AKTUELLES HEFT: Ausgabe 02/2017

In Feierlaune: Die traditionelle Silvester-Premiere der New Yorker Met galt diesmal Gounods »Roméo et Juliette« mit Diana Damrau und Vittorio Grigolo in den Titelpartien. Mit viel Schwung und guter Laune hat die Dresdner Staatsoperette mit einer Premiere von Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« ihr neues Domizil bezogen. Spektakulär geriet die Inszenierung zur Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie, mit Ovationen überschüttet anschließend die Uraufführung des Oratoriums »Arche« von Jörg Widmann mit den Hamburger Philharmonikern unter der Leitung von Kent Nagano. In Berlin gab es Puccinis »Manon Lescaut«, eine Übernahme von Jürgen Flimms St. Petersburger Inszenierung, spannende Wagner-Premieren mit der »Walküre« in Karlsruhe und »Lohengrin« in Essen. In Genf überzeugte eine neue »Bohème« mit Nino Machaidze als Mimì. Die Interviews: José Cura vor seinem Tannhäuser-Debüt in Monte-Carlo, die Sopranistin Carmen Giannattasio, eine „self-made-Frau“ mit starker Stimme und starkem Charakter, Regisseur Floris Visser, der für die Händel-Festspiele in Karlsruhe das Oratorium »Semele« in Szene setzt, Valencias neuer Intendant Davide Livermore und Künstlermanager Sascha Nader, der eine Internet-Datenbank entwickelt hat, die Sänger und Dirigenten direkt mit den Opernhäusern vernetzt.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • BERLIN Manon Lescaut (Staatsoper im Schiller Theater)
  • GENF La Bohème
  • KARLSRUHE Die Walküre
  • BRESLAU Il Trovatore
  • BRÜSSEL Der goldene Hahn
  • NEW YORK Roméo et Juliette (Metropolitan Opera)
  • DRESDEN Les Contes d’Hoffmann (Semperoper)
  • VALENCIA I vespri siciliani
DAS INTERVIEW
  • JOSÉ CURA
DAS PORTRÄT
  • CARMEN GIANNATTASIO
IM GESPRÄCH
  • FLORIS VISSER
FOKUS
  • ELBPHILHARMONIE
RUNDBLICK
  • HALLE Tosca
  • ESSEN Lohengrin
  • MÖNCHENGLADBACH Hänsel und Gretel
  • KASSEL Luisa Miller
  • PASSAU La Wally
  • ST. GALLEN Orfeo ed Euridice
  • ULM Pique Dame
  • GIESSEN Oberon
NAMEN UND DATEN
VORGESTELLT
  • SASCHA NADER
HINTERGRUND
  • DAVIDE LIVERMORE
REPORT
  • WIEN / HAMBURG / KLAGENFURT / ERFURT / DRESDEN
NACHRUF
IM BLICKPUNKT
  • DRESDEN Orpheus in der Unterwelt (Staatsoperette)
  • BADEN Der Carneval in Rom
  • HILDESHEIM Der Zigeunerbaron
  • BERLIN Die Perlen der Cleopatra (Komische Oper)
  • DÜSSELDORF Der Graf von Luxemburg
  • GELSENKIRCHEN Die lustige Witwe
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS
RARITÄTEN
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • MUSIKTHEATERTIPPS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
DVDs
  • Giuseppe Verdi I DUE FOSCARI
  • Walter Braunfels ULENSPIEGEL
  • Georg Friedrich Händel THEODORA
NEUE CDs
  • Neue Solo-CDs von Aida Garifullina, Marianne Crebassa, Sonya Yoncheva, Natalie Dessay u.a.
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 2/2017

