Das Opernglas - Ausgabe 05/2022

Ab dem 29. April 2022 im Handel!

RACHEL WILLIS-SØRENSEN: Gebt mir Massenet!

Mittlerweile sind ihre Auftritte in den jugendlich dramatischen Rollen Richard Wagners weltweit ebenso gefragt, wie ihre Koloraturen als Violettain »La Traviata« oder Hélène in Verdis »Sizilianischer Vesper«. 2021 unterzeichnete Willis-Sørensen einen Vertrag mit Sony Classical, in dessen Rahmen jetzt ihr erstes Solo-Recital erschienenist–„Rachel“. Ein erfrischendes Gespräch mit der amerikanischen Sopranistin.

(Foto: Ludewig)

Zur Ausgabe
  • Vorgestellt - RAEHANN BRYCE-DAVIS 

    Den Blick auch mal heben


    Für die Mezzosopranistin und Gewinnerin zahlreicher Gesangswettbewerbe steht in dieser Saison ein ganz besonderes Debüt in Europa an: An der Mailänder Scala wird sie unter Riccardo Chailly die Ulrica in Verdis »Maskenball« singen. Fragen an eine auch darüber hinaus höchst engagierte Frau.

  • Im Gespräch - ULRIKE KÖSTINGER

    Casting leicht gemacht?

     

    Ulrike Köstinger ist eine österreichische
    Kulturmanagerin und arbeitet als Chief Content & Partnership Officer für
    Arts Consolidated mit seinen Marken Operabase und CueTV. Sie hat nach dem Studium in Wien und Zürich von 2012 bis 2014 im Casting-Büro der Salzburger Festspiele gearbeitet und das Young Singers Project organisiert. Jetzt stellt sie die Möglichkeiten des Datenbankprojekts „Operabase“ vor.

  • Eröffnungsgala

    12. März ∙ Staatsoper Budapest


    Vor fünf Jahren wurde das Budapester Opernhaus für eine geplante zehnmonatige Renovierung geschlossen, nun fand endlich die glanzvolle Wiedereröffnung statt. Ursprünglich wollte man nur die veraltete, aus Ostdeutschland stammende Bühnentechnik erneuern, doch dann fiel die Entscheidung für eine umfassende Sanierung des gesamten Hauses, von der Fassade angefangen bis zur Bestuhlung.

    (Foto: Berecz)

  • Les Vepres Siciliennes

    20. März ∙ Deutsche Oper Berlin


    Olivier Py wollte es nicht bei dem im Libretto thematisierten Aufstand der Sizilianer gegen die französischen Besatzer belassen, der mit dem Läuten der Vesperglocken am Ostermontag des Jahres 1282 begonnen und von Palermo aus rasch die ganze Insel ergriffen hatte, sondern stülpte der Handlung kurzerhand den auch von Regiekollege Franz Castorf gern zitierten Algerienkrieg über.

    (Foto: Lieberenz)





1 von 4
  • HOFSTETTER & GLUCK

    Für die ersten „großen“ Gluck Festspiele unter seiner Intendanz vom 29. April bis zum 25. Mai dieses Jahres will der Dirigent Michael Hofstetter unter Beweis stellen, dass seine Beziehung zum berühmten Opernreformer und Humanisten aus der Oberpfalz ganz und gar nicht musikwissenschaftlich-trocken ist, sondern sich frisch und ohne Scheuklappen im Heute platziert. Das Programm beginnt im Theater Fürth mit einer spannenden Wiederbelebung – der Neuproduktion der legendären Tanzopern-Produktion von »Orpheus und Eurydike« von 1975 mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Sie trifft damit auf Gluck im Klanggewand der historischen Aufführungspraxis, die für Hofstetter und das Händelfestspielorchester Halle als Orchester der Gluck Festspiele obligatorisch ist.

    (Foto: Kmetitsch)

  • NAMEN & DATEN

    Lisette Oropesa singt im März 2023 die Rolle der Ophélie in Ambroise Thomas fünfaktiger Oper »Hamlet« an der Opera National de Paris und steht dort neben Ludovic Tézier in der Titelpartie auf der Bühne. Die musikalische Leitung wird Thomas Hengelbrock übernehmen. In diesem Jahr wird man die lyrische Koloratursopranistin noch im Mai und Juni am Opernhaus Zürich als Lucia di Lammermoor in Donizettis gleichnamiger Oper sowie in Verdis »La Traviata« an der Bayerischen Staatsoper erleben dürfen. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen gibt sie einen Meisterkurs im Rahmen des Young Singers Project und singt in einer konzertanten »Lucia di Lammermoor«-Aufführung.

  • WIEN Wozzeck

    21. März · Staatsoper

     

    Beinahe 35 Jahre hat es gedauert, bis die
    »Wozzeck«-Inszenierung Adolf Dresens vom Juni 1987 durch eine neue Regiearbeit
    ersetzt wurde. Der ganze Reichtum und die unvergleichliche Sinnlichkeit der
    Musik von Alban Berg ist beim an allen ersten Pulten hervorragend besetzten
    Orchester der Wiener Staatsoper bestens aufgehoben. Christian Gerhaher
    verkörpert die Titelpartie.

    (Foto: Pöhn)

  • DORTMUND Fernand Cortez

    7. April · Theater Dortmund

     

    Dass diese Oper zu ihrer Zeit als
    „musikalisch äußerst laut“ galt, mag ein Ohr, das an Opern von Richard Wagner,
    Richard Strauss und Giacomo Puccini gewöhnt ist, irritieren. Die Dortmunder
    Philharmoniker finden unter der Leitung von Christoph JK Müller sehr
    differenzierte Töne und setzen interessante Pausen und Brüche.

    (Foto: Hickmann)

  • MÜNCHEN Jonny spielt auf

    31 März · Staatstheater am Gärtnerplatz

     

    Ein Stück und eine Inszenierung, die an diesen Ort nicht besser passen könnten und beim begeistert mitgehenden Publikum ganz vortrefflich ankamen.

    (Foto: Zach)

"Das Opernglas"

Das monatlich erscheinende Fachmagazin „Das Opernglas" informiert seit über 40 Jahren kompetent und unabhängig aus der internationalen Opernszene, bringt in jeder Ausgabe Interviews mit den großen Stars, stellt junge Sängerinnen und Sänger vor und ist mit Dirigenten, Intendanten und Regisseuren im Gespräch.

Zu unserem Abo

Die Welt der Oper

Mit dem Opernglas die schönsten Opernhäuser kennenlernen.

Zur Elphi