ePAPER Ausgabe 04/2018

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Der Triumph, den Erich Wolfgang Korngolds gewaltiges Werk »Das Wunder der Heliane« an der Deutschen Oper Berlin feiert, überstrahlt derzeit zwar alles, dennoch gab es große Oper auch andernorts: in München etwa mit Giuseppe Verdis »Les Vêpres siciliennes«, die eine ungewohnte Techno-Ballett-Version präsentierte, in Frankfurt mit einer spektakulären Inszenierung von Giacomo Meyerbeers »Vasco da Gama« oder mit den »Meistersingern von Nürnberg«, die erstmals nach fast 100 Jahren wieder in Posen aufgeführt wurden. Kaum vorstellbare Jubelstürme erntete das Solisten-Trio Jonas Kaufmann, Carlos Álvares und Sondra Radvanovsky am Liceu in Barcelona in Umberto Giordanos »Andrea Chénier«, Furore an der Wiener Staatsoper machte das Hausdebüt von Sarah Connolly in einer Neuproduktion von Händels »Ariodante«. Während sich in Kiel mit der »Götterdämmerung« eine hoch gelobte »Ring«-Inszenierung des Hausherrn Daniel Karasek schloss, hatte die Berliner Staatsoper mit ihrer Neuinszenierung der »Salome« durch Hans Neuenfels weniger Glück.

Ein Festspiel-Special widmet sich auch in diesem Jahr dem schweizerischen Festival in St. Gallen: Interviews mit Marcello Giordani, der die Titelpartie in Puccinis »Edgar« singen wird, dem Dirigenten Leo Hussain und Regisseur Tobias Kratzer, der erstmals Open-Air inszeniert und im kommenden Jahr bei den Bayreuther Festspielen seine »Tannhäuser«-Inszenierung vorstellen wird.

Titelkünstlerin im April ist Ricarda Merbeth, die nach ihrem Debüt als Isolde mit der Turandot eine weitere hochdramatische Partie in ihr Repertoire aufgenommen hat und demnächst als Elektra debütieren wird. Tenor Peter Lodahl, zugleich Festspielleiter in Kopenhagen, lernt Chinesisch für eine spannende »Marco Polo«-Uraufführung in dem fantastischen, von Zaha Hadid entworfenen neuen Opernhaus in der chinesischen Metropole Guangzhou.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 04/2018

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • BERLIN Das Wunder der Heliane (Deutsche Oper)  Salome (Staatsoper) Turandot (Deutsche Oper)
  • MÜNCHEN Les Vêpres siciliennes (Nationaltheater)
  • FRANKFURT L’Africaine – Vasco da Gama
  • BARCELONA Andrea Chénier
  • WIEN  Der Opernball (Volksoper)  Ariodante (Staatsoper)
  • POSEN Die Meistersinger von Nürnberg
  • HAMBURG Der fliegende Holländer (Staatsoper)  Messa da Requiem (Staatsoper)
  • ESSEN Hans Heiling
  • ZÜRICH Lunea
  • HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE Alcina
  • STRASBOURG Werther
  • BUDAPEST Die Rheinnixen (Erkel Theater)
DAS INTERVIEW
  • RICARDA MERBETH
IM GESPRÄCH
  • PETER LODAHL
NAMEN UND DATEN
WEGWEISER
SPECIAL - ST. GALLER FESTSPIELE
  • GIACOMO PUCCINI: Edgar
  • MARCELLO GIORDANI
  • LEO HUSSAIN
  • TOBIAS KRATZER
REPORT
  • BERLIN / PRAG
NACHRUF
LESERBRIEFE
RUNDBLICK
  • KIEL Götterdämmerung
  • MANNHEIM Ernani
  • LAUSANNE La Sonnambula
  • NANCY Katja Kabanova
  • WUPPERTAL Julietta
  • HAGEN Ritter Roland
  • COBURG La Cenerentola
  • MÜNSTER Angels in America
  • SOLOTHURN Iolanta
  • KLAGENFURT Lady Macbeth von Mzensk
  • NORDHAUSEN Dialogues des Carmélites
  • DARMSTADT Simon Boccanegra 
  • BIELEFELD Das Rheingold 
IM BLICKPUNKT
  • ZIMMERMANNS SOLDATEN IN KÖLN
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS
RARITÄTEN
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • MUSIKTHEATERTIPPS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
CD-NEWS
  • Neue Aufnahmen von John Osborn, Nuria Rial, Joseph Calleja, Anita Rachvelishvili, Paul Armin Edelmann u.a.
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 4/2018

