ePaper Ausgabe 12/2013

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Furioses Finale im Verdi-Jahr: »Les Vêpres Siciliennes« begeisterte in London, gleich drei frühe Verdi-Opern gab es in Hamburg, das neue monumentale Opernhaus in Astana eröffnete mit »Attila«.
Zürich zeigte »Faust« mit dem Rollendebüt von Pavol Breslik in der Titelpartie, die New Yorker Met »Eugen Onegin« mit Anna Netrebko und Mariusz Kwiecien, das Theater an der Wien die Uraufführung einer neuen Oper für Diana Damrau, die Dresdner Staatsoperette einen Broadway-Hit von Kurt Weill.

Die Interviewthemen: Sopranstar Anja Harteros, die vor einem weiteren wichtigen Rollendebüt steht, der südkoreanische Tenor Yonghoon Lee, der sich in Hamburg mit einem fulminanten Premierenerfolg in die erste Liga katapultierte, und die junge deutsche Sopranistin Christiane Kohl, die sich bei Verdi und Wagner gleichermaßen die großen Rollen des Zwischenfachs erobert.

Nachfolgend erhalten Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte finden Sie im Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis

Ausgabe 12/2013

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen.

EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • LONDON Les Vêpres Siciliennes (Royal Opera House)
  • HAMBURG La Battaglia di Legnano / I due Foscari /
    I Lombardi alla prima Crociata
  • STUTTGART Falstaff
  • NEW YORK Eugen Onegin (Metropolitan Opera)
  • LINZ Das Rheingold
  • WIEN A Harlot’s Progress (Theater an der Wien)
  • ZÜRICH Faust
  • BRÜSSEL La Clemenza di Tito
  • LYON Dialogues des Carmélites
DAS INTERVIEW
  • ANJA HARTEROS
IM GESPRÄCH
  • YONGHOON LEE
DAS PORTRÄT
  • CHRISTIANE KOHL
NAMEN UND DATEN
IM BLICKPUNKT
  • ASTANA – ERÖFFNUNG DES NEUEN OPERNHAUSES
REPORT
  • LONDON / HAMBURG / NEW YORK / SAN FRANCISCO
RUNDBLICK
  • BASEL Lohengrin
  • BRAUNSCHWEIG Parsifal
  • MÜNCHEN Semele (Gärtnerplatz im Cuvilliés-Theater)
  • BIELEFELD Giovanna d’Arco
  • MÖNCHENGLADBACH Stiffelio
  • DARMSTADT Wozzeck
  • DRESDEN The Firebrand of Florence (Staatsoperette)
  • SALZBURG Die Pilger von Mekka (Landestheater)
  • ZWICKAU Joseph Süß
  • DESSAU Norma
  • NANTES Dialogues des Carmélites
  • WEXFORD FESTIVAL OPERA Cristina, Regina di Svezia /
  • Il cappello di paglia di Firenze
  • POSEN Parsifal / Cyberiada
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS
RARITÄTEN
IMPRESSUM
MELDUNGEN
DVDs
  • Giacomo Meyerbeer ROBERT LE DIABLE
  • Giuseppe Verdi RIGOLETTO
  • Wolfgang Fortner BLUTHOCHZEIT
  • Wolfgang Amadeus Mozart DIE ZAUBERFLÖTE
  • Jules Massenet DON QUICHOTTE
  • Anna Netrebko / Dmitri Hvorostovsky
  • LIVE FROM THE RED SQUARE
CD SPECIAL
  • GESCHENKIDEEN ZUM FEST
CD-NEWS
  • IN HÖCHSTEN TÖNEN
NEUE CDs
  • George Benjamin WRITTEN ON SKIN
  • Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
  • Pierre-Louis Dietsch
  • LE VAISSEAU FANTÔME OU LE MAUDIT DES MERS
  • Arthur Honegger JEANNE D’ARC AU BÛCHER
  • Georg Friedrich Händel BELSHAZZAR
  • Michelangelo Falvetti NABUCCO
  • Paul Hindemith TUTTIFÄNTCHEN
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EDITORIAL

