ePAPER Ausgabe 01/2020

Mit dem Kauf erwerben Sie ein einfaches Nutzungsrecht zur Verwendung des PDFs für den privaten Gebrauch. Es beinhaltet keine Urheberrechte an Inhalten in Bild und Schrift. Eine Vervielfältigung, eine Vermietung, der Verkauf oder eine andere Form der Zugänglichmachung an Dritte ist nicht gestattet.

Die Höhepunkte: Zum ersten Mal an der Mailänder Scala überhaupt: Richard Strauss‘ Oper »Die ägyptische Helena« erlebte eine glanzvolle Neuinszenierung unter Franz Welser-Möst am Pult und mit Ricarda Merbeth in der Titelpartie, kurz bevor die neue Saison mit »Tosca« und Anna Netrebko in der Titelpartie eröffnet wurde. An der Metropolitan Opera wurde Philip Glass‘ Oper über den ägyptischen Pharao Echnaton zu einem gefeierten Erfolg, und in München überzeugten Jonas Kaufmann und Marlis Petersen in der Premiere von Erich Wolfgang Korngolds »Die tote Stadt«. In »Samson et Dalila« bot die Berliner Staatsoper Elīna Garanča als Dalila auf, und geradezu von den Sitzen gerissen wurde das Publikum in Hannover bei Paul Abrahams »Märchen im Grand Hotel«. Das Theater an der Wien zeigte die selten aufgeführte Oper »La Vestale« von Gaspare Spontini und das Festival im bulgarischen Stara Sagora Vera Nemirovas Inszenierung von Giacomo Meyerbeers »L‘Africaine«.

Die Interviews: Der vielseitige Bass Vitalij Kowaljow, dessen Wotan ihn bis nach Salzburg geführt hat und der dennoch in vielen Stilarten zu Hause ist, erzählt aus seiner aufregenden Lebensgeschichte, die russische Dirigentin und Pianistin Anna Skryleva, die seit August 2019 Generalmusikdirektorin in Magdeburg ist, sowie das Schweizerische Duo Praxedis, Mutter und Tochter, die mit Harfe und Klavier für eine Wiederbelebung einer alten Musiziertradition stehen.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste bietet das Inhaltsverzeichnis.

Sie möchten sofort weiterlesen? Das komplette Magazin steht neben der Print-Ausgabe auch als PDF-Version zum Download zur Verfügung.

INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 1/2020

Das Inhaltsverzeichnis mit allen Themen und Beiträgen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • MÜNCHEN Die tote Stadt (Nationaltheater)
  • KÖLN Hamlet (Staatenhaus)
  • SAN FRANCISCO Manon Lescaut
  • DRESDEN Le Grand Macabre (Semperoper)
  • MAILAND Die ägyptische Helena Tosca
  • SALZBURG Lohengrin (Landestheater in der Felsenreitschule)
  • MONTE-CARLO Lucia di Lammermoor (Forum Grimaldi)
  • NEW YORK Akhnaten (Metropolitan Opera)
  • LUXEMBURG Der Freischütz
  • WIEN Orlando (Staatsoper) La Vestale (Theater an der Wien)
  • LONDON Death in Venice (Royal Opera House)
  • BERLIN Samson et Dalila (Staatsoper)
  • STARA SAGORA L’Africaine
IM BLICKPUNKT
  • PLÁCIDO DOMINGO IN DER ELBPHILHARMONIE
IM GESPRÄCH
  • VITALIJ KOWALJOW
DAS INTERVIEW
  • DUO PRAXEDIS
VORGESTELLT
  • ANNA SKRYLEVA
NAMEN UND DATEN
NACHRUF
  • ABSCHIED VON DIRIGENTEN
REPORT
  • BERLIN / KARLSRUHE / WIESBADEN
RUNDBLICK
  • HANNOVER Märchen im Grand Hotel
  • DÜSSELDORF Samson et Dalila
  • KLAGENFURT Simon Boccanegra
  • DRESDEN Follies (Staatsoperette)
  • LANDSHUT Maria Stuarda
  • BASEL Al gran sole carico d’amore
  • NÜRNBERG La Calisto
  • KARLSRUHE Faust
  • LEIPZIG Jenufa
  • KIEL Die tote Stadt
  • ULM In der Strafkolonie
  • HEIDELBERG Madama Butterfly
  • GIESSEN Wer, wenn nicht wir – Die Schwätzer in Gießen
  • WEIMAR Lanzelot
  • LONDON Orpheus in the Underworld (English National Opera)
SPECIAL
  • BERGAMO – FESTIVAL DONIZETTI OPERA 2019
  • L’ange de Nisida
  • Lucrezia Borgia
  • Pietro il Grande
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • Musiktheatertipps für Kinder und Jugendliche
AUDIO
  • Eine musikalische Reise durch Stile und Stimmungen
  • Regula Mühlemann LIEDER DER HEIMAT
  • Pavol Breslik SCHUBERT: WINTERREISE
  • Siobhan Stagg AQUARELLES
  • Luca Šulić THE FOUR SEASONS
  • Martin Stadtfeld HÄNDEL VARIATIONS
  • Einojuhani Rautavaara VIGILIA
  • Antonio Vivaldi JUDITHA TRIUMPHANS
  • Duo Praxedis HISTOIRES
  • Volker Reinhold / Ralph Zedler FROM BELCANTO TO JAZZ
FILM
  • PAVAROTTI – Ein Film von Ron Howard
Weiter

EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: Y. Han · Ausgabe 1/2020

Die regelmäßige direkte Begegnung mit Künstlern liegt in der Natur unseres Berufs – sie erfordert jeden Monat eine eingehende vorbereitende Beschäftigung, ermöglicht dadurch aber auch das Erlebnis nicht nur der weithin sichtbaren, öffentlichen Künstler-Figur, sondern zu unterschiedlichen Graden auch der Menschen dahinter. Manche Künstler-Biografien ähneln sich, viele haben die gleichen prägenden Meilensteine und Schlüsselmomente hinter sich, treffen ähnliche Entscheidungen; manche Interviews konzentrieren sich ganz professionell aufs „Technische“, andere überraschen mit einem persönlichen Twist – und obwohl es jedes einzelne Mal etwas Besonderes und ein Privileg ist, im direkten Gespräch in die Gedanken und Gefühle seines Gegenübers blicken und reinhorchen zu dürfen, gibt es darunter auch immer wieder Lebensgeschichten, die ganz besonders berühren und beim Lesen nicht nur mitreißen, sondern einen auch noch lange danach nicht loslassen. Viele schauen gern vorrangig auf die Soprane und Tenöre – aber hätten Sie geahnt, was für einen bewegten Lebensweg der Bass Vitalij Kowaljow, den unser Mitarbeiter während einer »Don Carlos«-Serie in Paris traf, hinter sich hat? 
Eine rastlose Kindheit, harte körperliche Arbeit schon in jungen Jahren, Wehrdienst und Stationierung am Nordpol, anschließend Dienst bei der Feuerwehr, dann durch einen schweren Arbeitsunfall eine Stelle beim Kirchenchor, die nach dieser wahrhaften Odyssee die Rückkehr zur Musik und letztendlich durch jenes glückliche Momentum, das manchmal notwendig ist, den Sprung in die Schweiz, seine neue Heimat, und den Beginn einer großen Sängerkarriere bedeutete. Was für eine Geschichte, geschildert in lebhaften, ganz offenen Worten, die auch Sie, liebe Leser, mitreißen werden, da bin ich mir sicher. 
Wir blicken zu Beginn des neuen Jahres also aus ganz unterschiedlichen und erfrischenden Perspektiven auf den Opernkosmos – nicht nur aus der Sicht des Sängers, sondern mit Anna Skryleva auch aus der einer jungen Dirigentin, die geradlinig ihren Weg im Musikzirkus geht, während wir mit dem Duo Praxedis nicht nur eine schöne und selten gewordene Gelegenheit erhalten, den intimen Rahmen von Salonkonzerten wieder aufleben zu lassen, sondern dank der ungewöhnlichen Kombination Harfe/Klavier auch spannende Einblicke in ein vielen heute unbekanntes rezeptionsgeschichtliches Kapitel der Musikgeschichte gewinnen können. Im Gespräch vor allem mit Liedsängern ist es schon in der Vergangenheit immer wieder mal Thema in unseren Interviews gewesen – die Wertschätzung einer sehr ursprünglichen Form der Musikdarbietung, wie sie im 19. Jahrhundert so populär war in intellektuellen Kreisen. Das Duo Praxedis nimmt uns in eine Zeit mit, in der man sich die Oper mittels Arrangements für unterschiedliche Instrumente und Musikerkonstellationen live nach Hause holen oder selbst nachspielen konnte. „Live“ ist in Zeiten von Streaming oftmals nicht mehr das Problem, mag man einwenden – aber gerade wer selbst ein Instrument erlernt und gelegentlich mit seinen Mitschülern, Ensemble-Partnern oder Mitgliedern seines Orchesters in loser Runde und in den unorthodoxesten Kombinationen daheim musiziert hat, denkt sicherlich nostalgisch an eben diese Zeiten zurück, in denen Hausmusik etwas Normales und vor allem ein großer Nachfragemarkt war, für den arrangiert und komponiert wurde. 
Nostalgie ist bekanntermaßen nicht für jeden etwas – der eine schaut gern zurück, der andere viel lieber nach vorn, und beides hat seine Berechtigung; aber ob Sie nun das progressive Regie-Konzept oder den wie eine Ausgrabung aus lange zurückliegenden Tagen anmutenden Berliner »Samson« bevorzugen: Ich bin mir sicher, dass auch in unserer Januar-Ausgabe für jeden von Ihnen ein Thema dabei sein wird, das Sie inspiriert und interessiert mit offenen Augen, Ohren und Herzen in das neue Jahr starten lässt. Denn daran, dass das wichtig ist, dürfte kein Zweifel bestehen.
  In diesem Sinne: Ein frohes neues Jahr!
Weiter