Hochgestimmte Erwartungen! Elektrisierende Spannung! Begeisterungsstürme! Wenn ein ganzes Haus „herniederkommt“, löst das bei allen Beteiligten höchste Glücksgefühle aus, sowohl auf der Bühne und im Graben, als auch hinter den Kulissen und, vor allem, im Saal. Jeder von Ihnen, liebe Leser, wird derartige Opernsternstunden schon erlebt haben, an denen der Gesang, das Dirigat, die Orchesterleistung, die Szene – kurz: alle Komponenten des großen, großartigen Gesamtpakets Musiktheater kongenial zusammenfinden und die Stimmung so sehr zum Überkochen bringen, dass am Ende kollektiver Jubel ausbricht. Ganz abgesehen von jenen singulären Ereignissen, die schon von Beginn an das Publikum in helle Erregung zu versetzen vermögen, wie gerade am Liceu in Barcelona geschehen, wo die starbesetzte Übernahmepremiere von »Andrea Chénier« einen regelrechten Begeisterungstaumel auslöste. 
Koproduktionen haben zweifellos Konjunktur. Das spanische Traditionshaus an den Ramblas setzt seit einigen Jahren stringent wie kaum ein anderes Theater auf diese besondere Form der Opern-Attraktion. In der Tat kann man sich angesichts derartiger Erfolgsgaranten wie diesem zuvor auch in London, Beijing und San Francisco gezeigten »Chénier«, der wunderbaren »Adriana Lecouvreur« (2012 am Liceu, zuerst am ROH in London, zuletzt mit Anna Netrebko in Wien zu erleben) oder dem »Benvenuto Cellini«-Spektakel – herausgekommen ebenfalls in London, allerdings an der ENO, 2015 am Liceu, derzeit an der Nationaloper Paris – die Frage stellen, ob diese „Koproduktion-Strategie“ nicht tatsächlich das bessere Premierenprogramm sei. Doch so einfach ist es nicht. Und es taugt auch hier nicht alles in gleicher Weise; die Frankfurter »Carmen« beispielsweise wurde bei der Übernahme am Royal Opera House in London nicht besser. Die Reihe könnte man, mit Fallbeispielen auf beiden Enden der Niveauskala, beliebig fortsetzen.  Wie immer geht es letztlich um die qualitative Basis in allen künstlerischen Abteilungen, was selbstredend für Premieren und Übernahmen gleichermaßen wie auch den gesamten Repertoirebetrieb gilt. Die genannten „Wander-Produktionen“ sind in erster Linie deshalb so erfolgreich, weil sie neben aller szenischen Attraktion an jedem einzelnen Haus, wo sie Station machen, mit hochkarätigen, handverlesenen Sängern angesetzt werden. Echte Neuproduktionen aber tragen, insbesondere in der so vielfältigen deutschen Opernlandschaft, ganz wesentlich zur Lebendigkeit des Genres bei. Erst recht, wenn sie so triumphal gelingen wie so manche Premiere in den vergangenen Wochen. Für die Künstler ist das, was aus dem Saal zurückkommt, nicht nur ein Gradmesser für die eigene Leistung, sondern in der Regel auch ein ganz wesentlicher, da energetischer Faktor. Ricarda Merbeth, Titelkünstlerin dieser Ausgabe, spricht in diesem Zusammenhang wunderbar poetisch von „all den Seelen“, die sie auf der Bühne spüren könne. Auch Leo Hussain, Dirigent von Puccinis »Edgar«, der diesjährigen St. Galler Festspiel-Rarität, ist davon überzeugt, dass das Publikum viel zu eben jener Energie beiträgt, die von einer Aufführung ausgeht. Wir alle sind also Teil eines Ganzen, und es liegt nicht selten auch an uns als Zuschauer, dass eine Vorstellung zu etwas Besonderem wird. Lesen Sie also ganz in diesem Sinne die ausführlichen Berichte in dieser Ausgabe nicht allein als spannende Informationen, sondern als Anregungen: Gehen Sie hin, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und, vor allem, lassen Sie sich mitreißen und begeistern!
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INTERVIEWS

Das Interview: RICARDA MERBETH – Rundumblick

Autor: Söhnke Martens · Ausgabe 4/2018

Mit Gelassenheit und Konstanz hat sich Ricarda Merbeth ins hochdramatische Fach vorgearbeitet. Ihr jüngstes Debüt: die Turandot in Berlin.
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Im Gespräch: PETER LODAHL – Der Vielseitige