Licht und dunkle Schatten: Das Jahr 2017 hat so disparat und in Extremen begonnen, wie das vorangegangene geendet hatte. Während so mancher Europäer immer noch irritiert bis verständnislos über den Atlantik schaut zu einem neuen US-Präsidenten, der Ängste und Vorurteile schürt, gezielt auf Spaltung, nicht auf Einigkeit setzt und, nebenbei bemerkt, Begriffe wie Kunst und Kultur bislang in seinen politischen Statements für nicht erwähnenswert zu halten scheint, wirken auch bei uns starke auseinanderstrebende Kräfte, einige davon in beängstigende Richtungen.
An einem Theater verlassen gleich mehrere Ensemblemitglieder das Haus, weil sie sich in einem zunehmend fremdenfeindlichen Umfeld nicht mehr sicher fühlen. So geschieht es jetzt in Altenburg/Gera. Das geht uns alle an, wo und wie auch immer wir von derartigen Vorfällen Kenntnis bekommen. Da tut es gut, sich all die positiven Kräfte zu vergegenwärtigen, die, im Großen wie im Kleinen, unbeirrt gegenhalten, auch und gerade an den Theatern. Und wenn in diesen Wochen auch die Politik Flagge zeigt in Sachen Kultur, unterstreicht sie damit gleichzeitig sehr deutlich deren gesellschaftliche Relevanz. In Dresden, nur 100 km Luftlinie von Altenburg/Gera entfernt und als „Pegida“-Aufmarschplatz selbst ein gefährdetes Pflaster, wurde just zur richtigen Zeit ein neues kulturelles Kraftwerk geschaffen, in dessen Mitte sich von nun an auch die Staatsoperette tummeln darf. Ein wichtiger Impuls für die Stadt und ihre Bewohner, der weit über die Region hinausstrahlt. Und es spricht für sich, dass sich die bundesdeutsche Staatsspitze Mitte Januar zur Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie versammelte, um auf diese Weise mit Nachdruck eine Kernaussage in die Welt zu senden: Unsere Kultur ist uns wichtig, Musik ist wichtig, für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Auch in der Oper ist das verbindende Element – das Musizieren wie das gemeinsame Erleben – ein ganz wesentlicher Faktor, egal wer auf der Bühne singt, im Graben spielt, im Zuschauerraum sitzt. Wo, wenn nicht hier, wären einende Kräfte stärker (und schöner) spürbar? Umso wichtiger, dass unsere Opernhäuser, Theater und Konzerthallen erhalten bleiben und verantwortungsvoll bespielt werden. Das stellt alle Beteiligten immer wieder vor neue Herausforderungen. Sind einerseits die Ansätze, attraktive Programme zu kreieren, erfreulich vielfältig, müssen wir uns andererseits von so manchem einst verlässlichen Erfolgsgaranten verabschieden. Repertoirehits ziehen längst nicht mehr ohne weiteres, rein aufmerksamkeitsheischender Regie-Aktionismus greift immer öfter viel zu kurz und spielt auch schon einmal die Ränge leer. Ein Opernhaus kann durch seine ruhmreiche Geschichte noch so berühmt, ein Konzertsaal noch so traditionsreich, ein Gebäude durch prunkvoll-historische oder prägnant-moderne Architektenhandschriften ein noch so attraktiver Besuchermagnet sein: Sie alle bleiben leere Hüllen, wenn das Publikum nicht Abend für Abend mit Vielfalt, Qualität und Anspruch immer wieder neu gewonnen wird. Dass ein so ikonografisches Bauwerk wie das „Opern-Ei“ in Valencia über Jahre Probleme haben konnte, in der eigenen Stadt überhaupt als interessante Stätte des Musiktheaters wahrgenommen zu werden, ist bezeichnend. Auch das Spektakuläre schwächt sich in seiner Sogwirkung ab. Doch welche Wege, welche Strategien sind wirklich zielführend? Die Verantwortlichen für die Wiener Staatsoper fühlen offenbar trotz der aktuell so beneidenswert konstanten, hohen Auslastungsquoten, die Direktor Dominique Meyer in seinen Spielzeiten souverän einfährt, eine Notwendigkeit, die Weichenstellung für die Zukunft neu zu justierten und ab 2020 mit dem Quereinsteiger Bogdan Roscic auch andere Wege auszutesten. Ob und wie es gelingen kann, das treue Stammpublikum zu halten und gleichzeitig neue Zuschauerkreise anzusprechen, ist hier wie in all den anderen Kraftwerken des Musiktheaters eine der wesentlichen Fragen, die uns in den kommenden Jahren beschäftigen werden.
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INTERVIEWS

Das Interview: JOSÉ CURA – Der Cura-Standard

Autor: Ralf Tiedemann · Ausgabe 2/2017

Gleich zwei mit Spannung erwartete Rollendebüts hintereinander: José Cura singt erstmals den Peter Grimes und wagt sich zuvor mit dem Tannhäuser erstmals an eine Wagner-Partie – in der französischen Fassung.
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Das Porträt: CARMEN GIANNATTASIO – Mission erfüllt

Autor: Ursula Ehrensberger · Ausgabe 2/2017

Starke Stimme, starker Charakter: Die italienische Sopranistin Carmen Giannattasio bezeichnet sich selbst als „self-made-Frau“ und weiß, was sie will. Seit 15 Jahren steht sie auf der Bühne – ohne spektakuläre Absagen und Skandale - und ist Markenbotschafterin eines italienischen Schmucklabels.
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Im Gespräch: FLORIS VISSER – Glücksfall Händel

Autor: Dr. Stefan Mauß · Ausgabe 2/2017

Der niederländische Regisseur setzt für die Händel-Festspiele Karlsruhe das Oratorium »Semele« in Szene und erklärt mit Begeisterung, wieso der Komponist für das Musiktheater ein großer Glücksfall ist.
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Hintergrund: DAVIDE LIVERMORE – Wie im Paradies!

