AKTUELLES HEFT: Ausgabe 05/2016

Starbesetzte Premieren am Londoner Royal Opera House: Diana Damrau sang die Lucia, Bryn Terfel gab sein Rollendebüt als Boris Godunow. An der Deutschen Oper Berlin begeisterten Wagner- und Strauss-Schwergewichte im Repertoire, mit Ricarda Merbeth als ägyptischer Helena und Torsten Kerl als Rienzi, an der Staatsoper im Schiller Theater trauerte Bejun Mehta als Glucks Orfeo um die Euridice von Anna Prohaska. Verdi-Welten lagen zwischen dem neuen »Maskenball« an der Bayerischen Staatsoper in München mit Piotr Beczala und Anja Harteros und dem »Otello« bei den Salzburger Osterfestspielen. Außerdem im Premierenreigen: »Tristan und Isolde« mit Stuart Skelton und Eva-Maria Westbroek bei den Osterfestspielen Baden-Baden sowie neue Musiktheaterwerke in Oslo, Amsterdam und Erfurt.

Die Interviews: Saimir Pirgu, der mit Mitte Dreißig bereits auf eine beachtliche Karriere zurückblickt und über sein neues Arienprogramm sowie kleine Wünsche im Opernalltag spricht, Komponist Moritz Eggert, dessen neue Oper »Terra Nova oder Das Weiße Leben« im Mai am Landestheater Linz uraufgeführt wird, sowie Arnold Schrem, der mit seiner „Wanderoper“ das Bundesland Brandenburg mit Musiktheater-Erlebnissen für Jung und Alt versorgt.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis

AUSGABE 5/2016

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • OSTERFESTSPIELE SALZBURG Otello (Großes Festspielhaus)
  • MÜNCHEN Un ballo in maschera (Nationaltheater)
  • LONDON Boris Godunow (Royal Opera House) Lucia di Lammermoor (Royal Opera House)
  • BADEN-BADEN OSTERFESTSPIELE Tristan und Isolde (Festspielhaus)
  • WIEN Tri sestri (Staatsoper) Fürst Igor (Volksoper)
  • BERLIN Orfeo ed Euridice (Staatsoper im Schiller Theater)
  • WARSCHAU Salome (Teatr Wielki)
  • MONTE-CARLO Der Spieler
  • BUDAPEST Die Walküre (Staatsoper)
  • BRESLAU Macbeth
  • SYDNEY Les pêcheurs de perles
  • LYON La Juive
DAS INTERVIEW
  • SAIMIR PIRGU
IM GESPRÄCH
  • MORITZ EGGERT
FOKUS
  • NEUE WERKE FÜR MUSIKTHEATER
  • ERFURT Gutenberg
  • OSLO Elysium
  • AMSTERDAM Only the Sound Remains
IM BLICKPUNKT
  • BERLIN Rienzi / Die Liebe der Danae / Die ägyptische Helena (Deutsche Oper)
NAMEN UND DATEN
VORGESTELLT
  • ARNOLD SCHREM – WANDEROPER BRANDENBURG
SPECIAL
  • WOZZECK-DOPPEL AN DER WESER
RUNDBLICK
  • GERA Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße
  • MAGDEBURGER TELEMANN-FESTTAGE Damon
  • KIEL Die Walküre
  • GRAZ Greek Passion
  • CHEMNITZ Die Meistersinger von Nürnberg
  • GELSENKIRCHEN Norma
  • KARLSRUHE Tristan und Isolde
  • ULM Lohengrin
  • MEININGEN Regina
  • ST. GALLEN Norma
REPORT
  • BRAUNSCHWEIG / AUGSBURG / LUZERN
VORSCHAU
VORSCHAU EXTRA
  • ELBPHILHARMONIE HAMBURG
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • MUSIKTHEATERTIPPS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
DVDs
  • Mascagni / Leoncavallo CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI
  • Henry Purcell THE INDIAN QUEEN
  • Giuseppe Verdi GIOVANNA D’ARCO
  • Carl Nielsen SAUL & DAVID
  • Ralf Pleger DIE AKTE TSCHAIKOWSKY
  • Measha Brueggergosman SONGS OF FREEDOM
CD-NEWS
  • Neue Aufnahmen von Marlis Petersen, Christian Gerhaher,Barbara Hannigan, Matthias Goerne u.a.
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EDITORIAL

