ePAPER Ausgabe 09/2020

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Endlich wieder Oper: Die Salzburger Festspiele wagten „richtige“ Festspiele mit »Elektra« und »Così fan tutte«, und selbst die Arena di Verona ließ trotz Abstandsregeln echtes Arena-Feeling zurückkehren. Das Teatro Real in Madrid spielte vor Publikum eine lange Serie von »La Traviata« mit Marina Rebeka und Michael Fabiano sowie mit weiteren Alternativbesetzungen, in Neapel sang Jonas Kaufmann den Radames in »Aida« und machte Anna Netrebko die »Tosca« zu einer packenden Show. Selbst in Baden bei Wien durfte man wieder im Operettenglück schwelgen: Gezeigt wurde Franz Lehárs seltene Operette »Die blaue Mazur«. Zum Saison-Finale hatte sich die Staatsoper in Hannover als Spielstätte die Herrenhäuser Gärten ausgesucht, die in Stuttgart spielte vor der Kulisse des Neckarhafens, und in Zürich gab es noch einmal, worauf man dort in der kommenden Spielzeit verzichten will: das komplette Orchester im Opernhaus zu einer Gala mit Piotr Beczala und Camilla Nylund.

Die Interviews: die französische Sopranistin Sabine Devieilhe spricht über Mutterglück in einer Musikerfamilie, Cecilia Gasdia, die Intendantin der Arena di Verona, darüber, wie sie das Festival in diesem Jahr doch noch realisiert hat. Dazu Belcanto-Tenor Javier Camarena und Bariton Christian Miedl.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 9/2020

Das Inhaltsverzeichnis mit allen Themen und Beiträgen
EDITORIAL
FESTSPIELE
  • SALZBURGER FESTSPIELE Così fan tutte (Großes Festspielhaus) Elektra (Felsenreitschule)
  • BAYREUTHER FESTSPIELE Eröffnungskonzert (Haus Wahnfried)
  • ARENA DI VERONA Il cuore italiano della Musica Wagner in Arena
  • NEAPEL Tosca (Piazza del Plebiscito) Aida (Piazza del Plebiscito)
  • ROSSINI OPERA FESTIVAL PESARO La cambiale di matrimonio (Teatro Rossini) Petite Messe Solennelle (Piazza del Popolo)
  • DOMSTUFEN-OPEN-AIR ERFURT Opera Gloriosa
  • BADEN Die blaue Mazur (Sommerarena)
OPER IM LIVESTREAM
  • Verdis »La Traviata« aus dem Teatro Real in Madrid
DAS INTERVIEW
  • Sabine Devieilhe
IM GESPRÄCH
  • Javier Camarena
DIE INTENDANTIN
  • Cecilia Gasdia
NAMEN UND DATEN
SAISON-FINALE
  • HANNOVER Le vin herbé (Gartentheater Herrenhausen)
  • STUTTGART Trouble in Tahiti (Hafen Stuttgart)
  • ZÜRICH Arienabend Javier Camarena Operettengala
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS IM SEPTEMBER
STREAMING-TIPPS
IMPRESSUM
BÜCHER
DVD / BLURAY
  • Giuseppe Verdi IL TROVATORE
  • Wolfgang Amadeus Mozart IDOMENEO
  • Gaspare Spontini FERNAND CORTEZ
  • Alexander von Zemlinsky DER ZWERG
  • Giuseppe Verdi FALSTAFF
AUDIO GESAMT
  • Richard Wagner DER RING DES NIBELUNGEN
  • Richard Wagner DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
  • Leonardo Vinci GISMONDO RE DI POLONIA
  • Camille Saint-Saëns LE TIMBRE D’ARGENT
  • José de Nebra VENDANO ES AMOR, NO ES CIEGO
  • Georg Philipp Telemann MIRIWAYS
  • Thomas Adès CONDUCTS ADÈS
  • Gabriel Fauré THE SECRET FAURÉ III
  • Georg Friedrich Händel SAUL
  • Christian Klinkenberg DER GLETSCHER
SIR JOHN BARBIROLLI
  • Alle seine Warner-Aufnahmen in einer Kassette
AUDIO / SOLO
  • Ulf Bästlein LIEDER VON GUSTAV JENNER
  • Christian Miedl SONGS OF THE NIGHT
  • Rafael Fingerlos FREMDE HEIMAT
  • Roselyne Martel Bonnal REFLETS SOLAIRES
CHRISTIAN MIEDL
  • TRAVEL SING FLY
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: Y. Han · Ausgabe 9/2020

