ePAPER Ausgabe 05/2014

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Salzburg feierte bei den Osterfestspielen Christian Thielemann und sein »Arabella«-Ensemble, London brachte zum Strauss-Jahr eine Neuproduktion von »Die Frau ohne Schatten«. Das Royal Opera House gratulierte außerdem Dame Kiri Te Kanawa zum 70. – mit dabei Patrizia Ciofi und Juan Diego Flórez als wieder einmal umwerfendes Paar in »La Fille du Régiment«.

In Nürnberg sorgte die neue »Walküre« für Jubelstürme, Roberto Alagna beeindruckte mit seinem szenischen Rollendebüt als Énée in »Les Troyens« an der Deutschen Oper Berlin, und auch Marlis Petersen begeisterte mit ihrer ersten Alaide in Bellinis »La Straniera« am Aalto Theater Essen. Außerdem im Fokus: zeitgenössische Oper mit spannenden Ur- und Erstaufführungen.

Die Interviewthemen: die südafrikanische Sopranentdeckung Pumeza Matshikiza, Amerikas „Miss Opera“ Renée Fleming, der legendäre Maestro Richard Bonynge und der junge Komponist Marko Nikodijevic. Außerdem ein Gespräch mit Christina Scheppelmann, der Leiterin des neuen Opernhauses in Muscat, Oman.

Nachfolgend erhalten Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte finden Sie im Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 5/2014

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen.
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • BONN Der Traum ein Leben
  • OSTERFESTSPIELE SALZBURG Arabella
  • BERLIN Les Troyens (Deutsche Oper)
  • LONDON Die Frau ohne Schatten (Royal Opera House)
  • LONDON La Fille du Régiment (Royal Opera House)
  • NÜRNBERG Die Walküre
  • ESSEN La Straniera
  • LAUSANNE Luisa Miller
  • LINZ Die Walküre
  • HAMBURG Lucrezia Borgia
DAS INTERVIEW
  • PUMEZA MATSHIKIZA
IM GESPRÄCH
  • RENÉE FLEMING
NACHGEFRAGT
  • RICHARD BONYNGE
DAS PORTRÄT
  • MARKO NIKODIJEVIC
FOKUS
  • HEIDELBERG Rumor
  • STUTTGART Wunderzaichen
  • BRÜSSEL Au monde
  • ERFURT Joseph Süss
  • LUXEMBURG Da kommt noch wer / Ein Mond aus kochender Milch
  • COBURG Lohengrin
  • KÖLN Jakob Lenz
NAMEN UND DATEN
REPORT
  • HANNOVER / BERLIN / ULM / HAMBURG
MELDUNGEN
IM BLICKPUNKT
  • MUSCAT
NACHGEFRAGT
  • CHRISTINA SCHEPPELMANN
RUNDBLICK
  • MAGDEBURGER TELEMANN-FESTTAGE Otto
  • MANNHEIM Stiffelio
  • AUGSBURG Pelléas et Mélisande
  • GELSENKIRCHEN Jenufa
  • KREFELD Manon
  • GIESSEN Mirandolina
  • CHEMNITZ Norma
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS
RARITÄTEN
IMPRESSUM
DVDs
  • Gaetona Donizetti MARIA STUARDA
  • Charles Gounod FAUST
  • Giacomo Puccini LA FANCIULLA DEL WEST
  • Richard Strauss DIE FRAU OHNE SCHATTEN
  • Richard Wagner PARSIFAL
  • Benjamin Britten THE RAPE OF LUCRETIA
NEUE CDs
  • Vittorio Grigolo THE ROMANTIC HERO
  • Thomas Hampson NOTTURNO
  • Gustav Mahler / Richard Strauss PIANO QUARTETS & LIEDER
  • Anne Schwanewilms WAGNER
  • Klaus Florian Vogt FAVORITES
  • Joseph Haydn SCOTTISH AIRS
  • Francis Poulenc LES ANGES MUSICIENS
  • Thomas Larcher WHAT BECOMES
  • Antonio Vivaldi OPERA ARIAS AND CONCERTOS
  • Peter Lindroos DET KONGELIGE TEATERS REPERTOIRE
  • Birgit Nilsson PA DET KONGELIGE TEATER
  • Erika Harbo SYNGER DANSKE SANGE
CD-NEWS
  • Walter Braunfels VERKÜNDIGUNG
  • Hakon Børresen KADDARA
  • Antonio Mazzoni ANTIGONO
  • C. P. Emanuel Bach DIE LETZTEN LEIDEN DES ERLÖSERS
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 5/2014