Autor: Söhnke Martens · Ausgabe 4/2018

Peter Lodahl ist erfolgreich einsatzfreudig unterwegs – als gefragter Tenor und als Festspielleiter.
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Special St. Gallen: MARCELLO GIORDANI – Startenor im Klosterhof

Autor: Stefan Mauß · Ausgabe 4/2018

Mit seiner Verpflichtung ist den St. Galler Festspielen ein echter Coup gelungen. Ein Gespräch über Puccini, Verdi und Wagner – und eine lange und erfolgreiche Karriere.
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Special St. Gallen: LEO HUSSAIN – Ein Rohdiamant

Autor: Thomas Baltensweiler · Ausgabe 4/2018

Ein Gespräch mit dem Dirigenten Leo Hussain über die Besonderheiten von Puccinis »Edgar«.
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Special St. Gallen: TOBIAS KRATZER – Erstaunlich modern

Autor: Yeri Han · Ausgabe 4/2018

Vor zehn Jahren hat er den renommierten „Ring Award“ gewonnen, im kommenden Jahr inszeniert er »Tannhäuser« in Bayreuth, jetzt in St. Gallen erstmals Open-Air.
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AUFFÜHRUNGEN

BERLIN Das Wunder der Heliane

18. März · Deutsche Oper ∙ Autor: M. Lehnert · Ausgabe 4/2018

Volltreffer! Die Deutsche Oper hat mit Erich Wolfgang Korngolds vielleicht wichtigster Oper ganz großes Operntheater geliefert.
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BERLIN Salome

4. März · Staatsoper · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 4/2018

Der eine Stardirigent musste das Dirigat der Neuinszenierung durch Hans Neuenfels aus gesundheitlichen Gründen absagen, der nicht minder berühmte „Ersatz“ ging im Streit. Um einen Phallus als Zisterne?
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MÜNCHEN Les Vêpres siciliennes

11. März · Nationaltheater · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 4/2018

Das bekannte Ballett aus Verdis französischer Grand Opéra einmal nicht gestrichen – dafür in einer Techno-Version. Nicht allen gefiel das.
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FRANKFURT L’Africaine – Vasco da Gama

25. Februar · Opernhaus ∙ Autor: J,-M. Wienecke · Ausgabe 4/2018

Für Tobias Kratzer war es bereits die dritte Beschäftigung mit der Grand Opéra Giacomo Meyerbeers: nach den »Hugenotten« in Nürnberg und dem »Propheten« in Karlsruhe nun »Vasco da Gama«, den die Suche nach neuen Welten hier tatsächlich ins Weltall führt.
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BARCELONA Andrea Chénier

9. März · Liceu ∙ Autor: S. Martens · Ausgabe 4/2018

Ein Haus außer Rand und Band. Kaum in Worte zu fassen ist die Begeisterung, die den Protagonisten in dieser Aufführungsserie von Umberto Giordanos Revolutionsoper entgegenschlug. In der Titelpartie: Jonas Kaufmann.
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WIEN Ariodante

24. Februar · Staatsoper ∙ Autor: T. Rauchenwald · Ausgabe 4/2018

Gefeiertes Staatsoperndebüt: In der Titelpartie von Händels »Ariodante« sorgte Sarah Connolly in Wien für Furore.
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HAMBURG Der fliegende Holländer / Messa da Requiem

13. Februar / 11. März · Staatsoper · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 4/2018

Ein ganz außerordentliches Sängerquartett bot die Hamburgische Staatsoper für eine Aufführungsserie von Wagners »Holländer« auf – weit überlegen dem, was sich zu einer szenischen Version von Verdis »Requiem« kurz darauf als Eröffnung italienischer Opernwochen zusammenfand.
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KIEL Götterdämmerung

10. März · Theater · Autor: M. Wilks · Ausgabe 4/2018

Gradlinig und durchaus wirkungsvoll inszeniert: In Kiel schloss sich der »Ring« in der Regie von Generalintendant Daniel Karasek.
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LAUSANNE La Sonnambula

9. Februar · Opéra · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 4/2018

Auch wenn sie ihr szenisches Rollendebüt noch mit Noten absolvierte: Mit der Amina in Bellinis »La Sonnambula« dürfte Olga Peretyatko-Mariotti eine neue Paradepartie gefunden haben.
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MELDUNGEN / INFO

NAMEN UND DATEN

MARTIN MUEHLE debütiert im April als Andrea Chénier am Teatro Petruzzelli in Bari und singt bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen den Don José in »Carmen«. Für Mai 2019 ist ein weiteres Rollendebüt geplant: als Cavaradossi in »Tosca«. Weitere Infos und Terminkalender von Adrianne Pieczonka, Joyce DiDonato, Daniela Barcellona, Egils Silins und vielen anderen mehr.

