ePAPER Ausgabe 02/2018

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Die New Yorker Met brachte zum Jahreswechsel eine neue »Tosca« heraus mit einer gänzlich anderen Besetzung als ursprünglich vorgesehen; so kamen Sonya Yoncheva und Vittorio Grigolo zu ihren Rollendebüts. In Valencia begeisterte Plácido Domingo als Posa in Verdis »Don Carlo«, in München ein hochkarätiges Ensemble um Ermonela Jaho, Eva Maria Westbroek und Ambrogio Maestri in Puccinis »Il Trittico«. Marlis Petersen hat sich als Maria Stuarda im Theater an der Wien einen großen persönlichen Erfolg ersungen, Rom zeigte eine poppige » La damnation de Faust« mit einem grandios aufgelegten Alex Esposito als Méphistophélès, in Dresden feierte Korngolds »Die Tote Stadt« Premiere, während es in Muscat ein bemerkenswertes Pavarotti-Gedenken mit Ausstellung und Gedenkkonzert gab.

Die Interviews: Maestro Giampaolo Bisanti vor seinem Wiener Staatsoperndebüt und der mit neuer CD und Plänen zu dramatischen Partien aufwartende Joseph Calleja.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 02/2018

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • MÜNCHEN Il Trittico (Nationaltheater)
  • WIEN Die Ring-Trilogie (Theater an der Wien) Maria Stuarda (Theater an der Wien)
  • NEW YORK Tosca (Metropolitan Opera)
  • VALENCIA Don Carlo
  • ANTWERPEN Falstaff
  • BERLIN La Bohème (Staatsoper)
  • DRESDEN Die tote Stadt (Semperoper)
  • STUTTGART Medea
  • ROM La damnation de Faust
  • GÖTEBORG Norma
  • STRASSBURG Francesca da Rimini
  • GRAZ Eugen Onegin
  • ZÜRICH Madama Butterfly
  • BRÜSSEL Dialogues des Carmélites
  • HANNOVER Hänsel und Gretel
DAS INTERVIEW
  • GIAMPAOLO BISANTI
IM GESPRÄCH
  • JOSEPH CALLEJA
NAMEN UND DATEN
IM BLICKPUNKT
  • HOMMAGE AN PAVAROTTI IM OMAN
RUNDBLICK
  • BERLIN Märchen im Grand-Hotel (Komische Oper)
  • TIROLER FESTSPIELE ERL WINTER La Bohème (Festspielhaus)
  • PASSAU Der Rosenkavalier
  • REGENSBURG Messe in h-Moll
  • MANNHEIM Fidelio
  • GIESSEN Ariadne auf Naxos
  • DUISBURG Maria Stuarda
  • BADEN Die Kaiserin (Fürstenliebe)
  • WUPPERTAL Hänsel und Gretel
  • BASEL Elektra
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS
RARITÄTEN
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • MUSIKTHEATERTIPPS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
DVDs
  • Gioachino Rossini GUILLAUME TELL
  • Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
  • Richard Wagner DIE WALKÜRE
  • Kaija Saariaho ONLY THE SOUND REMAINS
  • Jean-Philippe Rameau LES INDES GALANTES
CD SPECIAL
  • ÜPPIGE EDITIONEN Pavarotti, Bernstein, Abbado, Bruckner, Debussy
CD-NEWS
  • Neue Soloalben von Sonya Yoncheva, Franco Fagioli u.a.
NEUE CDs
  • Jake Heggie GREAT SCOTT
  • Emil Nikolaus von Reznicek BENZIN
  • Benjamin Godard DANTE
  • Wolfgang Amadeus Mozart IL SOGNO DI SCIPIONE
  • Luigi Dallapiccola IL PRIGIONIERO
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 2/2018