Die Nachricht kam völlig unerwartet. Und sie war ein Schock im amerikanischen Kulturbetrieb: Die San Diego Opera muss ihren Spielbetrieb einstellen – und das bereits mit der letzten Vorstellung dieser Saison, die just im April zu Ende ging. Nach der im vergangenen Jahr endgültig geschlossenen New York City Opera sollte es nun bereits die zweite große Opernkompanie in den Vereinigten Staaten erwischt haben? Nicht nur das treue Opernpublikum der Stadt reagierte entgeistert. Denn ungleich der NYCO, deren steter Niedergang sich als ein großer, epischer Abgesang monatelang durch alle Medien gezogen hatte, kam die Ankündigung der San Diego Opera wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Seitdem kochen die Emotionen hoch in der zweitgrößten Metropole Kaliforniens. Ein ausgepfiffener Intendant, Uneinigkeit im Board, eine kurzfristige Millionenspende, Demonstrationen, Fristaufschub, eine tränenreiche Abschiedsvorstellung, verbunden mit der bangen Frage: Gibt es doch noch Hoffnung? So leicht wollen die Opernfans ihr Haus nicht aufgeben.

Unabhängig vom Ausgang dieses realen Musik-Dramas an der Ostküste der USA ist das Signal eindeutig. Es führt klar vor Augen, wie anfällig das dortige System der fördererbasierten Kulturfinanzierung ist. Denn als Hauptgründe werden neben einer rückläufigen Auslastung des knapp 3000 Plätze fassenden Saales auch zunehmend ausbleibende Spendenzuwendungen angegeben. Schon fühlte sich das Opernhaus in der benachbarten Filmmetropole Los Angeles genötigt, einen emphatischen Brief an die eigenen Freunde und Förderer auszusenden mit der Bitte um weiterhin tatkräftige Unterstützung – verbunden mit der zweifellos zutreffenden Diagnose einer „Tendenz, gerade die etablierten Institutionen für gesichert anzusehen“. Eine auch für uns sehr zutreffende Einschätzung.

Renée Fleming, die sich als Amerikas „Miss Opera“ auch abseits der Bühne nachdrücklich für das Musiktheater in ihrer Heimat einsetzt, benennt im aktuellen Interview einen weiteren ganz wesentlichen Punkt: Kunst muss zugänglich gemacht werden, wenn sie langfristig überleben, sprich ein breiteres Publikum ansprechen will. Und Begeisterung weckt man dort wie hier am nachhaltigsten bei Kindern und Jugendlichen, die in der Regel weit aufgeschlossener sind, wenn sie Veranstaltungen live erleben, Instrumente ausprobieren, Produktionen begleiten oder gar eigene Projekte gestalten können. Die Theater leisten hier seit Jahren Vorbildliches; doch ohne eine schulische Unterstützung, die dem Fach Musik eine ausreichende Wertigkeit im Lehrplan – und damit ganz generell in unseren Köpfen – zugesteht, können all diese wunderbaren Angebote nicht ihre volle Wirksamkeit erzielen. Eine Widersinnigkeit der Politik! 
Zuweilen mag man kaum glauben, dass die Oper als eine mehr als vier Jahrhunderte alte Gattung weiterhin so überaus lebendig ist. Sie war dabei schon immer nicht nur künstlerischen, sondern auch strukturellen Veränderungen unterworfen. Und während der Fall der San Diego Opera die Amerikaner aufrüttelt, Italien als Mutterland der Oper längst vergangenen Blütezeiten nachtrauert, eröffnet im kasachischen Astana ein pompöser Musentempel, thront im fernen Peking bereits seit 2007 ein futuristisches Opern-Ei, sind in einigen weiteren chinesischen Metropolen ebenfalls Neubauten für das Musiktheater in Planung.

Und auch in den gar nicht so fernen arabischen Ländern investiert man im großen Stil in Sachen Oper. 2011 eröffnet, präsentiert sich das in allen Belangen faszinierende Royal Opera House Muscat heute als Maßstab auch für Theater-Neubauten in Europa. Wo der politische Wille für strategische Investitionen dieser Art vorhanden ist, wird vieles möglich: Im Oman steht nun das erste Opernhaus auf der arabischen Halbinsel als ein Traum aus 1001 Nacht. Dass da die Scheichs in den benachbarten Vereinigten Arabischen Emiraten nicht nachstehen wollen, versteht sich von selbst, längst sind in Abu Dhabi und Dubai ebenfalls großangelegte Spielstätten für das Musiktheater im Werden. Liegt die Zukunft der Oper jetzt am Golf?
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INTERVIEWS

Das Interview: PUMEZA MATSHIKIZA – Zwischen Township und großer Oper

Autor: Ursula Ehrensberger ∙ Ausgabe 5/2014

Kontrastprogramm: Ab Ende Mai ist sie als Mimì in der neuen »Bohème« an der Staatsoper Stuttgart zu erleben; auf ihrem neuen Soloalbum kombiniert sie klassische Arien mit Liedern ihrer Heimat Südafrika.
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Im Gespräch: RENÉE FLEMING – Ein sehr gutes Jahr

