AKTUELLES HEFT: Ausgabe 04/2021

Die Pariser Oper punktete mit Jonas Kaufmann in Bestform in »Aida«, verstörte aber mit der Inszenierung. In Berlin kam an der Staatsoper Unter den Linden Janáčeks »Jenůfa« zur Premiere mit Evelyn Herlitzius als Küsterin und Camilla Nylund in der Titelrolle, während die Deutsche Oper mit dem Team Christof Loy/Sara Jakubiak den Erfolg von Korngolds »Heliane« bei Zandonais »Francesca da Rimini« wiederholen wollte. Am Münchner Nationaltheater versuchte man sich ein weiteres Mal an Carl Maria von Webers »Freischütz« und brachte auch noch eine sensationelle Neuproduktion des »Rosenkavalier« heraus. Die Mailänder Scala streamte eine eher auf Fernwirkung bedachte »Salome«-Inszenierung mit Elena Stikhina in der Titelrolle. Große Oper auch in Budapest mit einem fünfaktigen »Don Carlo«, in Zürich inszenierte Christoph Marthaler die Gluck-Oper »Orphée et Euridice«, und Palermo fand eine optisch prunkvolle Lösung für eine musikalisch herausragende Besetzung in Giuseppe Verdis »Ernani« - ein Ereignis.

Die Interviews: Bariton-Legende Sherrill Milnes plaudert über Erlebnisse mit Kollegen und Intendanten, der südkoreanische Tenor Konu Kim schickt sich an ein ganz Großer unter den Belcanto-Tenören zu werden, die französische Mezzosopranistin Eve-Maud Hubeaux verrät, wie sie mit ihrer großen Stimme sorgsam umgeht, und Joyce DiDonato, was sie an weiblichen Facetten in Schuberts »Winterreise« gefunden hat – eigentlich eine Domäne der Männerstimmen.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Übersicht bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 4/2021

Das Inhaltsverzeichnis mit allen Themen und Beiträgen
EDITORIAL
STREAMING
  • PARIS Aida (Opéra Bastille)
  • BERLIN Jenůfa (Staatsoper) Francesca da Rimini (Deutsche Oper)
  • MÜNCHEN Der Freischütz (Nationaltheater) Der gestirnte Himmel (Nationaltheater) Der Rosenkavalier (Nationaltheater)
  • ZÜRICH Die Winterreise Orphée et Euridice
  • GENF La Clemenza di Tito
  • BUDAPEST Don Carlo (Erkel Theater)
  • MARSEILLE Tosca
  • MAILAND Salome
  • WIEN Le Nozze di Figaro (Staatsoper)
  • PALERMO Ernani
IM GESPRÄCH
  • SHERRILL MILNES
VORGESTELLT
  • EVE-MAUD HUBEAUX
DAS INTERVIEW
  • KONU KIM
NAMEN UND DATEN
VORSCHAU
LESERBRIEFE
SPIELPLÄNE
OPER IM LIVE-STREAM
TV-TIPPS
NACHRUF
AUDIO / BOXEN
  • Große Aufnahmen mit Eugene Ormandy und André Previn
STATUSBERICHT
  • GEORGES DELNON
WINTERREISE
  • JOYCE DI DONATO
AUDIO / GESAMT
  • Giacomo Puccini LA FANCIULLA DEL WEST
  • Georg Anton Benda MEDEA
  • Gioachino Rossini MATILDE DI SHABRAN
  • Vincenzo Bellini NORMA
  • Franco Alfano RISURREZIONE
  • Richard Strauss ARIADNE AUF NAXOS
  • Reynaldo Hahn Ô MON BEL INCONNU
IMPRESSUM
AUDIO / SOLO
  • Katharina Konradi LIEBENDE
  • Hera Hyesang Park I AM HERA
  • Christian Immler HIDDEN TREASURE
  • Felix Klieser BEYOND WORDS
  • Joseph Calleja THE MAGIC OF MANTOVANI
  • Olga Peretyatko / Tonkünstler Orchester NEUJAHRSKONZERT
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: Y. Han · Ausgabe 4/2021