Autor: Sebastian Barnstorf · Ausgabe 2/2017

Bereits das Büro strahlt Optimismus, Kreativität und Lebensfreude aus. In dieser farbenfrohen, vom Chef eigenhändig bemalten Opern-Schaltzentrale will er das futuristische „Opern-Ei“ von Valencia wieder flott machen.
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Vorgestellt: SASCHA NADER – Gut vernetzt

Autor: Söhnke Martens · Ausgabe 2/2017

Wie bringe ich meine Informationen jenen zur Kenntnis, die mich engagieren können? Der Künstlermanager Sascha Nader hat mit myCAST.is eine neue Internet-Datenbank ins Leben gerufen, die Sänger und Dirigenten direkt mit den Opernhäusern vernetzt.
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AUFFÜHRUNGEN

BERLIN Manon Lescaut

4. Dezember · Staatsoper im Schiller Theater ∙ Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 2/2017

Warum soll die bildhübsche Manon Lescaut nicht von einer Karriere beim Film träumen – im Hollywood der 1920er-Jahre? Jürgen Flimm hat seine Interpretation der Puccini-Oper aus St. Petersburg nach Berlin geholt.
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GENF La Bohème

23. Dezember · Grand Théâtre · Autor: Th. Baltensweiler · Ausgabe 2/2017

Matthias Hartmann, ehemaliger Direktor des Zürcher Schauspielhauses und des Wiener Burgtheaters hat zum Jahreswechsel in Genf eine »Bohème« auf die Bühne gebracht, die niemanden vor den Kopf gestoßen haben dürfte. Die Mimì sang Nino Machaidze.
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HAMBURG Arche

13. Januar · Elbphilharmonie · Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 2/2017

Prächtiger Einstand für Hamburgs Philharmoniker in der Elbphilharmonie unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano: Beim Eröffnungsfestival gab es Ovationen für alle Beteiligten – und selbstverständlich insbesondere für die Uraufführung des groß angelegten Oratoriums aus der Feder des Komponisten Jörg Widmann.
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KARLSRUHE Die Walküre

11. Dezember · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 2/2017

Ein »Ring« inszeniert von vier verschiedenen Regisseuren – auf dieses Konzept setzt auch Karlsruhe, wo das Projekt mit der »Walküre« nun bei seiner zweiten Premiere angelangt ist. Mit gemischten Ergebnissen.
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NEW YORK Roméo et Juliette

4. Januar · Metropolitan Opera ∙ Autor: M. Lehnert · Ausgabe 2/2017

Premiere am Silvesterabend: Charles Gounods Oper kehrte mit Vittorio Grigolo und Diana Damrau prominent besetzt auf die Bühne der Met zurück.
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HALLE Tosca

26. November · Oper Halle ∙ Autor: B. Gruhl · Ausgabe 2/2017

Die Dynamik einer außergewöhnlichen Inszenierung führt von der Opulenz des schönen Scheins in die berührende Einsamkeit des Seins. Künstler sind eben auch nur Menschen, und Cavaradossi gar ein Komplize Scarpias. In der Titelpartie brillierte Romelia Lichtenstein.
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ST. GALLEN Orfeo ed Euridice

10. Dezember · Autor: Th. Baltensweiler · Ausgabe 2/2017

Choreografin Beate Vollack hat aus Glucks Oper eine Ballett-Oper gemacht, was für den Sänger des Orpheus eine doppelte Herausforderung darstellte, aber erstaunlich gut funktionierte.
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DRESDEN Orpheus in der Unterwelt

17. Dezember · Staatsoperette · Autor: J. Gahre · Ausgabe 2/2017

Die Staatsoperette Dresden eröffnete mit Offenbachs populärem »Orpheus« schwungvoll ihr neues Domizil. Aber auch an zahlreichen anderen Abenden begeisterten lustvolle Operetten-Premieren.
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BERLIN Die Perlen der Cleopatra

