AKTUELLES HEFT: Ausgabe 10/2016

In Pesaro gaben Olga Peretyatko und Erwin Schrott ein hinreißendes Rossini-Paar, während Juan Diego Flórez beim selben Festival das Publikum in »La donna del lago« begeisterte; zu einem veritablen Triumph geriet auch Otto Nicolais »Il Templario« bei den Salzburg Festspielen, die zudem einen neuen »Faust« mit Piotr Beczala in der Titelpartie präsentierten. Große Stimmen gab es mit Iréne Theorin als Turandot auch in Peralada, mit Albina Shagimuratova als Semiramide bei den Londoner BBC Proms und mit Patrizia Ciofis kurzfristigem Einspringen in »Tancredi« beim Musikfest Bremen. In Amsterdam begeisterten Christiane Karg und Alex Esposito im neuen »Figaro«, Minden setzte seinen erfolgreichen »Ring«-Zyklus fort, Innsbruck überraschte mit einer quietschfidelen Opernkomödie, in Bad Wildbad feierte man mit üppigem Programm fulminant Jubiläum.

Die Interviews: Joyce DiDonato, die mit einem ehrgeizigen CD-Projekt, neuen Rollen und Schauspielambitionen derzeit ungewohnte Wege geht, Mauro Peter, der dem Liedgesang in seiner noch jungen Karriere ebenso viel Aufmerksamkeit widmet wie der Oper, und Regula Mühlemann, die aufstrebende Schweizer Sopranistin, die sich aktuell auf ihr erstes Soloalbum mit Arien von Mozart freut.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis

AUSGABE 10/2016

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • SALZBURGER FESTSPIELE Faust (Großes Festspielhaus) Il Templario (Großes Festspielhaus)
  • ROSSINI OPERA FESTIVAL PESARO Il turco in Italia (Teatro Rossini) La donna del lago (Adriatic Arena)
  • FESTIVAL CASTELL DE PERALADA Turandot
  • BBC PROMS LONDON Semiramide (Royal Albert Hall)
  • SAVONLINNA OPERA FESTIVAL Aus einem Totenhaus / Otello / Don Giovanni
  • MUSIKFEST BREMEN Tancredi (Die Glocke)
  • ROSSINI IN WILDBAD Demetrio e Polibio / Sigismondo / Le Comte Ory / Bianca e Gernando
DAS INTERVIEW
  • JOYCE DIDONATO
DAS LIED-PLÄDOYER
  • MAURO PETER
DAS PORTRÄT
  • REGULA MÜHLEMANN
REPORT
  • INGELHEIM / NEUWIED-ENGERS / MEININGEN
SAISONSTART
  • MAGDEBURG Faust
  • HANNOVER Manon Lescaut
  • MINDEN Die Walküre
  • LÜBECK Ariadne auf Naxos
  • DUISBURG Wagner-Gala (Mercatorhalle)
  • AMSTERDAM Le nozze di Figaro
NAMEN UND DATEN
FESTSPIEL-RUNDBLICK
  • IMMLING FESTSPIELE Die Zauberflöte
  • DOMSTUFEN-FESTSPIELE ERFURT Tosca
  • JENNERSDORF FESTIVALSOMMER Die Fledermaus (Schloss Tabor)
  • LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL Die Rose von Stambul
  • INNSBRUCKER FESTWOCHEN DER ALTEN MUSIK Il matrimonio segreto
  • CARINTHISCHER SOMMER Jesu Hochzeit (Stiftshof Ossiach)
  • MUSIKFESTSPIELE POTSDAM SANSSOUCI Armide
  • MANNHEIMER MOZARTSOMMER Idomeneo
  • WERNIGERÖDER SCHLOSSFESTSPIELE Der Freischütz
  • SCHLESWIG-HOLSTEIN MUSIK FESTIVAL Die Schöpfung (Sparkassen Arena Kiel)
  • OPER SCHENKENBERG Rigoletto (Sportanlage in Brugg)
NACHRUF
LESERBRIEFE
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • MUSIKTHEATERTIPPS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
DVDs
  • Umberto Giordano ANDREA CHÉNIER
  • Giuseppe Verdi OTELLO
  • Michail I. Glinka RUSLAN UND LUDMILA
  • Wolfgang A. Mozart DA PONTE OPERAS
  • Giovanni Simone Mayr MEDEA IN CORINTO
CD-SPECIAL
  • FRITZ WUNDERLICH
CD-NEWS
  • Werke von Walter Braunfels, Josef Gabriel Rheinberger, Anton Rubinstein u.a., Vertonungen von Johann Heinrich Voß Gedichten
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EDITORIAL