Man hatte es bereits vermuten können – das Liebäugeln mit Wiedereröffnungen ab April, das hier und da in der Luft lag, war sehr kühn, fast schon verwegen. Hamburg hatte bereits auf Live-Vorstellungen vor Publikum im April hin geplant, unter anderem hätten die »Fle-dermaus« und »Manon« endlich ihre Premiere vor Zuschauern erleben sollen; und Berlin befindet sich aktuell in einem Pilotprojekt, das Kulturveranstaltungen unter strenger Anbindung an ein Testprogramm für alle Teilnehmer auf ihre Infektionsgefahr hin überprüft. Die Deutsche Oper beteiligt sich mit ihrer bereits im Livestream gezeigten »Francesca da Rimini«, die Lindenoper mit einem neuen »Figaro«, die begrenzten Kartenkontingente waren im Nu ausverkauft, die Nachfrage nach einer Rückkehr in die Musiksäle ist erwartet hoch.
Doch die Hansestadt hat nach einer 3-Tage-Inzidenz über 100 den jüngsten Lockerungsschritt schon wieder zurückgerufen, Hamburgs Museen schließen also nach gerade mal einer Woche direkt wieder, der Einzelhandel kehrt zum Click & Collect zurück – die stets in den Startlöchern und weiterlaufenden Proben befindlichen Opern- und Konzerthäuser wiederum stehen ein weiteres Mal bei Null. Es gehe empfindlich an die Substanz, sagt Hamburgs Intendant Georges Delnon. Den Apparat eines Hauses wieder und wieder auf einen eventuellen Tag X hin in sofortige Bereitschaft zu versetzen, nur um dann wieder alles in den Standby-Modus herunterzufahren, ist in der Tat ein ungesunder Rhythmus, der innere wie äußere Ressourcen über die Maße beansprucht. Dann doch lieber von Beginn an in länger gezogenen Zyklen denken, die den Betroffenen im Gegenzug eine weniger willkürlich, verzweifelt kurzsichtig anmutende Perspektive und endlich Planungssicherheit gewähren. Auch die Schweizer Mezzosopranistin Eve-Maud Hubeaux spricht in unserem großen Interview offen über die Belastung, die ein permanentes „Fahren auf Sicht“ mit sich bringe – Motivation fällt zunehmend schwer, die Frustration droht selbst bei der positivsten Grunddisposition der Seele überhand zu nehmen. Ist diese Spielzeit – zumindest in Deutschland – nun tatsächlich schon gelaufen? Sicherlich wird es hier und da Ausweichprogramme der Häuser geben, die das, was übers Jahr den Schließungen anheimgefallen ist, im Sommer aufzufangen versuchen. Aber was wird im Sommer wo und unter welchen Bedingungen möglich sein? Der Kultursektor mag in der Volkswirtschaft vielleicht eines der kleineren Tortenstücke darstellen – für die seelische Substanz einer Gesellschaft ist sie aber von essenzieller Bedeutung. Man kann daher nur hoffen, dass in den sich länger und länger streckenden Monaten der nicht immer stringenten Pandemiebekämpfung nicht zu viele Chancen und Bildungsaufträge verloren gehen und im Nachgang keine schleichende Dürre auf uns zukommt. Wir bleiben zuversichtlich, und ich wünsche Ihnen und uns allen weiterhin offene Herzen und Ohren – und eine inspirierende Lektüre der folgenden Seiten.
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INTERVIEWS

Das Interview: KONU KIM – Alles Belcanto

Autor: Y. Han · Ausgabe 4/2021

Sein Repertoire sind die anspruchsvollen Tenorpartien des Belcanto, zu deren herausragenden Vertretern er bereits heute zählt. Ein Gespräch mit dem in London lebenden Künstler über seine Ausbildung, Vorlieben und unterschiedliche Mentalitäten zwischen Kulturen und Nationen.
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Vorgestellt: EVE-MAUD HUBEAUX – Verrückte Angebote

Autor: Y. Han · Ausgabe 4/2021

Die 1988 in Genf geborene Mezzosopranistin weiß um die für ihr junges Alter große Stimme und die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Zwei aktuelle Erfolgspartien sind die Eboli in Verdis »Don Carlos« und die Brangäne in »Tristan und Isolde«.
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Im Gespräch: SHERRILL MILNES – Der Errol Flynn der Oper

Autor: K. Dryden · Ausgabe 4/2021

Ob als Posa, Athanaël, Jago oder als der weltmännischste aller Scarpias, seine unvergessliche persönliche Ausstrahlung und Präsenz mussten jeden erobern und sind glücklicherweise auf zahlreichen Gesamteinspielungen und DVD-Mitschnitten festgehalten. Zwar hat es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts neben ihm auch andere große Baritone gegeben, aber keiner von ihnen hat ein vergleichbareres draufgängerisches Feuer ausgestrahlt, wie der Farmersjunge aus Illinois.
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JOYCE DIDONATO – Auf Winterreise