Wider Erwarten hat es einen Festspielsommer gegeben, und ausgerechnet das im Frühjahr noch so arg gebeutelte Italien hat es in Sachen Live-Musik zu einer erstaunlichen Renaissance gebracht. Macerata, Rom, Ravenna, Martina Franca, Neapel, Pesaro, Verona – an all diesen Orten kam das Publikum in den Genuss von Musik unter Beteiligung von teils hochprominenten Künstlern. Und nachdem man es im Zuge der frühen Bayreuther Absage kaum noch für möglich gehalten hatte, konnte dann sogar Salzburgs Jubiläumssaison zumindest in verkleinertem Umfang über die Bühne gehen, auch hier unter Begeisterungsstürmen eines dankbaren und sich akribisch an die gebotenen Regeln haltenden Publikums. Es geht also!
Zeitgleich rüsten allerorts die Opernhäuser langsam, aber sicher für die neue Spielzeit, die, obgleich – zumindest im deutschsprachigen Raum – die meisten Türen wieder öffnen, noch immer unter dem Zeichen von Corona stehen und regional doch recht unterschiedliche Konzepte anbieten. Viele fahren gezwungenermaßen weiterhin auf Sicht und haben vorerst nur Programme bis zum Winter oder stark verkleinerte Produktionen fixiert, während etwa das Opernhaus Zürich alle seine Aufführungen plangemäß umsetzen will, sogar ausgefallene Produktionen der letzten Spielzeit nachholt, und sich hierfür an einem neuen Spielmodell probiert, bei dem das voll besetzte Orchester und der Chor aus einem externen Saal live in die Opernvorstellung zum Bühnengeschehen eingespielt werden sollen. Die Hamburgische Staatsoper stellte derweil in einer zweiten Pressekonferenz ihren mehrstufigen Etappen-Plan vor, der weniger auf außergewöhnliche Möglichkeit à la Zürich, stattdessen ausschließlich auf die Einhaltung von Abstandsregeln setzt und folglich gerade zu Saisonbeginn entsprechend stark reduziert ausfällt, sich aber nach Möglichkeit steigern soll. 
Was letzten Endes tatsächlich möglich ist, wird wohl ohnehin erst der Verlauf von Herbst und Winter zeigen. Die Freude darüber, dass wieder gespielt wird, überwiegt zwar, doch gleichzeitig kommt immer mehr die Frage auf, wie lange gerade die reduzierten Konzepte vor spärlich gefüllten Sälen sich durchhalten lassen und inwieweit das „Wir sind wieder da“ mit einer minimierten Zahl an Akteuren und Musikern noch ein befriedigendes Gesamtkunstwerk, so wie man es im Opernsaal gern erleben möchte, darstellt. Das „Gesamtkunstwerk“ war auch der Hamburger Staatsoper die häufig genannte Rechtfertigung, sich gegen große Oper in erschlankter Form zu entscheiden und lieber auf ein Minibesetzung-konformes Ersatzkonzept zu setzen. Ist das auf Dauer genug? Oder sind wir, das Publikum, es, die von den Kulturpalästen inzwischen zu viel erwarten? 
Was auch immer wir oder Sie, liebe Leser, auch als die persönlich favorisierte Lösung ansehen – es sind neugierig machende Zeiten, in denen Kreativität, Innovationsgeist und Mut – bei aller gebotenen Vorsicht – gefordert sind. Die wichtige Botschaft ist: Es geht weiter. Und wir freuen uns darauf, nach dieser unverhofft erfreulichen Festspielzeit als nächstes zu verfolgen und mit Ihnen zu teilen, welche Lösungsansätze die kleinen und großen Häuser zum Saisonstart anbieten.

Ihre Yeri Han
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INTERVIEWS

Das Interview: SABINE DEVIEILHE – Gute Balance

Autor: M. Fiedler · Ausgabe 9/2020

Im Januar kam das zweite Kind, mit Ende des Mutterschutzes dann für die junge Sopranistin, deren Ehemann der Dirigent Raphaël Pichon ist, die Corona-Zwangspause. Ein Gespräch über den Alltag in einer kleinen Musikerfamilie.
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Im Gespräch: JAVIER CAMARENA – Jeder Schritt mit Bedacht

Autor: Y. Han · Ausgabe 9/2020

Der Durchbruch gelang dem mexikanischen Tenor an der Oper Zürich. Heute ist er in aller Welt gefragt, lebt mit seiner Familie weiterhin in Zürich und ist ein begeisterter Hobbykoch.
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Die Intendantin: CECILIA GASDIA – Aus jeder Perspektive

Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 9/2020

Dass bedeutende Festivals wie die Salzburger Festspiele und die Arena di Verona in diesem Sommer ein Programm anbieten, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Sopranistin Cecilia Gasdia, seit zwei Jahren neue Intendantin der Arena di Verona, hat sich dieser besonderen Herausforderung gestellt.
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Fragen an: CHRISTIAN MIEDL – Travel Sing Fly

Autor: J. Gahre · Ausgabe 9/2020

Sein Hobby ist das Reisen, über das er in einem eigenen YouTube-Kanal berichtet. Auch seine neue CD hat ein ungewöhnliches Programm: „Ich wollte etwas machen, das die Romantik mit der Moderne verbindet.“
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AUFFÜHRUNGEN

SALZBURGER FESTSPIELE Così fan tutte

9. August ∙ Großes Festspielhaus ∙ Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 9/2020

In diesem Sommer war alles anders, aber das Ergebnis dieser gekürzten »Così« durchaus vertretbar, selbst wenn dem genialen Librettisten Lorenzo da Ponte da einige Gewalt angetan wurde. Das Publikum zeigte sich begeistert und ließ sich auch von den gewissenhaft wieder aufgesetzten Masken nicht abhalten, die Mitwirkenden mit vielen Bravorufen zu feiern.
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BAYREUTHER FESTSPIELE Eröffnungskonzert

25. Juli · Haus Wahnfried · Autor: S. Mauß · Ausgabe 9/2020

Ein Sommer ohne Bayreuth ist denkbar, aber sinnlos – so hätte Loriot es wohl formuliert. Kurz vor dem ursprünglichen Festspielbeginn entschied sich dann doch, dass zumindest ein kombiniertes Eröffnungs-Abschlusskonzert unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann im Haus Wahnfried stattfand.
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ARENA DI VERONA Il cuore italiano della Musica / Wagner in Arena

25. Juli / 7. August ∙ Arena · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 9/2020

Auch wenn in diesem Jahr keine opulenten Inszenierungen gezeigt wurden, waren fast alle namhaften Sänger vertreten. Die Eröffnungsvorstellung stand ganz im Zeichen der überwundenen Krise und bot mehr als 20 große Solisten auf. Auch Wagner kehrte an einem späteren Wochenende in die Arena zurück. Solistin hier: Ricarda Merbeth.
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NEAPEL Tosca

26. Juli ∙ Piazza del Plebiscito · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 9/2020

Wo lässt sich das Risiko von Freiluftaufführungen besser eingehen als im sonnigen Neapel? Auf dem glanzvollen Programm stand nicht nur die »Tosca« in der für die Salzburger Festspiele vorgesehenen Besetzung mit Anna Netrebko, Yusif Eyvazov und Ludovic Tézier, sondern auch eine »Aida« mit Anna Pirozzi, Jonas Kaufmann und Anita Rachvelishvili.
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ROSSINI OPERA FESTIVAL PESARO La cambiale di matrimonio

6. August ∙ Teatro Rossini ∙ Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 9/2020

Hatten Freilichtaufführungen anderen Festivals die Einhaltung von Abstandsregeln leicht gemacht, wagte das Rossini Festival in Pesaro auch Aufführungen im kleinen Teatro Rossini – mit radikaler Verringerung der Zuschauerzahl von 700 auf 200. Zum Gedenken an die Corona-Opfer gab es auf der Piazza del Popolo Rossinis »Petite Messe Solennelle«.
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DOMSTUFEN-OPEN-AIR ERFURT Opera Gloriosa

11. Juli · Domplatz · Autor: C. Behn · Ausgabe 9/2020

DomStufen-Open-Air statt DomStufen-Festspiele: Vor der Kulisse des Doms erklangen zur Eröffnung 80 Minuten lang Arien, Chöre und Orchesterstücke aus Opern von Giuseppe Verdi, aber auch von Puccini und Mascagni. Ein opulentes, wenn auch aufgrund von Anwohnerbeschwerden nur kurzes Feuerwerk krönte als hoffnungsfrohes Finale den Abend.
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BADEN Die blaue Mazur

31. Juli ∙ Sommerarena · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 9/2020

Als einzige Spielstätte österreichweit konnte sich in diesem Sommer die Kurstadt Baden bei Wien einer Operetten-Aufführung rühmen. Der Künstlerische Leiter Michael Lakner, der auch Regie führte, hatte sich dabei keine leichte Aufgabe ausgesucht, denn coronabedingt musste er auf Chor und Tänzer verzichten.
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HANNOVER Le vin herbé

