ePAPER Ausgabe 11/2012

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Die Met eröffnete die Saison komödiantisch mit Anna Netrebko, Mariusz Kwiecien und Ambrogio Maestri, das Londoner Royal Opera House bot einen attraktiven »Ring«-Zyklus. Nicht minder Spannendes in Dresden mit Henzes »Wir erreichen den Fluss«, in Frankfurt mit Humperdincks »Königskindern« und in Budapest mit »Hunyadi László«, der ungarischen Nationaloper von Ferenc Erkel. In Liège setzte man zur Wiedereröffnung des frisch renovierten Opernhauses gleich die ganze Bühne unter Wasser für die Erstaufführung einer frühen Oper von César Franck.

Als eine ernsthafte und kluge Gesprächspartnerin präsentiert sich die Sopranistin Marlis Petersen, die sich bewusst private Fluchten sucht und die Diva gerne aussperrt. Der Braunschweiger GMD Alexander Joel steht vor vielversprechenden Produktionen als Dirigent, der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann erzählt offen von den körperlichen Grenzen, an die ihn die Arbeit an seiner neuen Oper »Babylon« geführt hat, die gerade an der Bayerischen Staatsoper ihre Uraufführung erlebt. Und der türkische Bariton Kartal Karagedik hat gleich beide Ersten Preise – für Lied und Oper – beim Gesangswettbewerb DEBUT abgeräumt.

Nachfolgend erhalten Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte finden Sie im Inhaltsverzeichnis. Sie möchten weiterlesen? Das komplette Magazin steht Ihnen sowohl als Print-Ausgabe als auch als PDF-Version zum Download zur Verfügung. Bei Interesse an einzelnen Artikeln finden Sie diese auch als reine Textdatei im Text-Archiv.

INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 11/2012

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen

EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • NEW YORK L’elisir d’amore (Metropolitan Opera)
  • LONDON Der Ring des Nibelungen (Royal Opera House)
  • BUDAPEST Hunyadi László
  • ZÜRICH Jenufa
  • DORTMUND Boris Godunow
  • DRESDEN Wir erreichen den Fluss
  • FRANKFURT Königskinder
  • WIESBADEN Aida
  • DÜSSELDORF Elektra
DAS INTERVIEW
  • MARLIS PETERSEN
DAS PORTRÄT
  • ALEXANDER JOEL
IM GESPRÄCH
  • JÖRG WIDMANN
NAMEN UND DATEN
IM BLICKPUNKT
  • LINZ
WEGWEISER
  • EUROPÄISCHER GESANGSWETTBEWERB DEBUT /
    LEYLA GENCER VOICE COMPETITION
VORGESTELLT
  • KARTAL KARAGEDIK
RUNDBLICK
  • MINDEN Tristan und Isolde
  • MEININGEN Abai
  • BONN Mörder, Hoffnung der Frauen / Sancta Susanna /
  • Das Nusch-Nuschi
  • KLAGENFURT Der Freischütz
  • BRAUNSCHWEIG Aida
  • MAINZ Elektra
  • ROSTOCK Il Barbiere di Siviglia
  • DONIZETTI FESTIVAL BERGAMO Belisario
  • LUZERN La clemenza di Tito
  • KAISERSLAUTERN Guillaume Tell
  • GIESSEN Der Freischütz
  • INNSBRUCK La Wally
  • KREFELD Mazeppa
FOKUS
  • LIÈGE
REPORT
  • BREMEN / DAVOS / SAVONLINNA / AACHEN / BAD URACH / BAMBERG
VORSCHAU
LESERBRIEFE
AKTUELL
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS
RARITÄTEN
IMPRESSUM
DVDs
  • Händel / Vivaldi /Rameau u.a. THE ENCHANTED ISLAND
  • Daniel Catán IL POSTINO
  • Alban Berg WOZZECK
  • Wolfgang Amadeus Mozart LE NOZZE DI FIGARO
CD-NEWS
  • MEZZO-MISSION
NEUE CDs
  • Richard Strauss ELEKTRA
  • Georg Friedrich Händel ALESSANDRO
  • Jósef Poniatowski PIERRE DE MÉDICIS
  • Andreas Scholl WANDERER
  • Nance Grant THE ART OF NANCE GRANT
  • Capella de la Torre & Dominique Visse VINUM ET MUSICA
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EDITORIAL

Editorial

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 11/2012

Die Freude war groß, die Feier kurz: Der Sieger des diesjährigen DEBUT-Wettbewerbs hatte gerade seine Trophäe in Empfang genommen und beim anschließenden Empfang mit Kollegen, Freunden und Veranstaltern auf den Erfolg anstoßen können, da ging es schon wieder weiter zum nächsten Auftritt.