Editorial

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 10/2016

Gute Nachrichten aus Berlin? Das ist doch mal was! Mitte September konnte die Staatsoper Unter den Linden an ihren angestammten Ort zurückkehren. Zwar zunächst nur mit einem ersten, einmonatigen Testbetrieb für Intendanzgebäude und Probenzentrum, aber immerhin...
Die eigentliche Wiedereröffnung des Knobelsdorffer Prachtbaus ist inzwischen auf den Deutschen Nationalfeiertag am 3. Oktober 2017 datiert worden; die Sanierung wird dann von drei auf sieben Jahre in der Dauer und von zunächst veranschlagten 239 auf (aktuell) 400 Mio. Euro in Sachen Kosten angeschwollen sein. Aber Hauptsache fertig! So regierte an der Spree zumindest in diesem Fall kurzfristig der schiere Optimismus, kann man doch jetzt mit berechtigter Freude in eine Saison starten, die tatsächlich die letzte in der akustisch doch arg problematischen Interimsspielstätte Schiller Theater sein soll. Hoffentlich geht es diesmal gut! Auch die Oper Köln hatte ja im vergangenen Jahr frohgemut einer bevorstehenden Wiedereröffnung ihres Hauses am Offenbachplatz entgegengesehen und bereits voller Elan die dazu passende Saisonplanung vorgestellt – um dann doch einen umso spektakuläreren Rückzieher machen zu müssen. Seitdem spielt man wieder in Ersatzspielstätten. Man möchte es vermuten, doch das Problem ist durchaus kein originär deutsches Dilemma, wiederholt sich das Drama doch derzeit, noch kurzfristiger, an einem anderen traditionsreichen europäischen Haus: Die Brüsseler Monnaie-Oper ist gerade erst zum Saisonauftakt mit der Hiobsbotschaft einer Bauverzögerung konfrontiert worden, obwohl man eigentlich schon im Dezember ins Stammhaus zurückkehren wollte. Die ursprünglich auf nur sechs Monate angesetzte Renovierung wird sich um fast ein Jahr verlängern, der Spielplan muss entsprechend neu justiert werden. Nach einer vorsichtigen Prognose will man die Wiedereröffnung nun im September 2017 feiern; aktuell haben die Belgier dafür die Uraufführung einer neuen Oper von Philippe Boesmans vorgesehen: »Pinocchio!« – Hoffentlich wächst in der Zwischenzeit niemand anderem eine lange Nase. Zweckoptimismus allerorten. Längst stellt man sich bei jedem neu angedachten Bauvorhaben, sei es Neubauprojekt oder Sanierungsfall, die bange Frage, wie weit denn dieses Mal die Sache aus dem Ruder läuft. Warum nur ist es seit Jahren nicht möglich, derartige Projekte in Pläne mit tatsächlich realistischem Finanz- und Zeitrahmen zu fassen – und diese Vorgaben dann auch (zumindest halbwegs) einzuhalten? Es ist bemerkenswert, wie souverän und professionell dagegen in den meisten betroffenen Theaterbetrieben reagiert wird, insbesondere auch seitens des künstlerischen Personals. So viel Einsatzwillen, Kreativität, Spontaneität, Flexibilität wünschte man sich in anderen Berufszweigen. Dass auch das Publikum hier zuweilen arg gefordert ist, wird gern übersehen. Im Zuge mancher Notfallpläne werden Nachsicht, Geduld und Durchhaltewillen schon mal über Gebühr strapaziert – vom Groll des Steuerzahlers in uns ganz zu schweigen. Nicht jeder Klassikfan ist da bereit, alle erzwungenen Umwege mitzugehen. Es verwunderte nicht, dass die Abonnentenzahlen der Duisburger Philharmoniker dramatisch einbrachen, nachdem die damals doch gerade erst eingeweihte Mercatorhalle 2012 kurzfristig wieder geschlossen werden musste. Die ist inzwischen wieder auf – der Konzertsaal der Lübecker MuK,1994 eingeweiht, dagegen seit einem Jahr zu; Grund hier: ein einsturzgefährdetes Dach. Dass auch von Santiago Calatravas ikonografischem Opern-Ei in Valencia (eröffnet 2005) längst die Kacheln aus der schillernd-weißen Außenhaut purzeln, ist da kein wirklicher Trost, schließlich kann dort immerhin gespielt werden. Hoffen wir, dass bei den nächsten, mit Spannung und Sehnsucht erwarteten Neueröffnungen, namentlich in Dresden (Staatsoperette, Dezember 2016) und Hamburg (Elbphilharmonie, Januar 2017) nun endlich alles glatt läuft!
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INTERVIEWS

Das Interview: JOYCE DIDONATO – Kontrastprogramm

Autor: Ursula Ehrensberger · Ausgabe 10/2016

Ein ehrgeiziges CD-Projekt, Rollendebüts, Schauspielambitionen – und eine filmische Annäherung an die „schlechteste Sängerin der Welt“. Joyce DiDonato hat ganz offensichtlichen Spaß, auch ungewohnte Wege zu gehen.
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Das Interview: Das Lied-Plädoyer: MAURO PETER – Das Lied packt mich einfach!