Editorial

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 5/2016

Wie dicht liegen die Dinge zuweilen beieinander. Als Mitte April die erste Spielzeit der neuen, im kommenden Januar eröffnenden Elbphilharmonie in Hamburg vorgestellt wurde, waren Stolz, persönliche Begeisterung und allgemeine Vorfreude offenkundig so groß, dass alle Missstände und Widrigkeiten im langjährigen, problembelasteten Entstehungsprozess des singulären Großprojektes gänzlich ausgeblendet schienen. Selbst die kritischsten Fragesteller blieben für den Moment stumm. Die Gunst der Stunde klug für eine effektsichere Eigenwerbung nutzend, drehte NDR-Intendant Lutz Marmor, in dessen Zuständigkeitsbereich das künftig als Residenzorchester der Elbphilharmonie wirkende NDR Sinfonieorchester fällt, die Optimismus-Schraube noch etwas weiter – mit einer „Bestandsgarantie für alle unsere Musik-Ensembles“. Ein bemerkenswertes Bekenntnis, das derzeit keineswegs selbstverständlich ist innerhalb der ARD und einiges aussagt über die momentane Stimmungslage im Norden.
Der Blick des Intendanten war dabei gewiss auch ein wenig gen Südwesten gerichtet, wo die Kollegen des SWR über die vergangenen Jahre eine gegenläufige Richtung eingeschlagen und sich zuletzt für die Zwangsfusion zweier großer Orchesterformationen entschieden hatten. Die sind just in diesen Wochen auf Abschiedstour, Anfang Mai darf das traditionsreiche SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg noch sein 70-jähriges Jubiläum feiern, dann wird es mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart verschmolzen. Die Pläne des ab der kommenden Saison neu formierten Klangkörpers „SWR Symphonieorchester“ wurden – Ironie der Ereignisse – just in der gleichen Woche vorgestellt wie die Pläne des (offenbar einem eher plakativ-oberflächlichen Bedürfnis folgend) ebenfalls umbenannten „NDR Elbphilharmonie Orchesters“ in Hamburg. So grundlegend Konträres kann ein neuer Name bedeuten. Unsere Kulturnation in höchst variablen Grenzen zwischen Möglich-Sein und Möglich-Machen: Der Umgang mit den Radio-Sinfonieorchestern und ihrer zum Teil sehr ruhmreichen Geschichte (unzählige Tondokumente füllen die Regale) ist da nur ein Beispiel. Weit ins Land und darüber hinaus ins Internationale ausstrahlende Leuchtturm-Projekte stehen heute – zuweilen sogar sehr dicht! – neben kulturellem Brachland und dem sehr dringenden Bedarf an elementarsten Angeboten. Welche Welten liegen dazwischen, wenn man etwa auf Berlin schaut und dann den Blick weitet in das die Hauptstadt wie eine Insel umschließende Flächen-Bundesland Brandenburg. Während das Publikum in der Metropole allein an der Deutschen Oper Berlin innerhalb weniger Tage wahre Großkaliber der Opernliteratur in geballter Ladung genießen darf (wie grade bei den Richard-Strauss-Wochen), sieht das im unmittelbaren Umland vollkommen anders aus. Ein einziges Mehrspartentheater mit repertoiremäßigem Opernbetrieb ist in ganz Brandenburg nach diversen Sparrunden übrig geblieben. Aber Not macht erfinderisch: Seit fünf Jahren sorgt die „Wanderoper Brandenburg“ für eine Grundversorgung in Sachen Musiktheater. Ein ganz besonderes Projekt! Und doch nur ein Beispiel von erfreulich vielen Aktivitäten, die sich aus der Gesellschaft heraus in gemeinschaftlichem Engagement entwickelt haben und mit gänzlich anderen, zuweilen sehr einfachen Mitteln durchaus ähnlich ansteckende Begeisterung vermitteln können wie so manche Veranstaltung hochsubventionierter Staatsbetriebe. Künstlerischer Anspruch und spürbare Hingabe sind die gemeinsamen Konstanten dieser simplen Formel: Egal wo und wie, ein Publikum muss nur die Chance bekommen, Musiktheater zu erleben. Wie leicht ist es dann mit dem Opernvirus infiziert!
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INTERVIEWS

Das Interview: SAIMIR PIRGU – Mit Herz und Technik

Autor: Ursula Ehrensberger· Ausgabe 5/2016

Er ist erst Mitte Dreißig, blickt aber schon auf eine beachtliche Karriere zurück. Im Interview spricht der sympathische Tenor über sein neues Arienprogramm, das lyrische Stimmfach und die Bedeutung der Stimmpflege sowie kleine Wünsche im Opernalltag.
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Im Gespräch: MORITZ EGGERT – Ein riesiger Spaß