Autor: Yeri Han ∙ Ausgabe 5/2014

Die Starsopranistin ist im Jubiläumsjahr mit Werken von Richard Strauss unterwegs. Ein Gespräch über aktuelle und mögliche neue Partien, über ihr bevorstehendes Schauspieldebüt - und über die Zukunft der Oper.
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Nachgefragt: RICHARD BONYNGE – Energie und Leidenschaft

Autor: Dr. Andreas Laska ∙ Ausgabe 5/2014

Über 50 Jahre Weltkarriere. Richard Bonynge liebt nach wie vor Entdeckungen; eine besondere Leidenschaft des legendären Maestros: die deutsche Operette.
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Das Porträt: MARKO NIKODIJEVIC – Eine einzigartige Auszeichnung

Autor: Gabriele Helbig ∙ Ausgabe 5/2014

Bei der Münchener Biennale wird seine erste Oper uraufgeführt, gleich anschließend zeigt auch das Theater Braunschweig das neue Werk. Thema: der kanadische Komponist Claude Vivier, der 1983 in Paris ermordet wurde. Ein Gespräch mit Marko Nikodijevic kurz vor Vollendung seiner Partitur.
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Nachgefragt: CHRISTINA SCHEPPELMANN – Der Reiz des Unbekannten

Autor: Ralf Tiedemann ∙ Ausgabe 5/2014

„Den eigenen Horizont erweitern“: Christina Scheppelmann über die Herausforderungen als Leiterin des ersten Opernhauses auf der arabischen Halbinsel.
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AUFFÜHRUNGEN

OSTERFESTSPIELE SALZBURG Arabella

12. April · Großes Festspielhaus· Autor: S. Mauß· Ausgabe 5/2014

Christian Thielemann bot mit seiner Sächsischen Staatskapelle zum Strauss-Jahr einen fulminanten Klangrausch der Extraklasse. Mit dabei im »Arabella«-Ensemble: Renée Fleming und Thomas Hampson.
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BONN Der Traum ein Leben

30. März · Theater · Autor: G. Rademachers · Ausgabe 5/2014

Voller Einsatz für Walter Braunfels und seine Märchenoper »Der Traum ein Leben«: Das Theater Bonn setzte mit seiner Neuproduktion des zwischen 1934 und 1937 entstandenen Werkes musikalische Maßstäbe.
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BERLIN Les Troyens

30. März ∙ Deutsche Oper · Autor: U. Ehrensberger· Ausgabe 5/2014

Hector Berlioz‘ gigantischer Fünfakter »Les Troyens« kehrte für drei Aufführungen wieder auf den Spielplan der Deutschen Oper Berlin zurück. Besonderer Coup des Besetzungsbüros: das szenische Rollendebüt von Roberto Alagna als Énée.
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LONDON La Fille du Régiment

12. März · Royal Opera House · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 5/2014

Laurent Pellys Erfolgsproduktion machte noch einmal Station in der britischen Hauptstadt und entließ erneut ein enthusiastisches Publikum. Auf der Bühne: Patrizia Ciofi und Juan Diego Flórez in den Hauptpartien. Hinzu gesellte sich Dame Kiri als Duchesse de Crackentorp – und feierte auf der Bühne ihren Siebzigsten.
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NÜRNBERG Die Walküre

5. April ∙ Staatsoper · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 5/2014

Die Fortsetzung der ambitionierten Neuproduktion von Richard Wagners Tetralogie am Staatstheater Nürnberg offenbarte sich mit dem jetzt herausgekommenen „Ersten Tag“ als veritables Opernfest, das geradezu frenetisch gefeiert wurde.
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ESSEN La Straniera

15. März ∙ Aalto Theater · Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 5/2014

Ein weiteres mit Spannung erwartetes Rollendebüt: Am Aalto Theater wagte sich Marlis Petersen erstmals an die Alaide in Bellinis »La Straniera«.
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MANNHEIM Stiffelio

29. März · Nationaltheater · Autor: L.-E. Gerth · Ausgabe 5/2014

»Stiffelio« gehört nach wie vor zu den eher selten aufgeführten Opern von Giuseppe Verdi. Die Neuproduktion des Nationaltheaters Mannheim ist eine gute Gelegenheit, das Werk neu zu entdecken.
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MAGDEBURGER TELEMANN-FESTTAGE Otto

15. März · Theater · Autor: J. Gahre · Ausgabe 5/2014

Die „Ottostadt Magdeburg“ eröffnete die diesjährigen Telemann-Festtage mit einer Neuinszenierung von »Otto«, einer 1726 uraufgeführten Oper von Georg Philipp Telemann, dem großen Sohn der Elbmetropole.
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LAUSANNE Luisa Miller