3. Dezember · Komische Oper ∙ Autor: J. Gahre · Ausgabe 2/2017

In einer schrill-bunten Inszenierung von Barrie Kosky präsentierte die Komische Oper mit viel Klamauk Oscar Straus‘ heute fast in Vergessenheit geratenes doppeldeutiges, frivoles Bühnenstück aus den „Wilden Zwanzigern“.
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MELDUNGEN / INFO

REPORT

SILVESTERÜBERRASCHUNG

Der Silvesterabend in der Staatsoper ohne eine spritzige Vorstellung von Johann Strauß‘ Operette »Die Fledermaus«? Undenkbar. Dabei ist es mittlerweile eine liebgewonnene Tradition geworden, dass sich im Rahmen der Vorstellung ein prominenter Überraschungsgast auf der Feier des Prinzen Orlofsky präsentiert. Zum schwungvollen Finale des Jahres 2016 war es kein Geringerer als Juan Diego Flórez, der sich in Otto Schenks Bilderbuch-Inszenierung die Ehre gab und für seine Arie des Tonio aus »La Fille du Régiment« mitsamt der neun hohen Cs nicht nur vom begeisterten Publikum, sondern auch von seinen Kollegen um Michael Schade (Eisenstein) und Daniela Fally (Adele) frenetischen Applaus erhielt. Mit dem Ohrwurm „Guantanamera“, bei dem sich Flórez selbst auf der Gitarre begleitete, animierte er das Publikum sogar zum Mitsingen.

Nachruf

GERD GROCHOWSKI

Einem unerwarteten und plötzlichen Tod ist Gerd Grochowski erlegen. Am 15. Januar 2017 hatte er noch den Wotan in der Wiesbadener Premiere der neuen »Walküre« am Hessischen Staatstheater gesungen und Ovationen geerntet. Tags darauf rief er wegen starker Schmerzen im Herzbereich den Notarzt und ist in Mainz, trotz aller Versuche der behandelnden Ärzte, am Nachmittag verstorben. Der 1956 in Krefeld geborene Bassbariton studierte zunächst Klavier und Musikerziehung, anschließend Gesang in Köln. Zu seinen Lehrern zählten unter anderem Dirigent Konrad Junghänel und Bariton Josef Metternich. Grochowski war vor allem in Wagner-Partien ein gefragter Gast, in denen er an vielen nationalen wie internationalen (San Francisco, London, Mailand, New York) Häusern auftrat. Im vergangenen Sommer hatte er als Klingsor in »Parsifal« sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen gegeben.

NAMEN UND DATEN

BOGDAN ROŠČIĆ wird neuer Direktor der Wiener Staatsoper. Der ehemalige Manager bei Universal und aktueller Präsident von Sony Classical in New York tritt sein Amt 2020 an. Weitere Infos und Termine von Anna Netrebko, Claudio Sgura, Susan Graham, Günther Groissböck und anderen.

VORSCHAU

Annette Dasch übernimmt bei den Münchner Opernfestspielen die Partie der Rezia in einer Neuinszenierung von Webers »Oberon«. Den Hüon singt Brenden Gunnell, es dirigiert Ivor Bolton (21., 24., 27., 30. Juli). Plácido Domingo wird im Rahmen der Festspiele noch einmal als Giorgio Germont in »La Traviata« zu erleben sein.

DVDs

DVDs

Es sind die Sänger und weniger die Regisseure, die einer Aufführung von Giuseppe Verdis »I due Foscari« den Stempel aufdrücken können. Bei einem DVD-Mitschnitt aus dem Royal Opera House in London vom Oktober 2014 ist es wieder einmal Plácido Domingo. Es dirigiert Antonio Pappano. Weitere neue DVDs: Walter Braunfels »Ulenspiegel«, ebenfalls im Herbst 2014 aufgezeichnet, und Händels »Theodora« aus Paris.

CD-NEWS

NEUE CDs

Neue Solo-CDs von schönen Stimmen: Aida Garifullina begeistert bei ihrem Debüt mit lyrischen Koloraturen ebenso wie mit russischer Seele, die französische Mezzosopranistin Marianne Crebassa widmet sich auf ihrer CD „Oh Boy!“ den Launen und Gefühlen von Jünglingen, Sonya Yoncheva hat sich Händel-Arien vorgenommen, Natalie Dessay für sie arrangierte englischsprachige Songs wie „I Feel Pretty“, „Send in the Clowns“ oder „There`s no Business like Show Business“…