Editorial

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 12/2013

Von Null auf Hundert: Mit einer eindrucksvollen Leistungsschau zur Eröffnung des neuen, prachtvollen Opernhauses in Astana hat sich die kasachische Hauptstadt in das internationale Bewusstsein gespielt und sogleich einen markanten Punkt auf die Weltkarte der Oper gesetzt.
Etwaigen Fragezeichen bezüglich Potenzial und langfristiger Zukunftschancen des ungewöhnlichen Unternehmens wurde ein kräftiges Ausrufezeichen entgegen-gesetzt, das angesichts der geballten visionären Kraft und Investitionsbereitschaft in Sachen Musiktheater ebenso bewundernde wie neidvolle Blicke aus den derzeit wirtschaftlich eher leidgeprüften Opernzentren des Westens auf sich ziehen wird. Mit dem nötigen Kleingeld und einem engagierten Willen, dieses für die Kunst auszugeben, kann man sich vieles leisten: ein Theater in größter Dimension, Technik auf dem neuesten Stand, erstklassig zusammengestellte Kollektive, international renommierte Gäste – oder eben gleich alles zusammen.
Bemerkenswert an dieser Hauseröffnung in der zentralasiatischen Steppe ist aber nicht allein der Ehrgeiz, zu einer internationalen Topadresse in Sachen Musiktheater aufsteigen zu wollen, sondern vor allem der Wunsch, die Oper zu einer starken Marke zu machen, die einmal als Synonym stehen soll für die Hauptstadt und damit das ganze Land, vergleichbar mit den jeweils das Bild einer Nation prägenden Institutionen in Wien, Mailand, Sydney. Ob sich dieses Ziel realisieren lassen wird, ist dabei weniger relevant als die außerordentliche Bedeutung, die damit der Oper generell zuerkannt wird – und das in einem Land, das von den europäischen Urzellen dieser Kunst nicht weniger weit entfernt liegt als von einer eigenen, gewachsenen Musiktheater-Tradition. Das ist ein deutliches Signal auch an das kulturelle Selbstverständnis des Westens.
Zur feierlichen Hauseröffnung in Astana stand – natürlich – eine Verdi-Oper auf dem Programm, was die ohnehin schon eindrucksvolle Liste der Premierenberichte in dieser Ausgabe um eine weitere spannende Begegnung mit den Werken des italienischen Komponisten erweitert. Als Höhepunkte des Verdi-Jahres kamen in den vergangenen Wochen insbesondere frühe und weniger gespielte Opern zum Zuge, Hamburg wagte sich gar an den Kraftakt einer Trilogie der Raritäten und zeigt sich damit an der Spitze der kreativen Jubiläums-Aktivitäten hierzulande. Hatte man in der Hansestadt eben noch im „Irgendwie“ des Mittelmaßes gedümpelt, wurde die Marke „Hamburgische Staatsoper“ damit auch international wieder ein Begriff. So schnell kann das gehen. Und das Publikum gibt dem engagierten Einsatz recht: „Mehr davon!“ so der eindeutige Tenor hier wie auch in London, Bielefeld oder Mönchengladbach, wo man ebenfalls mit selten gespielten Verdis punktete.
Es bleibt zu wünschen, dass sich mit einer stärkeren Hinwendung zu derartigen Stücken auch wieder mehr Stimmen herausbilden werden, die den besonderen Herausforderungen dieses Repertoires gewachsen sind. Besetzungen wie jetzt in Londons »Vêpres« sind heute nur noch selten zu erleben. Dennoch kann man durchaus immer wieder tollen Stimmen begegnen – wie jener des südkoreanischen Tenors Yonghoon Lee, dessen Interview in dieser Ausgabe sich ebenso aufschlussreich liest wie die Gespräche mit Anja Harteros und Christiane Kohl, die sich gerade beide, zumal in sehr ähnlichem Fach, innerhalb weniger Monate gleich zwei große Rollendebüts vorgenommen haben: Zweifache Leonora trifft doppelte Elisabeth.
Alle drei Sänger berichten auf ganz unterschiedliche Art auch von den Herausforderungen einer Karriere, die einen hohen Anspruch an die eigene Kunst mit dem Privaten, dem Leben mit Partner, Kind, Familie, Freunden zu vereinen sucht. Titelkünstlerin Anja Harteros, die man ohne Übertreibung eine Starsopranistin nennen könnte, möchte den Mechanismen eines zu sehr vom Wesentlichen ablenkenden Systems am liebsten ganz entgehen. Ich freue mich daher sehr, dass wir sie dennoch nicht nur zum ausführlichen Interview sondern auch zu einem exklusiven Fotoshooting für unser Magazin bewegen konnten. Freuen Sie sich also auf abwechslungsreiche Lektüre in einer hoffentlich schönen, friedlichen Vorweihnachtszeit! PS – Geben Sie Ihre eigene Begeisterung doch mit einem Geschenk-Abo weiter: Gutschein und erste Ausgabe werden wie immer rechtzeitig zum Fest versandt und garantieren Vorfreude für ein ganzes Jahr!
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INTERVIEWS