21. März ∙ Oper · Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 5/2014

Kabale und Liebe am Genfer See: Verdis Adaption des Schiller’schen Dramas wurde im März an der Oper Lausanne von Giancarlo del Monaco neu in Szene gesetzt. In der Titelpartie beeindruckte die junge Sopranistin Lana Kos.
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MELDUNGEN / INFO

FOKUS

ZEITGENÖSSISCHES MUSIKTHEATER

Spannendes Musiktheater mit interessanten Ur- und Erstaufführungen: Die Staatsoper Stuttgart zeigte mit »Wunderzaichen« die erste Oper von Marc Andre, das Brüsseler Théâtre de la Monnaie punktete mit der nunmehr sechsten Oper von Philippe Boesmans. Einen regelrechten Krimi setzte das Heidelberger Theater mit der Erstaufführung von Christian Josts »Rumor« in Szene, Erfurt zeigte mit Detlef Glanerts »Joseph Süss« eine der erfolgreichsten neuen Opern in ihrer inzwischen bereits siebten Produktion. In Coburg konnte man einen etwas anderen »Lohengrin« erleben mit der 1983 uraufgeführten Kammeroper von Salvatore Sciarrino; hörens- und sehenswerte Moderne auch in Köln und Luxemburg.

IM BLICKPUNKT

MUSCAT

Das Royal Opera House Muscat ist das neue Prunkstück im Sultanat Oman. Ein Traum aus 1001 Nacht, der architektonisch beeindruckt und in seiner funktionalen Flexibilität Maßstäbe setzt.

NAMEN UND DATEN

ROBERTO ALAGNA, der gerade in »Les Troyens« an der Deutschen Oper Berlin begeisterte, wird im kommenden Jahr in Paris als Rodrigue in Jules Massenets selten zu erlebender Oper »Le Cid« zu erleben sein. Die Pariser Nationaloper hat den Sänger außerdem für Ernest Chaussons »Le Roi Arthus« gewinnen können. Weitere Pläne des Startenors, sowie Infos und Auftrittstermine in „Namen und Daten“ von Diana Damrau, Susan Graham, Brenda Rae, Harald Serafin und vielen anderen.

REPORT

Lied? Ausverkauft!

Den Großen Saal der Berliner Philharmonie bis auf den letzten seiner rund 2.400 Plätze mit einem reinen Liedprogramm zu füllen, gelingt derzeit wohl nur Jonas Kaufmann. Dabei machte es der Startenor mit seiner introvertierten, ja zutiefst resignativen Interpretation von Schuberts »Winterreise« weder sich noch seinen Zuhörern leicht.

DVDs

Gaetano Donizetti MARIA STUARDA

ERATO 2564 63203 5, 1 DVD ∙ Autor: T. Baltensweiler ∙ Ausgabe 5/2014

Der nun auf DVD vorliegenden Liveaufnahme von Donizettis »Maria Stuarda« aus der New Yorker Met drückt vor allem Joyce DiDonato in der Titelpartie ihren Stempel auf.

Charles Gounod FAUST

DECCA 44007438114, 1 DVD ∙ Autor: J. Müller ∙ Ausgabe 5/2014

Jonas Kaufmann ist drauf und dran, alle wichtigen lyrischen, bald auch dramatischen Partien des italienischen, französischen und deutschen Fachs auf Ton- und/oder Videodatenträger zu veröffentlichen. Aktuell auf DVD erschienen: ein Livemitschnitt von Gounods »Faust«.

Giacomo Puccini LA FANCIULLA DEL WEST

EUROARTS 2072598, 1 DVD ∙ Autor: T. Baltensweiler ∙ Ausgabe 5/2014

Es ist kein Zufall, dass viele Sängerinnen die Partie der Minnie meiden. Nina Stemme hat es gewagt; das begeisternde Ergebnis ist nachzuprüfen auf einer DVD, die eine Aufführung aus dem Stockholmer Opernhaus festhält.

CDs

SOLO-ALBEN

Abwechslungsreiches Programm auf einer Fülle von neuen Solo-Alben. Mit aktuellen Neuveröffentlichungen am Start sind Vittorio Grigolo, Klaus Florian Vogt, Thomas Hampson, Anne Schwanewilms, Simone Kermes und noch einige mehr.

CD-NEWS

RARITÄTEN & ENTDECKUNGEN

Eine spannende Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte mit Walter Braunfels‘ vieraktigem Mysterium »Verkündigung«, Hakon Borresens 1921 uraufgeführter Oper »Kaddara«, Antonio Mazzonis über 250 Jahre unentdeckt gebliebenem Werk »Antigono« sowie Carl Philipp Emanuel Bachs Passionskantate »Die letzten Leiden des Erlösers« aus dem Jahre 1770.