SPECIAL

ST. GALLER FESTSPIELE

Der traditionelle Raritäten-Reigen bei den St. Galler Festspielen bietet in diesem Jahr Giacomo Puccinis selten gespielten »Edgar«. Dazu Hintergründe und Interviews mit Tenorstar Marcello Giordani, der die Titelpartie singt, dem Dirigenten Leo Hussain und dem Regisseur Tobias Kratzer über ein „wichtiges Werk voller Schwierigkeiten“.

REPORT

IN NOTEN VERSUNKEN

Das hatte man schon lockerer und souveräner erlebt: Konzertante Oper an der Deutschen Oper Berlin. In Francesco Cilea »L’Arlesiana« wurde etwas grob musiziert und – vor allem vom Tenorstar – auch so gesungen. Der noch berühmtere Mezzo schien gar wenig vorbereitet und wühlte beständig in den Noten, einzig Mariangela Sicilia als mal geschmähte, mal geliebte und wieder verstoßene Vivetta rettete mit ihrer hochkultivierten Sopranstimme und raffiniert eingesetzter Technik den Abend und die italienische Gesangskultur.

NACHRUF

JESÚS LÓPEZ COBOS, der spanische Dirigent und beliebte ehemalige Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin (1981 – 1990) ist am 2. März 2018 in Berlin einem Krebsleiden erlegen. Am 25. Februar 1940 in Toro geboren, hatte López Cobos zunächst Philosophie in Madrid studiert. Erst später nahm der Quereinsteiger seine musikalischen Studien auf und begann ein Dirigierstudium bei Franco Ferrara in Italien, später lernte er bei dem legendären Hans Swarowsky in Wien. 1968 gewann er den ersten Preis beim Dirigierwettbewerb in Besançon und startete ein Jahr später mit »Die Zauberflöte« am Teatro La Fenice in Venedig seine internationale Karriere.
Seine Berliner Zusammenarbeit mit dem damaligen Intendanten und Regisseur Götz Friedrich war äußerst produktiv. In Erinnerung bleibt vor allem »Der Ring des Nibelungen« in der sogenannte „Tunnel“-Inszenierung, die Friedrich mit dem Spanier einstudiert hat. López Cobos war aber auch Musikdirektor des Spanischen Nationalorchesters und Chefdirigent beim Cincinnati Symphony Orchestra und beim Kammerorchester von Lausanne. Von 2003 bis 2010 hatte er den Posten des Musikdirektors am Teatro Real in Madrid inne. Er wurde als erster Dirigent mit dem spanischen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte der Künste geehrt, war Ehrenmitglied der Deutschen Oper Berlin und Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse für seinen kulturellen Beitrag in Deutschland. Er wurde in seiner Geburtsstadt Toro beigesetzt.
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IM BLICKPUNKT

ZIMMERMANNS SOLDATEN IN KÖLN

Rückkehr in die Stadt der Uraufführung: Im Andenken an den vor 100 Jahren geborenen Komponisten Bernd Alois Zimmermann wagt sich die Oper Köln erneut an dessen monumentales Musiktheaterwerk »Die Soldaten«. Nachfragen zu diesem Großprojekt an die Intendantin und den Generalmusikdirektor der Oper Köln sowie den Regisseur Carlus Padrussa, Mitbegründer der Theatergruppe La Fura dels Baus.

VORSCHAU

Festspielpremiere in München: Marlis Petersen gibt in der Neuinszenierung von Richard Strauss‘ »Salome« im Rahmen der Opernfestspiele ihr Rollendebüt. Weiterer Premierenhöhepunkt der neuen Saison am Nationaltheater: Giuseppe Verdis »Otello« mit Jonas Kaufmann in der Titelpartie. Ebenfalls gerade vorgestellt wurde der neue Saisonplan der Dresdner Semperoper, an der Plácido Domingo als Nabucco und Angela Gheorghiu als Tosca und Mimì gastieren werden, sowie Festival-Pläne aus Innsbruck, Jennersdorf, Dortmund und Schwerin.

CD-NEWS

John Osborn stellt auf einer neuen CD Arien aus dem Repertoire von Gilbert Duprez vor, dem großen Tenor des 19. Jahrhunderts. Weitere Neuerscheinungen: Aufnahmen unter anderem von Joseph Calleja, Anita Rachvelishvili, Paul Armin Edelmann und Nuria Rial.