Das Interview: ANJA HARTEROS – Gern ohne Hype!

Autor: Jörg-Michael Wienecke · Ausgabe 12/2013

Nach der »Troubadour«-Leonora im Sommer plant sie bereits die nächste große Verdi-Partie: Im Dezember will die Sopranistin ihre erste Leonora in »La Forza del Destino« in München singen. Ein Gespräch über Karriereplanung, Probenalltag und die Tücken des Ruhms.
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Im Gespräch: YONGHOON LEE – Die richtige Entscheidung

Autor: Yeri Han · Ausgabe 12/2013

Mit Verve und stimmlichem Furor erobert der südkoreanische Tenor die großen Bühnen. Gerade erst begeisterte er in Hamburgs Trilogie früher Verdi-Opern.
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Das Porträt: CHRISTIANE KOHL – Die doppelte Elisabeth

Autor: Söhnke Martens · Ausgabe 12/2013

Zwei wichtige Rollendebüts für Christiane Kohl in wenigen Wochen: Die Elisabeth im »Don Carlo« liegt gerade hinter ihr, »Tannhäuser« steht im Dezember an.
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AUFFÜHRUNGEN

LONDON Les Vêpres Siciliennes

29. Oktober · Royal Opera House · Autor: J. Bartels · Ausgabe 12/2013

Ein Glanzpunkt unter den internationalen Neuproduktionen anlässlich der Feiern zu Giuseppe Verdis 200. Geburtstag: Verdis erste Grand Opéra in opulenter Ausstattung und mit phänomenalen Sängerleistungen.
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HAMBURG Verdi im Visier

24. Oktober - 10. November · Staatsoper · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 12/2013

International ganz vorn bei der Verdi-Hommage: Die Hamburgische Staatsoper zeigte drei selten gespielte, hochpolitische Frühwerke aus der Frühphase des Komponisten, »La Battaglia di Legnano«, »I due Foscari« und »I Lombardi«, als kleinen, feinen Zyklus.
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NEW YORK Eugen Onegin

6. Oktober ∙ Metropolitan Opera · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 12/2013

Die Met auf Modernisierungskurs – und trotzdem: Mit einer wunderbar opulenten Inszenierung und einzigartigen Sängern wie Anna Netrebko auf der Bühne ist der legendäre Operntempel immer wieder ganz der alte.
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WIEN A Harlot’s Progress

13. Oktober · Theater an der Wien · Autor: T. Rauchenwald · Ausgabe 12/2013

Eine Oper für die Sopranistin Diana Damrau. Der englische Komponist Iain Bell hat, wie die Uraufführung in Wien zeigte, seiner Muse die Rolle eines „gefallenen Mädchens“ praktisch in die Stimmbänder komponiert.