Autor: Y. Han · Ausgabe 4/2021

Im April erscheint ihre Aufnahme von Schubert »Winterreise«, die sie gemeinsam mit Yannick Nézet-Séguin eingespielt und in Konzerten zur Aufführung gebracht hat – ein Liederzyklus, der bisher hauptsächlich von männlichen Sängern interpretiert wurde.
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STREAMING

PARIS Aida

18. Februar ∙ Opéra Bastille · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 4/2021

Aktuelles Regietheater ist kein Konzept für schwere Zeiten: Wer möchte, wenn ihm nach Oper dürstet, schon zusehen, wie ein blendend disponierter Jonas Kaufmann als Radames eine versteinerte Mumie statt seiner Aida ansingt?
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BERLIN Jenůfa

13. Februar ∙ Staatsoper Unter den Linden ∙ Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 4/2021

Diese Produktion setzt ganz auf Eis als tragendes Symbol, im Hinblick auf das Grab des kleinen Kindes der Jenůfa, aber auch als Metapher für Schuld. Am Ende blieb die Küsterin, versunken in einem Eisloch und schutzlos dem von oben herabtropfenden Tauwasser ausgesetzt, allein zurück.
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BERLIN Francesca da Rimini

14. März · Deutsche Oper · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 4/2021

Für diese zweite Produktion im Rahmen der an der Deutschen Oper geplanten Trilogie über starke, selbstbewusste Frauen der Opernliteratur ermöglicht Christof Loys Setting die perfekte Symbiose: einen Paukenschlag herausragender Opernkunst, die alle Sinne bedient, die niederen ebenso wie das Pathos literarischer Höhenflüge.
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MÜNCHEN Der Rosenkavalier

21. März ∙ Nationaltheater · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 4/2021

Was für eine Seltenheit: Eine zeitgemäße »Rosenkavalier«-Inszenierung, die das Zeug hat, das Publikum noch viele Jahre zu begeistern. Großen Anteil daran hatte aber auch die herausragende musikalische Seite unter Leitung des designierten Chefdirigenten am Nationaltheater Vladimir Jurowski. Ein Glücksfall.
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MAILAND Salome

20. Februar ∙ Teatro alla Scala ∙ Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 4/2021

Glück im Unglück: Musikdirektor Riccardo Chailly stellte sich persönlich ans Pult des Scalaorchesters, als ein erkrankter Zubin Mehta kurz vor der Premiere absagte. Damiano Michielettos »Salome«, die bereits im März 2020 hätte zur Premiere kommen sollen, fand endlich statt – wenn auch ohne Publikum: Moderne Ästhetik mit nicht immer sofort verständlichen Metaphern.
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ZÜRICH Orphée et Euridice

14. Februar · Opernhaus · Autor: Th. Baltensweiler · Ausgabe 4/2021

Distanz ist das Gebot der Stunde. Da vermag kaum eine andere Oper zeitgemäßer erscheinen als Glucks »Orphée«, handelt doch der Mythos von nichts anderem als von Trennung und dem Versuch, sie zu überwinden. Und in ein typisches Interieur von Christoph Marthaler und Anna Viebrock passt auch diese Geschichte.
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BUDAPEST Don Carlo

20. Februar · Erkel Theater · Autor: T. Kliche · Ausgabe 4/2021

Eine bewegende und bildstarke Aufführung in der fünfaktigen italienischen Fassung von 1886 mit überzeugenden Solisten. Gaston Rivero sang die Titelpartie, Zsuzsanna Ádám die Elisabetta.
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PALERMO Ernani

26. Februar · Teatro Massimo · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 4/2021

Seide, Brokat und Spitze sorgten für einen ungewohnt prächtigen, sehr telegenen Abend, und eine ohne Ausnahme exzellente, rein italienische Sängerbesetzung dafür, dass die Übertragung auch musikalisch zum Genuss wurde, allen voran Eleonora Buratto als Elvira. Bleibt zu hoffen, dass dieser gelungene Stream nicht in der Tiefe der Archive verschwindet.
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SPECIALS / INFO

NACHRUF

Die französische Sopranistin Andréa Guiot ist am 15. Februar 2021 im Alter von 93 Jahren im französischen Nîmes an Covid-19 verstorben. Am 11. Januar 1928 in Garons geboren, studierte sie erst privat Gesang und später am Conservatoire National de Paris. 1955 gab sie ihr Bühnendebüt an der Opéra de Nancy in der Rolle der Marguerite in Gounods »Faust«. Ab 1959 gehörte sie zum Ensemble der Opéra de Paris und sang dort ihre spätere Paraderolle Mireille in Charles Gounods gleichnamiger Oper. Darüber hinaus brillierte sie in Rollen wie Manon (Massenet), Micaëla, Mimì und in »Turandot« als Liù an der Seite von Birgit Nilsson und James King (1968).