Kopf und Herz noch ganz erfüllt von den Ereignissen der letzten Tage fuhr Kartal Karagedik fünf Stunden mit dem Auto durch die Nacht, um am nächsten Abend den Posa in »Don Carlo« zu singen. Eine weitere Finalistin hatte die Herausforderung zu bestehen, parallel zum Wettbewerb die Endproben zu einer neuen »Carmen« zu bewältigen, dazwischen: 250 Kilometer. Heute Finale, morgen Premiere – nur zwei Fälle von vielen. Vorgeschmack auf einen oftmals harten Sängeralltag, der Mobilität und Flexibilität, vor allem aber Disziplin und unbedingten Einsatzwillen fordert. Traumberuf Opernsänger? Von Belastung und Entbehrung wissen die meisten Sänger zu berichten. Zumal das Musiktheater auch noch den besonderen Reiz des Risikos bietet: gelingt die heikle Phrase, wie läuft die Koloratur, kommt der finale Spitzenton? Ein physischer wie psychischer Druck der Bühne, den Dirigenten, Tänzer und Schauspieler ebenso kennen. Auch Komponisten gehen zuweilen an ihre Grenzen, wie Jörg Widmann aus gegebenem Anlass im Interview mit entwaffnender Ehrlichkeit offenbart. Umso schöner, wenn am Ende das Ergebnis stimmt und der Applaus einsetzt. Es sind genau diese Momente künstlerischer Erfüllung, die es den meisten jungen Talenten so erstrebenswert erscheinen lassen, die Herausforderung einer professionellen Musikerausbildung anzunehmen. Dazu gehört neben aller fachlichen Kompetenz und technischen Fertigkeit auch ein konstruktiver Umgang mit Konkurrenz, Kritik, Niederlagen – eine Fähigkeit, die oftmals erst durch schmerzliche Erfahrung erarbeitet werden kann. Als Juror erlebe ich da immer wieder die ganze Bandbreite, von großer Professionalität bis zum ernüchternden Gegenteil. Wenn ein ausgeschiedener Teilnehmer nicht zur abschließenden Beratung mit den Professoren und Kammersängern erscheint, bestätigt das in der Regel nur den weniger überzeugenden Eindruck, den man ohnehin schon hatte. Wer wirklich etwas erreichen will, überwindet die Enttäuschung, fordert Erklärung, bittet um Tipps und Hilfestellung für den weiteren Weg. Was aber, wenn der eingeschlagene Weg in die Irre führt? Wenn sich eine Kandidatin mit einem ihren momentanen stimmlichen Möglichkeiten so gar nicht entsprechenden Repertoire vorstellt? Fehleinschätzungen gehören nach wie vor zum Opernalltag, gefördert durch falsche Beratung und unsachgemäße Ausbildung. Eine Vergeudung von Talent – und Geld. Schnell ist man da bei einer Frage, die offenbar alle eint: Wo bleibt das „Geprüft“-Siegel für Gesangslehrer? Im besten Fall setzt sich Begabung am Ende durch, und für das Glücksgefühl, das sie dem Publikum mit einer gelungenen Darbietung schenkt, gehen wir immer und immer wieder in Oper, Theater und Konzert. So manche dieser Momente können Sie in den Berichten dieser Ausgabe ausführlich nacherleben. Und gewiss ist da auch wieder die eine oder andere Anregung dabei, für Sie selbst oder als Motivation für Andere – schließlich freut man sich nicht nur zur näherrückenden Weihnachtszeit über kleine und größere Aufmerksamkeiten. Opernkarten sind da immer eine gute Wahl. Und da „Das Opernglas“ traditionell dazugehört, gibt es ab sofort wieder das beliebte Geschenk-Abonnement mit der schönen Präsentkarte zum Fest, rechtzeitige Lieferung garantiert!

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INTERVIEWS

Das Interview: MARLIS PETERSEN - Alles ganz natürlich

Autor: Ralf Tiedemann · Ausgabe 11/2012

Ernsthaftigkeit und Lebensfreude, Erfolg und Bodenhaftung. Bei Marlis Petersen passt das alles ganz natürlich zusammen. Die Sopranistin über Text, Technik, Pläne und kleine Fluchten.

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Das Porträt: ALEXANDER JOEL – Ein Maximum an Effizienz und Konzentration

Autor: Sebastian Barnstorf · Ausgabe 11/2012

Der Generalmusikdirektor des Staatstheaters Braunschweig ist zunehmend international gefragt. Auf ihn warten Dirigate an Londons Royal Opera House, in Berlin, in Genf, und aktuell im November eine Neuproduktion an der Staatsoper in Hamburg.

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Im Gespräch: JÖRG WIDMANN – Bis zur Erschöpfung

Autor: Karl-Franz Schulter · Ausgabe 11/2012

Der Komponist und Klarinettist Jörg Widmann liebt die Gegenpole seiner beiden Talente. Gerade feiert in München seine neue Oper »Babylon« ihre Uraufführung. Ein Entstehungsprozess der Extreme.