Autor: Söhnke Martens · Ausgabe 10/2016

„Das Lied packt mich einfach“, meint Tenor Mauro Peter und erläutert im Gespräch, wieso dieses Genre in seinem musikalischen Werdegang von Anfang an einen erheblichen Stellenwert besitzt.
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Das Interview: Das Porträt: REGULA MÜHLEMANN – Die eigene Note

Autor: Dr. Thomas Baltensweiler · Ausgabe 10/2016

Die junge Schweizer Sopranistin ist zunehmend gefragt – auf der Bühne, im Konzertsaal, im Aufnahmestudio. Neben einer Vielzahl an weltweit anstehenden Auftritten freut sie sich aktuell auch auf ihr erstes Soloalbum.
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AUFFÜHRUNGEN

SALZBURGER FESTSPIELE Faust / Il Templario

26. /27. August · Großes Festspielhaus ∙ Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 10/2016

Erreichte mit Gounods »Faust« die letzte Salzburger Neuproduktion vor allem szenisch ein nicht unbedingt festspielwürdiges Niveau, hatte man immerhin mit Piotr Beczala, Ildar Abdrazakov und Maria Agresta ein souveränes Solistentrio versammelt. Dagegen geriet Otto Nicolais mit großer Spannung erwartete Oper »Il Templario« tatsachlich zum fast vorhersehbaren, künstlerischen Höhenflug – Startenor Juan Diego Flórez und Dirigent Andrés Orozco-Estrada sei Dank.
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ROSSINI OPERA FESTIVAL La donna del lago

17. August · Adriatic Arena · Autor: Y. Han · Ausgabe 10/2016

Juan Diego Flórez war es auch, der durch seine exzeptionelle Leistung in »La donna de lago« das Publikum beim Rossini Opera Festival in Pesaro zu Begeisterungsstürmen hinriss. Daneben gaben Olga Peretyatko und Erwin Schrott in »Il turco in Italia« ein vorzügliches Rossini-Paar.
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BBC PROMS LONDON Semiramide

4. September · Royal Albert Hall ∙ Autor: M. Lehnert · Ausgabe 10/2016

Albina Shagimuratova und Daniela Barcellona waren die beiden Zugpferde einer unter Mark Elder ohnehin sehr schön besetzten konzertanten Aufführung von Rossinis »Semiramide« im Rahmen der diesjährigen BBC Proms.
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SAVONLINNA OPERA FESTIVAL Aus einem Totenhaus / Otello / Don Giovanni

26./27./25. Juli · Burg Olavinlinna ∙ Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 10/2016

Wer einen Repertoireaußenseiter wie Leoš Janačeks »Aus einem Totenhaus« auf den Spielplan setzt, verzichtet von vornherein auf den großen kommerziellen Erfolg. Doch zeigte die begeisterte Zuschauerreaktion am Ende, dass die beklemmende Schilderung des Lebens in einem sibirischen Gefangenenlager im Idealfall ihre Wirkung nicht verfehlt.
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MINDEN Die Walküre

9. September · Stadttheater ∙ Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 10/2016

Opern-Coup Teil zwei: Der Richard-Wagner-Verband Minden stemmte im kleinen Stadttheater in Ostwestfalen nun auch »Die Walküre« und durfte sich am Ende der Premiere über einen einhelligen Erfolg freuen.
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DOMSTUFEN-FESTSPIELE ERFURT Tosca

August · Domplatz ∙ Autor: B. Gruhl · Ausgabe 10/2016

Der Blick an einem Sommerabend auf die Erfurter Domstufen, links die Kathedrale selbst, rechts die 1495 vollendeten schlanken Türme des hoch-gotischen Baus der Kirche St. Severi, ist ein grandioser Anblick. Vor dieser gut 700 Jahre alten Kulisse wurde in diesem Sommer Puccinis Operndrama »Tosca« gespielt.
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LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL Die Rose von Stambul

23. Juli · Kongress & Theaterhaus · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 10/2016

Mit einem populären Werk und zwei Raritäten präsentiert sich das Lehár Festival in Bad Ischl regelmäßig erfolgreich als Operetten-Metropole. Dieses Mal gab es neben dem Operettenhit »Die Fledermaus« die beiden Kleinode »Die Juxheirat« von Franz Lehár sowie »Die Rose von Stambul« von Leo Fall.
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CARINTHISCHER SOMMER Jesu Hochzeit