NAMEN UND DATEN

Nino Machaidze, die Anfang des Jahres Mutter ihres zweiten Kindes geworden ist, ist bereits zurück auf der Opernbühne und blickt nach einer »Lombardi alla prima crociata«-Serie in Monte-Carlo als nächstes einer weiteren Rarität entgegen: Das Teatro Real in Madrid spielt im Juni Donizettis »Viva la mamma« mit der georgischen Sopranistin als Daria. Nach einem Konzert im Rahmen des Rossini Opera Festival in Pesaro ist sie als Leïla in »Les pêcheurs de perles« am Teatro di San Carlo von Neapel angekündigt.

VORSCHAU

Das Dortmunder Klangvokal Musikfestival holt seine ausgefallene 2020er-Austragung in diesem Jahr mit abermals prominenten internationalen Gaststars nach: »Il Pirata« mit Marina Rebeka kommt endlich zur Aufführung, Nadine Sierra gestaltet eine Operngala, Jakub Józef Orliński ein Barockkonzert und Lawrence Brownlee eine Belcanto-Gala.

AUDIO

AUDIO / BOXEN

Wenn ein Orchester und sein Chefdirigent sehr lange miteinander arbeiten, formt sich im Laufe der Jahre ein spezieller Klang, der zum gemeinsamen Stil und zu einem Markenzeichen des Klangkörpers werden kann. In Europa war das Herbert von Karajan mit den Berliner Philharmonikern für einige Jahrzehnte gelungen, in den USA war es neben Georges Szell mit dem Cleveland Orchestra und dessen legendärer, etwas klinischer Perfek-tion vor allem der als Jenö Blau im Jahre 1899 geborene Eugene Ormandy, der seinem Philadelphia Orchestra einen ganz eigenen Klang „verpasste“, den legendären „Philadelphia-Sound“. In einer einzigartigen Edition sind jetzt auf 120 CDs sämtliche Mono-Einspielungen für das Label Columbia aus der Zeit von 1944 bis 1958 erschienen.

AUDIO / GESAMT

Es ist immer wieder eine Freude, einer in Zusammenarbeit mit dem Rossini-Festival von Bad Wildbad entstandenen Gesamtaufnahme einer selten aufgeführten Rossini- Oper zu lauschen. Vor zwei Jahren im Sommer 2019 ist die letzte der Opern aus der „römischen“ Zeit des Komponisten gespielt und aufgenommen worden, die sogenannte Semiseria »Matilde di Shabran«. Ein weiterer Opernmitschnitt gilt Franco Alfanos auf Leo Tolstoi basierende »Risurrezione«, seine wohl bekannteste und frühe vieraktige Oper (Uraufführung 1904 in Turin unter der Leitung von Tullio Serafin), die in der Wirkung an den Effekt mancher Oper von Puccini, Giordano oder Mascagni heranreicht, wäre sie nicht vergleichsweise schwer zu besetzen. Die Aufnahme entstand bei Maggio Musicale in Florenz. Weitere Neu- oder Wiederveröffentlichungen bekannterer Opern gelten »La Fanciulla del West«, »Norma« und »Ariadne auf Naxos«.

AUDIO / SOLO

Tenorstar Joseph Calleja aus Malta residiert, wenn er in London gastiert, stets im „Corinthia“-Hotel im Londoner West-End, heute im Eigentum eines Malteser Consortiums unter der Leitung der Familie Pisani. In den Vierziger- und Fünfzigerjahren hieß es „Metropole“, und das berühmte Unterhaltungsorchester von Annunzio Mantovani, dem 1905 in Venedig geborenen und 1980 in England verstorbenen Musiker, spielte hier regelmäßig auf. Der Mantovani-Sound war weltberühmt, ist heute noch bekannt und unverkennbar, die Schallplatten des Musikers erreichten Rekordzahlen. Im vergangenen Jahr bereits ist ein Album mit Originalaufnahmen erschienen, für das die Erben Mantovanis ihr Einverständnis gegeben hatten, dass ein Vokalpart von Calleja neu darauf gesungen werden durfte. Keine leichte Aufgabe, aber wunderbar gelöst.