Carmen soll nicht sterben. So hat es jüngst der Intendant der Oper in Florenz entschieden – und damit einen veritablen Theaterskandal in der italienischen Metropole entfacht. Eine politische Aussage wolle man treffen mit der radikalen Änderung des Bizet-Finales als bewusste Inbezugsetzung zum Heute. Die neue Florentiner Carmen, die sich im dramatischen Showdown erfolgreich wehrt und Don José erschießt, bevor dieser zustechen kann, zielt auf eine tragische Wahrheit: die in Italien dramatisch hohe Mordrate an Frauen. 
Ein erschütternder Bezug, der als interpretatorischer Hintergedanke fraglos moralisch unanfechtbar ist, und der durch den bewusst einkalkulierten Premierenskandal die verdiente, große Aufmerksamkeit erhielt. Aber rechtfertigt dies den Eingriff in das Werk?
Künstlerische Freiheit ist gut und richtig, auch die Konfrontation mit unbequemen Wahrheiten zuweilen notwendig, wenn das Theater nicht allein als musealer Genusstempel, sondern auch als moralische, sinnstiftende, gesellschaftsrelevante Instanz wahrgenommen werden will. Aber wie weit darf im Namen der Kunst die Modifikation eines Werkes gehen: vorzugsweise original, alles nur nicht gegen die Musik, gern mal aufregend anders, gar radikal neu? Gewiss haben auch Sie, liebe Leser, über derartige Fragen schon oft genug diskutiert und engagiert gestritten. Wirklich problematisch wird es bei Veränderungen der kompositorischen Struktur; hier haben wir insbesondere auf den deutschen Bühnen schon (zu) viel erleben müssen – bis hin zu kompletten Umbauten der Szenenfolge, externen Zutaten, Auslassungen, Sprechtextbeigaben und so weiter. Dieser Weg, der sich doch eigentlich längst als Irrweg herausgestellt hat, scheint noch immer nicht ausgeschritten. Das Mutterland der Oper hatte sich derartiger Auswüchse bisher recht -erfolgreich erwehren können. Die Kehrseite der Medaille: Die von etlichen italienischen Theaterleitern geradezu ängstlich betriebene Reduzierung des szenisch Akzeptierten auf Historisch-Museales hat vielerorts immer weiter in die Tiefebene künstlerischer Bedeutungslosigkeit geführt. Die Furcht vor dem einen Extrem als Flucht in das andere. Seit einiger Zeit jedoch senden Kulturschaffende auch aus den unterschiedlichsten Regionen Italiens wieder positive Signale. Nach Jahren des brachialen finanziellen Kahlschlags sind viele Theater und Festivals südlich der Alpen inzwischen zumindest so weit abgesichert, dass sie auf Basis einer soliden Planungssicherheit wieder optimistisch in die Zukunft schauen und an den kreativen Profilen ihrer Kompanien feilen können. Giampaolo Bisanti, Titelkünstler dieser Ausgabe und zunehmend gefragter Gastdirigent an internationalen Opernhäusern, hätte sich sonst gewiss nicht mit einem Festvertrag an ein Theater seines Heimatlandes binden lassen.  Noch etwas weiter südlich im Mittelmeer, nur gut eine Flugstunde vom süditalienischen Bari und seinem prachtvollen Teatro Petruzzelli entfernt, liegt die Heimat von Jospeh Calleja. Der maltesische Startenor hat uns, passgenau zum Auftakt der Feierlichkeiten in Valletta, der Kulturhauptstadt Europas 2018, wo er vor inzwischen gut 20 Jahren sein Operndebüt gegeben hatte, aufregende Rollenpläne verraten. Das werden gewiss ähnlich spannende Debüts, wie sie aktuell auch andere Stars im Angebot hatten, seien es Sonya Yoncheva und Vittorio Grigolo als Tosca und Cavaradossi an der Met, Marlis Petersen als Maria Stuarda in Wien, Saimir Pirgu als Pinkerton in Zürich oder Juliane Banse als Marschallin im kleinen, feinen Fürstbischöflichen Opernhaus in Passau. Wir waren bei all diesen und allen weiteren interessanten Premieren für Sie live vor Ort dabei. Eine anregende Lektüre wünsche ich Ihnen.
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INTERVIEWS

Das Interview: GIAMPAOLO BISANTI – Rasanz & Präsenz

Autor: Boris Gruhl · Ausgabe 2/2018

In seiner Freizeit mag es der Maestro schnell und schnittig – auf seiner Ducati. Beruflich läuft es für den italienischen Dirigenten derzeit ähnlich rasant, im Februar gibt er ein weiteres wichtiges Hausdebüt – dieses Mal an der Wiener Staatsoper.
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Im Gespräch: JOSEPH CALLEJA – Große Pläne

Autor: Thomas Baltensweiler · Ausgabe 2/2018

Der maltesische Tenor überrascht mit Plänen im dramatischen Fach. Im Interview analysiert er den Weg dorthin und spricht über stimmliche Herausforderungen sowie über das Charakteristikum seines Singens.
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AUFFÜHRUNGEN