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Vorgestellt: KARTAL KARAGEDIK – Eine große Ehre

Autor: Yeri Han · Ausgabe 11/2012

Lied und Oper: gleich beide 1. Preise beim Gesangswettbewerb DEBUT gingen an den türkischen Bariton Kartal Karagedik. Ein Gespräch über seine Erfahrungen, wichtige Ratschläge und Karriereplanung.

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AUFFÜHRUNGEN

NEW YORK L’elisir d’amore

24. September · Metropolitan Opera · Autor: F. Plotkin · Ausgabe 11/2012

Wieder einmal fiel die Saisoneröffnung der Met zusammen mit der Generalversammlung der Vereinten Nationen, sodass zahlreiche Staatsgäste neben Filmstars, Designern und Models diesem Ereignis mit Anna Netrebko in der Rolle der Adina beiwohnten.

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LONDON Der Ring des Nibelungen

24. September – 1. Oktober · Royal Opera House · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 11/2012

Stefan Vinke als Siegfried bei seinem Covent-Garden-Debüt und vor allem Bryn Terfel als Wotan – solche Sängerleistungen hört man kaum eindrucksvoller, differenzierter und müheloser als in dieser ersten Wiederaufnahme der »Ring«-Inszenierung von Keith Warner seit 2007.

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BUDAPEST Hunyadi László

29. September · Staatsoper · Autor: S. Mauß · Ausgabe 11/2012

»Hunyadi László« gilt als erste ungarische Oper von Bedeutung überhaupt und wird in Ungarn geradezu kultisch verehrt. Ein mittelalterlicher Stoff sollte an die patriotischen Gefühle zur Zeit der K&K-Monarchie appellieren und allein die Koloraturarien, die Ferenc Erkel für seine Soprane geschrieben hat, gelten als Leckerbissen für Belcantofans.

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DRESDEN Wir erreichen den Fluss

13. September · Semperoper · Autor: G. Helbig · Ausgabe 11/2012

Verzichtet wird auf jegliche Sentimentalität, und damit hebt sich die politischste Oper Hans Werner Henzes erfreulich ab von manch anderem Antikriegsspektakel. Für die Endproben und die Premiere der Neuproduktion seines Werkes kam der heute 86-jährige Komponist extra nach Dresden.

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MINDEN Tristan und Isolde

16. September · Stadttheater · Autor: S. Mauß · Ausgabe 11/2012

Eine ganze Stadt schien monatelang nur für Wagner zu leben. Unter Einbeziehung von Schulen und Ehrenamtlichen stemmte der Mindener Wagnerverband zum 100. Verbandsjubiläum eine Serie von sieben Aufführungen auf die Bühne des nur knapp 450 Zuschauer fassenden Theaters. Selbst die Bayreuther Festspielleitung feierte mit.

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MEININGEN Abai

21. September · Theater Meiningen · Autor: K.-F. Schulter · Ausgabe 11/2012

Die kasachische Nationaloper um religiöse Fanatiker und die Biografie des großen Kasachen Abai, eines gläubigen Moslems, Philosophen und Dichter, eröffnet seit ihrer Uraufführung 1944 jede Saison der Oper in Almaty. Ansgar Haag präsentierte die deutschsprachige Erstaufführung in Meiningen.

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INNSBRUCK La Wally

29. September · Landestheater · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 11/2012

Triumphaler Einstand des neuen Intendanten, und viele fragten sich, warum ein so mit dieser Gebirgslandschaft verbundenes Stück erst jetzt erstmals in Tirol aufgeführt wurde.

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MELDUNGEN / INFO

FOKUS

LIÈGE

Nach zweieinhalbjähriger Sanierung hat das ehrwürdige neoklassizistische Gebäude von 1820 inmitten der Altstadt von Liège seinen Glanz aus früheren Tagen wiedererhalten. Festlich wiedereröffnet wurde es in Anwesenheit des belgischen Thronfolgerpaares, und bei César Francks erstmals in seiner Orchesterfassung erklingender Oper »Stradella« konnte die Akustik des intimen Hauses ebenso wie die technischen Möglichkeiten bestaunt werden.

IM BLICKPUNKT

LINZ

Schon 1910 waren erste Pläne in den Raum gestellt worden, das alte Landestheater von 1803 zu ersetzen. Aber erst Anfang dieses Jahrtausends wurde ein Neubau beschlossen – und wieder auf Eis gelegt. Nun wird die Vision Wirklichkeit: 2013 wird man in einem der derzeit modernsten und technisch fortschrittlichsten Theater bereits Wagners »Ring« erleben können. Eine Begegnung mit der Zukunft.