19. Juni · Gartentheater Herrenhausen · Autor: S. Mauß · Ausgabe 9/2020

Das 330 Jahre alte Gartentheater in Herrenhausen ist das wohl älteste Heckentheater der Welt und war schon dem damaligen Hofkapellmeister Georg Friedrich Händel bekannt. Jetzt entpuppte es sich als ideales Ambiente für die Vertonung des Tristan-und-Isolde-Stoffes durch den Schweizer Komponisten Frank Martin.
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STUTTGART Trouble in Tahiti

10. Juli ∙ Hafen Stuttgart · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 9/2020

Die Stuttgarter Staatsoper suchte den beherzten Neuanfang an einem ungewöhnlichen Ort: Das langgezogene Becken des Neckarhafens bot für das knapp einstündige Frühwerk Leonard Bernsteins eine bemerkenswerte Szenerie zwischen düsteren Lagerhallen und abweisenden Kaianlagen.
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ZÜRICH Operettengala

11. Juli ∙ Opernhaus · Autor: Th. Baltensweiler · Ausgabe 9/2020

Das Orchester! In der kommenden Spielzeit soll es aus einer umgebauten Kirche musizieren, aber in den letzten beiden Konzerten zum Saison-Finale war es tatsächlich noch einmal vor Ort zu erleben, in der Konzertmuschel, die für eine Operettengala mit Camilla Nylund und Piotr Beczala in maximaler Größe im Opernhaus aufgebaut wurde.
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SPECIALS / INFO

OPER IM LIVESTREAM

Das Teatro Real war am 1. Juli eines der ersten Opernhäuser mit einem Wiedereröffnungsprogramm mit einer vollständig besetzten Oper, von der 27 Vorstellungen mit fünf verschiedenen Besetzungen gegeben wurden. Im Livestream vom 15. Juli waren Marina Rebeka, Michael Fabiano und Artur Rucinski die Stars in Giuseppe Verdis »La Traviata«.

NAMEN UND DATEN

Anna Netrebko singt im Februar 2021 am Moskauer Bolschoi-Theater die Salome in einer Neuinszenierung von Claus Guth, einer Koproduktion mit der Metropolitan Opera New York. Aktuell eröffnet sie am 6. September die Bolschoi-Saison als Elisabetta in Giuseppe Verdis »Don Carlo«.

VORSCHAU

Mit ganz unterschiedlichen Konzepten starten die Opernhäuser in die neue Saison unter Corona-Bedingungen: Die Deutsche Oper am Rhein teilt »Tristan und Isolde« auf drei Abende auf. Die Titelpartien singen Linda Watson und Daniel Frank. In Saarbrücken eröffnet ein »Trovatore« mit originellem Regiekonzept und Kammerorchester. Große Oper gibt es in Monte-Carlo: »Carmen« zur Eröffnung, gefolgt von »I due Foscari« mit Plácido Domingo.

DVD / BLURAY

BOOTSFLÜCHTLINGE, EROBERER – UND ANNA NETREBKO

Mozarts »Idomeneo« bildstark umgesetzt als Drama um Bootsflüchtlinge wurde aufgezeichnet am Teatro Real in Madrid, Gaspare Spontinis Oper »Fernand Cortez« 2019 beim Maggio Musicale in Florenz. Im selben Jahr entstand ein weiteres Dokument von Anna Netrebkos Leonora in Verdis »Il Trovatore«, gefeiert worden in Berlin war Tobias Kratzers Inszenierung von Zemlinskys »Der Zwerg«, die nun ebenfalls auf DVD vorliegt.

AUDIO

AUDIO / GESAMT

Ein historischer »Ring des Nibelungen« unter Rudolf Kempe, aktuelle »Meistersinger« unter Christian Thielemann – zwei Epochen, zwei Stile. Eine Rarität: Camille Saint-Saëns’ Oper »Le Timbre d‘argent«, eingespielt unter François-Xavier Roth. Dazu Barockes von Händel und Vinci, Modernes von Adès und Klinkenberg.

AUDIO / SOLO

Lied – von der Sprache zum Gesang. Neue Aufnahmen von Ulf Bästlein, Christian Miedl, Rafael Fingerlos und der französischen Sopranistin Roselyn Martel Bonnal.

SIR JOHN BARBIROLLI

Zu seinem 50. Todestag hat Warner Classics eine Box mit allen Warner-Aufnahmen des berühmten britischen Dirigenten veröffentlicht. 109 CDs mit maßstabsetzenden Interpretationen – darunter die Operneinspielungen von »Otello« mit James McCracken und Gwyneth Jones und »Madama Butterfly« mit Renata Scotto und Carlo Bergonzi – zeitlos gültig.