MÜNCHEN Il Trittico

17. Dezember · Nationaltheater ·Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 2/2018

99 Jahre nach der Uraufführung kam Puccinis »Trittico« erstmals vollständig und in Originalsprache auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper – und fand ungetrübten Publikumszuspruch, vor allem dank Kirill Petrenko am Pult und einem hochkarätigen Ensemble auf der Bühne.
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WIEN Maria Stuarda

19. Januar · Theater an der Wien ·Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 2/2018

Mit dem Rollendebüt gleich die Inkarnation einer neuen Partie: Marlis Petersen lieferte als schottische Königin Maria Stuarda in Donizettis Oper eine schon jetzt faszinierende, eigenständige Interpretation – mit einer beeindruckenden vokalen Ausdruckspalette und einer zwingenden Darstellung. Außerdem am Theater an der Wien: Alfons Abbass’ Bearbeitung des »Ring«-Zyklus als Trilogie für kleineres Orchester, dirigiert von Constantin Trinks.
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NEW YORK Tosca

9. Januar · Metropolitan Opera · Autor: F. Plotkin · Ausgabe 2/2018

Gänzlich anders als geplant: Tenor und Sopran waren schon umbesetzt worden, der Dirigent ebenfalls; am Ende musste auch Bryn Terfel als Scarpia passen. Die Premiere geriet dennoch spannend, bescherte sie doch Sonya Yoncheva und Vittorio Grigolo ihre Rollendebüts als Tosca und Cavaradossi.
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VALENCIA Don Carlo

9. Dezember · Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 2/2018

Ein glanzvolles Ausrufezeichen setzte der Palau de les Arts Reina Sofía mit einem hochkarätig besetzten »Don Carlo« in der vieraktigen italienischen Fassung der Verdi-Oper. Vor allem Plácido Domingo zeigte sich als Posa in Topform, aber auch María José Siri bestach als Elisabetta.
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ANTWERPEN Falstaff

13. Dezember · Autor: J. Gahre · Ausgabe 2/2018

Der Schauspieler und zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz hat sich nach dem »Rosenkavalier« als zweite Opernregie nun Giuseppe Verdis »Falstaff« ausgesucht. Dabei punktete die Inszenierung in karger Ausstattung am Ende noch einmal mit einem wirkungsvollen „Coup de Théâtre“.
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BERLIN La Bohème

22. Dezember · Staatsoper · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 2/2018

Luxuriös besetzt kehrte die »Bohème«-Inszenierung der Staatsoper in ihr Stammhaus zurück, wobei Angela Gheorghiu und Piotr Beczala als schicksalhaft verbundenes Bohemienpaar im Vorfeld für ein ausverkauftes Haus und im Laufe des Abends für das erhoffte Puccini-Glück sorgten. In der Komischen Oper feierte unterdessen Paul Abrahams charmantes Lustspiel »Märchen im Grand-Hotel« deutsche Erstaufführung.
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ROM La damnation de Faust

12. Dezember · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 2/2018

Der Fantasie ihren Lauf gelassen hat Damiano Michieletto bei seiner Neudeutung von Hector Berlioz’ »Faust«-Adaption an der Oper Rom. Der Regisseur sorgte dabei für eine Flut an optischen Reizen, Alex Esposito beeindruckte hierbei als vokal wie szenisch fulminanter Méphistophélès.
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MUSCAT Hommage an Pavarotti

14. Dezember · Autor: G. Helbig · Ausgabe 2/2018

Eines der engagiertesten Projekte im Gedenken an den vor zehn Jahren verstorbenen Luciano Pavarotti gab es auf der arabischen Halbinsel, wo einem mit Francesco Meli, Marcello Giordani, Fiorenza Cedolins und Sumi Jo besetzten Galakonzert eine höchst ambitionierte Ausstellung über den Startenor in Anwesenheit von Pavarottis Witwe Nicoletta Mantovani und seiner Hoheit Sayyid Kamil Fahad Al-Said vorausging.
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TIROLER FESTSPIELE ERL WINTER La Bohème

29. Dezember · Festspielhaus · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe: 2/2018

Dreht sich bei den Tiroler Festspielen im Sommer alles um Richard Wagner, stehen im Zentrum der Wintersaison die Opern des italienischen Repertoires im Mittelpunkt – besondere Beachtung fand nun die pittoresk und abwechslungsreich in Szene gesetzte Neuproduktion von »La Bohème«, die mindestens ebenso sehr von der exzellenten Solistenriege lebte.
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MELDUNGEN / INFO

