellinis »Il Pirata« und singt kurz darauf in Wien ihre erste »Troubadour«-Leonora. Ausführliche Termine der lettischen Sopranistin sowie Meldungen, Termine und Infos von Asmik Grigorian, Javier Camarena, Barbara Hannigan, Jessica Pratt und anderen.

VORSCHAU

Der neue »Ring«, der im Juni an der Deutschen Oper Berlin ansteht, wird in der kommenden Spielzeit mit »Walküre« und »Siegfried« fortgeführt. In der Regie und Ausstattung von Stefan Herheim wird Nina Stemme die Brünnhilde, Lise Davidsen die Sieglinde übernehmen. Auch die Pariser Nationaloper will 2020/21 ihren »Ring« von Calixto Bieito weiterspinnen, die Metropolitan Opera eröffnet die nächste Saison mit einer neuen »Aida« und Anna Netrebko in der Titelpartie, die Oper Zürich derweil mit »Boris Godunow« und Michael Volle, und die Internationalen Maifestspiele starten in Kürze unter dem romantischen Motto „O sink hernieder, Nacht der Liebe“ standesgemäß mit »Tristan und Isolde«.

THIS MAKES EVERYTHING BETTER

Die Corona-Pandemie hat auch die Oper- und Musikwelt wie ein Schlag getroffen – und zum schnellen Umdenken gezwungen: So hat das Kulturleben sich für den Moment ins Internet und die Sozialen Medien verlegt, wo unter anderem Joyce DiDonato und Piotr Beczala per Instagram- und Facebook-Livevideos aus dem Wohnzimmer der Mezzosopranistin heraus Großteile aus »Werther« darboten. Aber auch woanders trösteten Live-Streams Musikliebhaber über die zahlreichen Absagen hinweg. Aus Stockholm gab es eine ebenso hochkarätige wie emotionale »Walküre«.

MEDIEN

BÜCHER

Das Leben von Erich Wolfgang Korngold in Briefen – ein unterhaltsames, aber auch sehr in private, vertrauliche Familienkorrespondenz eintauchendes Lesevergnügen, das jetzt im Mandelbaum-Verlag herausgebracht wurde. Weitere Buchtipps: eine Furtwängler-Biografie und ein Offenbach-Porträt.

AUDIO / SOLO

Der Göttinger Konzertauftritt im Mai letzten Jahres von Countertenor Christophe Dumaux war einer der Höhepunkte der Internationalen Händel-Festspiele – dieses Konzert liegt nun als ebenfalls sehr gelungener Live-Mitschnitt vor. Außerdem: Benjamin Bernheims Debütalbum und Solo-Alben von Elsa Dreisig, Julia Kleiter, Chen Reiss und Patricia Petibon u.a.