ZÜRICH Faust

3. November ∙ Opernhaus · Autor: Th. Baltensweiler · Ausgabe 12/2013

Der Méphistophélès als elektrisierendes Zentrum einer Inszenierung, die eine Perspektive auf die Entstehungszeit der Oper und indirekt auf unsere eigene Gegenwart eröffnete. Im Fokus aber stand das eindrucksvolle Rollendebüt von Pavol Breslik in der Titelrolle.
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WEXFORD FESTIVAL OPERA Cristina, Regina di Svezia

25. Oktober · Opera House · Autor: J. Gahre · Ausgabe 12/2013

Als Schwedens schillernde Königin Christina, die aus ungeklärten Gründen abgedankt und den Rest ihres Lebens in Rom verbracht hatte, glänzte bereits Greta Garbo. Im irischen Wexford hat man nun eine unbekannte Oper von Jacopo Foroni voller Leidenschaft und Italianità wiederentdeckt.
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BRAUNSCHWEIG Parsifal

5. Oktober · Staatstheater · Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 12/2013

Der zum Saisonende scheidende GMD Alexander Joel dirigierte als seine letzte Neuproduktion in Braunschweig Wagners Bühnenweihfestspiel.
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SALZBURG Die Pilger von Mekka

27. Oktober · Landestheater · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 12/2013

Festspiele zu Ostern, Pfingsten und im Sommer, Kulturtage im Oktober. Dazwischen bietet aber auch noch das Salzburger Landestheater ganzjährig Kultur im 4-Sparten-Haus. In das intime Haus, das sein 120-jähriges Bestehen feiert, passte Glucks Opéra comique wie angegossen.
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POSEN Parsifal / Cyberiada

18. Oktober / 28. September · Teatr Wielki · Autor: G. Helbig · Ausgabe 12/2013

Gerade einmal seit zwei Jahren bemüht sich das Opernhaus Posen auch um Wirkung über die Landesgrenzen hinaus: Mit einem wunderbar poetischen »Parsifal« und einer Premiere aus Anlass des 70. Geburtstages des polnischen Komponisten Krzysztof Meyer gelingt dies erfolgversprechend.
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MELDUNGEN / INFO

IM BLICKPUNKT

ASTANA: ERÖFFNUNG DES NEUEN OPERNHAUSES

Der kasachische Präsident hat eine Vision: Bis zum Jahr 2050 soll das zentralasiatische Land zu den 30 am höchsten entwickelten Staaten der Erde gehören. Eine strategisch günstiger gelegene neue Hauptstadt – Astana – gibt es bereits. Hier wurde nun mit Giuseppe Verdis »Attila« unter der musikalischen Leitung von Valery Gergiev ein neues, prachtvolles Opernhaus eröffnet. Ein Bericht von den Eröffnungsfeierlichkeiten einer neuen, schillernden Operndestination, die mittelfristig ganz unbescheiden in Konkurrenz treten will zu der Scala, dem Bolschoi, der Met….
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NAMEN UND DATEN

JOSÉ CURA ist der Otello in einer Neuinszenierung an der Oper Köln. In der Regie von Johannes Schaaf und unter der musikalischen Leitung von Will Humburg steht die Produktion in der Oper am Dom ab dem 18. Mai 2014 auf dem Programm. In diesem Jahr ist Cura noch mit Konzertauftritten im Palast der Künste in Budapest (3.12.) und im Wiener Konzerthaus (9.12.) zu erleben. Im Januar folgt an der Königlichen Oper in Stockholm »Andrea Chénier«. Detaillierte Termine und weitere Auftrittsdaten des Künstlers in „Namen und Daten“, ebenso Künstlernachrichten und ausführliche Termine von José Carreras, Nathan Gunn, Dmitri Hvorostovsky und vielen anderen.

REPORT

IM CHATROOM

Tragische Ereignisse können in einem Online-Chatroom ihren Anfang nehmen. Die neue Oper »Two Boys« des 32-jährigen amerikanischen Komponisten Nico Muhly, der auch die Filmmusik zu „Der Vorleser“ mit Kate Winslet geschrieben hat, erlebte ihre US-Premiere an der Metropolitan Opera.