NAMEN UND DATEN

PAVOL BRESLIK ist in diesem Jahr Stargast beim Wiener Opernball. Im Rahmen des künstlerischen Eröffnungsprogramms wird der Tenor am 8. Februar unter anderem mit „Ah! Lève-toi, soleil!“ aus »Roméo et Juliette« sowie gemeinsam mit Daniela Fally „Tanzen möcht’ ich“ aus »Die Csárdásfürstin« zu hören sein. Weitere Termine inklusive geplanter Rollendebüts sowie ausführliche Auftrittskalender von Plácido Domingo, Yonghoon Lee, Jessica Pratt, Juliane Banse, Michael Spyres u.a.

MELDUNGEN

RÜCKKEHR INS SCHMUCKKÄSTCHEN
Endlich ist es soweit: Nach sechs Jahren aufwendiger Sanierung heißt es im April 2018 „Vorhang auf“ für das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth. Wie bereits zur Einweihung im Jahr 1748 erklingt auch im Rahmen der Wiedereröffnung Johann Adolph Hasses Oper »Artaserse« mit Aufführungen am 12., 14. und 15. April 2018. Die Produktion der Theaterakademie August Everding wird nach den Bayreuther Vorstellungen kurz darauf auch im Cuvilliés-Theater in München gezeigt (Mai).

VORSCHAU

2018 zeichnet Dietmar Kerschbaum als neuer Künstlerischer Vorstandsdirektor der Linzer Veranstaltungsgesellschaft mbH erstmals für das Programm des herbstlichen Festivals verantwortlich. Die Aufbruchsstimmung zu Jahresbeginn nahm das Brucknerhaus Linz zum Anlass, ein neues Logo samt Corporate Design zu präsentieren. Zudem erstrahlt das Programm des Internationalen Brucknerfestes Linz in einem neuen Kleid. Ein Höhepunkt des diesjährigen Festivals verspricht die konzertante Aufführung von Berlioz' »La damnation de Faust« zu werden, für die die Formation „Les Siècles“ mit François-Xavier Roth am Pult als Orchester verpflichtet worden ist.

DVDs

DVDs

Große Oper für daheim: Unter anderem Londons heftig diskutierte »Guillaume Tell«-Regiearbeit von Damiano Michieletto mit Gerald Finley als Tell, die Jubiläums-»Walküre« von den Salzburger Osterfestspielen 2017 unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann und Wagners »Fliegender Holländer« in einer vom Madrider Teatro Real übernommenen Produktion aus Lyon.

CDs

CD-SPEZIAL

Zehn Jahre ist es nun schon her: Luciano Pavarotti, der unvergessene Tenor, war am 6. September 2007 seinem schweren Krebsleiden erlegen. Als einer der wenigen Künstler hatte er sich Zeit seiner langen Karriere hauptsächlich einem einzigen Schallplattenlabel verbunden gefühlt, der DECCA. Grund genug für eine wirklich gelungene Boxenzusammenstellung, die anlässlich der 10. Wiederkehr seines Todestages erschienen ist mit allen für das Label aufgenommenen Operneinspielungen nebst einigen „Ausflügen“ zu den damaligen Mitbewerbern – auf insgesamt 95 CDs und 6 Bluray-Discs. Außerdem mit üppige Editionen bedacht: Leonard Bernstein, Claudio Abbado sowie die Komponisten Bruckner und Debussy.

CD-NEWS

Sonya Yoncheva hat sich an ein reines Verdi-Album gewagt, während Franco Fagioli ein neues Händelalbum eingespielt und sich bei der Arienauswahl von persönlichen Gänsehaut-Erlebnissen hat leiten lassen.

NEUE CDs

Wie man unschwer an den Publikumsreaktionen (ein Zusammenschnitt mehrerer Vorstellungen) erkennen kann, begeisterte Jake Heggies Oper »Great Scott« bei der Uraufführung 2015 in Dallas das Publikum. Als titelgebende Diva zieht Joyce DiDonato alle Register ihrer Kunst, Frederica von Stade zeigt daneben starke Präsenz und auch stimmlich noch immer gute Figur. Dazu: Mitschnitte von Emil Nikolaus von Rezniceks 1929 entstandener Oper »Benzin« (Chemnitz) sowie Luigi Dallapiccolas »Il Prigioniero« unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Dirk Kaftan (Graz).