Autor: Yeri Han · Ausgabe 5/2016

Vielbeschäftigter Komponist und Science-Fiction-Fan: Mit seiner im Mai am Landestheater Linz zur Uraufführung kommenden Oper »Terra Nova oder Das Weiße Leben« zeichnet Moritz Eggert ein apokalyptisches Szenario.
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Vorgestellt: ARNOLD SCHREM – Auf Wanderschaft

Autor: Gabriele Helbig· Ausgabe 5/2016

Grundversorgung im Flächenland: Mit ansteckender Begeisterung und großem persönlichen Engagement bietet in Brandenburg seit fünf Jahren eine „Wanderoper“ Musiktheater-Erlebnisse für Alt und Jung. Ein Gespräch mit dem Initiator.
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AUFFÜHRUNGEN

OSTERFESTSPIELE SALZBURG Otello

19. März · Großes Festspielhaus · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 5/2016

Prominenter Einspringer: José Cura sang in der von Christian Thielemann musikalisch geleiteten Festspielproduktion den tragischen Titelhelden. Regisseur Vincent Lemaire und Modedesigner Christian Lacroix setzen die Oper in Szene.
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MÜNCHEN Un ballo in maschera

6. März · Nationaltheater · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 5/2016

Große Namen und großartige Musik machten Verdis »Maskenball« zu einem unvergesslichen Ereignis: Zubin Mehta dirigierte eine prominente Solistenriege durch einen von Brio und Furor geprägten Abend.
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LONDON Lucia di Lammermoor

18. März · Royal Opera House · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 5/2016

Diana Damrau sang die Lucia in einer in beeindruckenden Bildern erzählten Inszenierung von Katie Mitchell. Ebenfalls auf dem Programm an der Königlichen Oper: Bryn Terfels Rollendebüt als Boris Godunow.
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BERLIN Die ägyptische Helena

1. April · Deutsche Oper · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 5/2016

Bei den Richard-Strauss-Wochen an der Deutschen Oper Berlin gab eine herausragende Ricarda Merbeth die Helena in »Die ägyptische Helena« und prägte einen Opernabend der Extraklasse. Aber auch »Die Liebe der Danae« sowie im weiteren Repertoire Wagners »Rienzi« zeugten von der Leistungsfähigkeit des Hauses.
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BADEN-BADEN OSTERFESTSPIELE Tristan und Isolde

19. März · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 5/2016

In Mariusz Trelińskys Neuproduktion von »Tristan und Isolde« waren die Berliner Philharmoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Simon Rattle Star des Abends. Eva-Maria Westbroek und Stuart Skelton sangen das tragische Liebespaar.
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WIEN Tri sestri

6. März · Staatsoper · Autor: T. Rauchenwald · Ausgabe 5/2016

Komponist Peter Eötvös selbst stand am Pult der Neuinszenierung seiner Oper um das Schicksal dreier Schwestern, die in der Wiener Fassung erstmals auch von drei Frauen gesungen wurden – sinnliche Klangspektren gepaart mit starken Rollenporträts.
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BUDAPEST Die Walküre

6. März · Staatsoper· Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 5/2016

Der Budapester »Ring« geht in die nächste Runde: Auch »Die Walküre« punktete durch eine futuristische Ästhetik und exzellente Gesangsleistungen.
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OSLO Elysium

12. März · Autor: T. Kliche · Ausgabe 5/2016

Eine optische Meisterleistung gelang dem Regieteam um David Pountney in der Uraufführung der Science-Fiction-Oper »Elysium«, die Fragen zum Mensch-Sein und der Menschlichkeit behandelt. Neue Opern gab es aber auch in Amsterdam und in Erfurt.
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KIEL Die Walküre

12. März · Autor: S. Martens · Ausgabe 5/2016

Die Förde-Stadt schmiedet weiter eifrig an ihrem »Ring«-Zyklus: Dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr folgte nun eine musikalisch mehr als überzeugende »Walküre« in teilweise spaciger Optik.
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CHEMNITZ Die Meistersinger von Nürnberg

27. März · Autor: B. Gruhl · Ausgabe 5/2016

Wie passen Freiheit und Kunst mit Tradition und Regeln zusammen – dieser Frage ging man in den Chemnitzer »Meistersingern« nach, gebettet in die üppige Kostümpracht der Renaissance.
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MEININGEN Regina