6. August · Stiftshof Ossiach · Autor: Y. Han · Ausgabe 10/2016

Eine späte Erstaufführung erlebte Ossiach in diesem Jahr beim Carinthischen Sommer: Gottfried von Einems Mysterienoper »Jesu Hochzeit«, die vor 36 Jahren als Auftragswerk ebenda hätte ihre Uraufführung erleben sollen, aber wegen kirchlicher Proteste abgesagt werden musste, ist zwanzig Jahre nach von Einems Tod endlich in den Stiftshof gelangt.
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OPER SCHENKENBERG Rigoletto

11. August · Sportanlage in Brugg ∙ Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 10/2016

Von nun an soll alljährlich im schweizerischen Kanton Aargau das von Sängerintendant Peter Bernhard initiierte Opern-Open-Air an ungewöhnlichen Orten stattfinden. Die dritte Auflage nach »Carmen« 2010 und »Il Trovatore« 2013 erfolgte Mitte August mit Verdis »Rigoletto« auf dem Vorplatz einer Turnhalle - erneut ein großer Erfolg.
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MELDUNGEN / INFO

REPORT

GLANZVOLLE GALA

200 Jahre Gründung der „Region Rheinhessen“: Ein besonderes Jubiläum, das auch mit einer opulenten Operngala gefeiert wurde. Keine Geringeren als Diana Damrau, Vittorio Grigolo und Thomas Hampson gaben sich im August vor der romantischen Kulisse der Ingelheimer Burgkirche die Ehre und präsentierten, begleitet von der Nordwestdeutschen Philharmonie unter der Leitung des jungen italienischen Dirigenten Francesco Ciampa, eine bunte, abwechslungsreiche Auswahl von Arien, Duetten und Terzetten. Vor einem begeisterten Publikum erklangen Ausschnitte aus »Faust«, »La Traviata« und »Otello«, in denen sich Thomas Hampson stimmlich gewohnt elegant präsentierte, während Diana Damrau als Juliette und Amina in »La Sonnambula« ein Koloraturfeuerwerk zündete oder im Duett mit Vittorio Grigolo als Manon große Gefühle auf die Bühne brachte. Der italienische Tenor glänzte in Ausschnitten aus »L’elisir d’amore«, »La Bohème« und »Tosca«, die er genüsslich schwelgerisch gestaltete.

NAMEN UND DATEN

MICHAEL HOFSTETTER bleibt der Stadt Gießen als Generalmusikdirektor erhalten. Der 1961 in München geborene Dirigent verlängerte seinen Vertrag am Stadttheater, wo er in gleicher Position bereits zu Beginn seiner internationalen Laufbahn 15 Jahre tätig gewesen und wohin er 2012 zurückgekehrt war, im September um weitere fünf Jahre bis 2022. Weitere Infos und Termine unter anderem von Alex Esposito, Piotr Beczala, Olga Bezsmertna, Semyon Bychkov, Clémentine Margaine und John Lundgren.

VORSCHAU

Sein Dirigat war ein Highlight der diesjährigen Festspiele: Auch 2017 wird Marek Janowski wieder den »Ring« in Bayreuth dirigieren. Klaus Florian Vogt singt in der neuen Bayreuther »Meistersinger«-Produktion den Stolzing. José Cura inszeniert in Bonn »Peter Grimes« in eigener Ausstattung und gibt dazu sein Debüt in der Titelpartie, während Ludger Vollmer die Oper »Crusades« für das Theater Freiburg komponiert und den Erfolgsroman »Tschick« für das Theater Hagen vertont.

DVDs

DVDs

Der Jubel des Londoner Publikums nach dem Schlussakkord war eindeutig: Eva-Maria Westbroek und Jonas Kaufmann haben Umberto Giordanos Musik in »Andrea Chénier« gekonnt in ein emotionales Finale mit dramatischem Gesang und leidenschaftlich ausgesungenen Spitzentönen übersetzt. Ebenfalls neu auf DVD sind der »Otello« mit Aleksandrs Antonenko und Sonya Yoncheva aus der New Yorker Met, Glinkas »Ruslan und Ludmila« in einer prachtvollen Ausstattung aus dem Moskauer Bolshoi-Theater sowie neu aufgelegt Mozarts da-Ponte-Opern unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt aus dem Opernhaus Zürich.

CDs

CD-SPECIAL

Das tenorale Vermächtnis von Fritz Wunderlich bleibt auch zu seinem 50. Todestag lebendig – auch Dank unzähliger und zum Teil erstmals veröffentlichter Tondokumente.

CD-NEWS

Sopran-Trio für Walter Braunfels: Camilla Nylund, Genia Kühmeier und Ricarda Merbeth singen Orchesterlieder des deutschen Komponisten. Weitere CD-Neuheiten gibt es unter anderem von Philippe Jaroussky, Dmitri Hvorostovsky und Ian Bostridge.