WEGWEISER

EUROPÄISCHER GESANGSWETTBEWERB DEBUT

Ein Novum zum Geburtstag: Genau 10 Jahre ist es her, dass im bezaubernden Taubertal der Gesangswettbewerb DEBUT zum ersten Mal ausgetragen wurde. Nachdem es in den vergangenen Jahren ausschließlich Siegerinnen (durchweg Soprane) gegeben hatte, konnte bei der sechsten Ausgabe der zweijährig ausgerichteten Veranstaltung erstmals ein Bariton das Rennen für sich entscheiden und die Goldene Viktoria, dotiert mit einem Preisgeld von 10.000 Euro, mit nach Hause nehmen.

NAMEN UND DATEN

MATTHIAS KLINK ist der Ferrando in einer Neuinszenierung von »Così fan tutte« an der Oper Köln. In der Regie von Tatjana Gürbaca feiert das Stück am 24. November in der Ausweichspielstätte Palladium Premiere. Ebenfalls in einer Neuinszenierung ist der in seiner Heimatstadt Stuttgart und den USA ausgebildete Tenor im kommenden Frühjahr als Hans in »Die verkaufte Braut« an die Wiener Volksoper engagiert (Premiere am 17.2.2013). An der Berliner Staatsoper im Schillertheater wird er im Mai/Juni 2013 als Tristan in Frank Martins Oratorium »Le vin herbé« gastieren. Weitere Pläne: Lenski an der Oper Köln und Faust an der Staatsoper Stuttgart.

REPORT

GELUNGENER EINSTIEG

Der neue Aachener Generalmusikdirektor Kazem Abdullah hat seine Feuertaufe mit Georges Bizets Klassiker »Carmen« glänzend bestanden. Schon bei der ersten Opernpremiere machte der sympathische US-Amerikaner aus der Not der trockenen Theaterakustik eine Tugend und akzentuierte Partitur-Details, die man im mitreißenden Gassenhauer-Charakter der Oper selten so sensibel und markant zu hören bekommt.

AKTUELL

OPERNBALL MIT GRIGOLO

Tenorstar Vittorio Grigolo und die erst 22-jährige russische Sopranistin Julia Lezhneva sind am 1. Februar 2013 die Solisten beim 8. SemperOpernball in Dresdens weltberühmtem Opernhaus. Ein Buchungsbogen für das Ereignis, zu dem sich nicht nur junge Debütantenpaare in anmutiger Choreografie präsentieren und kulinarische Köstlichkeiten aufgefahren werden, sondern auch 10.000 Dresdner auf dem Theaterplatz zum Feiern erwartet werden, ist auf der Website www.semperopernball.de erhältlich.

DVDs

Händel / Vivaldi / Rameau u.a. THE ENCHANTED ISLAND

VIRGIN CLASSICS 40424996, 2 DVDs Autor: J. Gahre · Ausgabe 11/2012

Das New Yorker Publikum mag es opulent, und bei dem Pasticcio »The Enchanted Island« kam es voll auf seine Kosten. Damit nicht genug: Weltstars gaben dieser Produktion unwiderstehlichen Stimmglanz. Das Ereignis ist jetzt auf DVD nachzuerleben.

CDs

Cecilia Bartoli MISSION

DECCA 478 4732, 1 CD ∙ Autor: Th. Baltensweiler ∙ Ausgabe 11/2012

Cecilia Bartoli geht wieder auf Entdeckungsreise. Objekt ihres gegenwärtigen Interesses: Der Komponist Agostino Steffani, der von 1654 bis 1728 gelebt hat. Eine schillernde Persönlichkeit, die sogar zwischen Kaiser und Papst vermittelte und selbst in einen der großen Sexskandale seiner Zeit verstrickt war.

Nance Grant THE ART OF NANCE GRANT

MELBA MR 301135-36 , 2 CDs ∙ Autor: Th. Baltensweiler ∙ Ausgabe 11/2012

Nance Grant dürfte hierzulande kaum jemandem ein Begriff sein – aber sie hat das Zeug dazu, ein „heimlicher“ Star unter Plattensammlern zu werden. Der Grund, warum man diese bedeutende jugendlich dramatische Wagnerstimme der 70er-Jahre nicht zur Kenntnis genommen hat: Sie hatte ihr Tätigkeitsfeld auf ihre australische Heimat beschränkt.

Richard Strauss ELEKTRA

CHALLENGE RECORDS CC 72565, 2 CDs ∙ Autor: M. Lehnert ∙ Ausgabe 11/2012

Challenge Records präsentiert den Auftakt seiner Zusammenarbeit mit dem Amsterdamer Opernhaus. Die Premiere einer geplanten Serie mit Aufnahmen gilt Richard Strauss‘ »Elektra« unter Marc Albrecht.