20. März· Autor: B. Gruhl · Ausgabe 5/2016

Daran, dass Albert Lortzing mehr als „nur“ Lustspiele geschrieben hat, wurde in Meinungen erinnert, wo man mit der Freiheitsoper »Regina« eine absolute Rarität auf die Bühne brachte.
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MELDUNGEN / INFO

REPORT

JUBEL FÜR DIE DAME

Altstar Dame Gwyneth Jones in einer Neuinszenierung auf der Opernbühne – dieses Kunststück ist dem Staatstheater Braunschweig gelungen, das die Waliserin im März noch einmal als bejubelte Gräfin in »Pique Dame« präsentierte. Zwar war ihr Auftritt am Premierenabend durch eine Erkältung getrübt und die 1986 von der britischen Königin geadelte Sopranistin als indisponiert angekündigt worden, dennoch sollte ihr, ganz Profi, eine eindrucksvolle Darbietung gelingen.

NAMEN UND DATEN

OLGA PERETYATKO ist zu Gast bei der ersten Ausgabe der neuen Kölner Konzertreihe „Klassik am Tanzbrunnen“. Gemeinsam mit Erwin Schrott wird sie am 19. Juni 2016 Arien und Ausschnitte aus italienischen und französischen Opern zum Besten geben. Momentan ist die gebürtige Russin als Gilda in »Rigoletto« an der Opéra Bastille in Paris (2., 5., 10., 16., 24.5.) und der Deutschen Oper Berlin engagiert (24., 30.6.). Weitere Infos und Auftrittsdaten von Teodor Currentzis, Angela Gheorghiu, James Levine, Camilla Nylund, Seiji Ozawa, Renée Fleming, Gaston Rivero und vielen mehr.

VORSCHAU

Premieren-Reigen mit Debüts und Abschieden am Royal Opera House in London: Jonas Kaufmann singt seinen ersten Otello, Bryn Terfel ist der Hans Sachs in den »Meistersingern von Nürnberg«, und Renée Fleming übernimmt ein letztes Mal die Marschallin im »Rosenkavalier«. Das detaillierte Programm sowie Ausblicke auf die Saison 2016/17 an der Wiener Staatsoper, der Berliner Staatsoper im Schiller Theater, dem Theater an der Wien u.a.

VORSCHAU EXTRA

Die Hamburger Elbphilharmonie läutet ihre erste Saison ein – und bietet mit einem fast dreiwöchigen Konzertmarathon einen hochkarätigen Rundumschlag in Sachen Musikvielfalt. Gleich zu Beginn geben sich im Rahmen der beiden Eröffnungskonzerte am 11. und 12. Januar 2017 unter dem Dirigat von Thomas Hengelbrock mit Jonas Kaufmann, Bryn Terfel, Anja Harteros und Philippe Jaroussky prominente Opernstars die Ehre. Aber auch in den kommenden Monaten wird man mit Joyce DiDonato, Cecilia Bartoli, Diana Damrau, Piotr Beczala oder Klaus Florian Vogt bekannte Stimmen hören.

CDs

CD-NEWS

Marlis Petersen und Konrad Jarnot setzen mit ihrer neuen CD ein Zeichen für Walter Braunfels und stellen in kluger Auswahl ernste und verspieltere Lieder des Komponisten vor. Weitere CD-Neuheiten gibt es von Matthias Goerne, Barbara Hannigan, James Rutherford, Saimir Pirgu, Christian Gerhaher und vielen anderen mehr.

DVDs

DVDs

Das Verismo-Doppel »Cavalleria rusticana« und »Pagliacci« in expressionistischer Stummfilm-Manier, das die begeisterten Zuschauer bei den Osterfestspielen Salzburg 2015 zu sehen bekamen, gibt es jetzt auch für den heimischen Genuss. Als Turiddu und Canio begeistert Jonas Kaufmann. Liudmyla Monastysrska als Santuzza und Maria Agresta als Nedda sind ihm würdige Partnerinnen. Ebenfalls auf DVD: Henry Purcells Semi-Oper »The Indian Queen« als musikalisches wie inszenatorisches Spektakel von Teodor Currentzis und Peter Sellars aus Madrid, Verdis »Giovanna d’Arco« mit Jessica Pratt und Carl Nielsens »Saul und David« aus dem Königlichen Opernhaus Kopenhagen.