MELDUNGEN

FRENIS GOLDENES WIEN-JUBILÄUM

Genau einen Tag nach dem Jubiläum ihres Staatsopern-Debüts als Mimì vor fünfzig Jahren (9.11.1963) lud Mirella Freni in die Wiener Staatsoper, um im Rahmen einer Matinee mit Freunden, Weggefährten und ihrem treuen Wiener Publikum zu feiern. Zu den Gratulanten zählten auch die Überraschungsgäste Plácido Domingo und Christa Ludwig. Begleitet wird das Jubiläum mit einer Sonderausstellung im Staatsopernmuseum, die noch bis zum 9. März 2014 Höhepunkte aus 50 Jahren Gesangskarriere von „La Freni“ zeigt .

CDs

CD SPECIAL

GESCHENKIDEEN ZUM FEST

Besinnliche Klänge mit ganz persönlichem Bezug: Vittorio Grigolo schlägt auf seiner neuen CD geistliche Töne an, die in ihrer Zusammenstellung auch eine Rückbesinnung auf seine Wurzeln darstellen. Neben oft gehörten Stücken sind auch Werke dabei, die eigens für den Chor der Sixtinischen Kapelle komponiert und bisher nie aufgenommen wurden. Die Grigolo-CD ist nur eine von zahlreichen Geschenkideen zu Weihnachten, die wir Ihnen vorstellen.

CD NEWS

IN HÖCHSTEN TÖNEN

Gleich vier aktuelle Sopranstimmen haben in den vergangenen Wochen neue Arien-Alben vorgelegt: Olga Peretyatko, Simone Kermes, Marina Rebeka und Diana Damrau. Eines machen diese Alben deutlich: Koloratursopran ist nicht gleich Koloratursopran.

DVDs

Giacomo Meyerbeer ROBERT LE DIABLE

OPUS ARTE OA 1106 D, 2 DVDs ∙ Autor: Th. Baltensweiler ∙ Ausgabe 12/2013

Meyerbeers »Robert« galt bei der Uraufführung 1831 als Sensation. Kann die Londoner Produktion, die jetzt auf DVD vorliegt mit einer eindrücklichen Besetzung und einer Inszenierung, die kurzweilig wirken kann, auch wieder nachhaltiges Interesse auf das großartige Werk lenken?

Anna Netrebko / Dmitri Hvorostovsky LIVE FROM THE RED SQUARE

DG 440 073 4529, 1 DVD ∙ Autor: Th. Baltensweiler ∙ Ausgabe 12/2013

Die beiden harmonieren gut miteinander, sind ein eingespieltes Team. Und dennoch ist es Anna Netrebko, um derentwillen diese DVD in erster Linie auf Interesse stoßen dürfte, trägt sie doch Stücke vor, in denen man sie noch nie oder zumindest nicht allenthalben gehört hat.

CD-NEWS

George Benjamin WRITTEN ON SKIN

NIMBUS RECORDS 5885/6, 2 CDs ∙ Autor: K.G. v. Karais ∙ Ausgabe 12/2013

Die Uraufführung 2012 beim Festival in Aix-en-Provence wurde ein Triumph, die Uraufführungsproduktion bereits an zahlreichen großen Häusern nachgespielt. Auch ohne die suggestiven Bildwirkungen der Inszenierung geht auf dem CD-Mitschnitt der Uraufführung nichts von der furiosen Wucht und der brennenden Intensität verloren.

Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER / Pierre-Louis Dietsch LE VAISSEAU FANTÔME

NAÏVE V 5349, 4 CDs ∙ Autor: M. Wilks ∙ Ausgabe 12/2013

Marc Minkowski ist es zu verdanken, dass in diesem Jahr »Der fliegende Holländer« in einer Vertonung von Pierre-Louis Dietsch wiederentdeckt wurde. Richard Wagner selbst hatte aus finanziellen Gründen einen in französischer Sprache verfassten Prosaentwurf zum »Holländer« verkauft. Dietschs 1842 uraufgeführte Oper und Wagners Version in ihrer Urfassung werden hier gegenübergestellt.