INTERVIEWS

Das Interview: DUO PRAXEDIS – Harfe & Klavier

Autor: Th. Baltensweiler · Ausgabe 1/2020

Das sympathische Musikerinnen-Duo aus Mutter und Tochter steht für die Wiederbelebung einer alten Musizier-Tradition – und sie können sogar Oper.
Im Textarchiv öffnen

Im Gespräch: VITALIJ KOWALJOW – Belcanto und Wotan

Autor: M. Fiedler · Ausgabe 1/2020

Nicht jeder Sänger hat eine derart bewegte Vergangenheit. Ein Gespräch mit dem vielseitigen Bass über Unterdrückung und Flucht, das Glück, sorgsame Mentoren zu finden und den Spagat zwischen Flexibilität und Wagnergesang.
Im Textarchiv öffnen

Vorgestellt: ANNA SKRYLEVA – Modeerscheinung?

Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 1/2020

Die russische Pianistin und Dirigentin ist seit August 2019 Generalmusikdirektorin in Magdeburg. Ein Gespräch über ihren Werdegang und „Frauen am Dirigentenpult“.
Im Textarchiv öffnen

AUFFÜHRUNGEN

MÜNCHEN Die tote Stadt

18. November ∙ Nationaltheater ∙ Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 1/2020

Führt der Name von Publikumsliebling Jonas Kaufmann die Besetzungsliste an, ist die Anspannung in seiner Heimatstadt im Vorfeld besonders groß. Wie hat er sich die Rolle des Paul zurechtgelegt? Passt sie zu seiner Stimme?
Im Textarchiv öffnen

MAILAND Die ägyptische Helena / Tosca

6. November · Teatro alla Scala · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 1/2020

Eine Erstaufführung einer Strauss-Oper am ersten Opernhaus Italiens 90 Jahre nach der Uraufführung. Die Neugierde war allerdings begrenzt. Ganz anders sah es aus zur Saisoneröffnung mit der Tosca von Anna Netrebko.
Im Textarchiv öffnen

MONTE-CARLO Lucia di Lammermoor

17. November ∙ Forum Grimaldi · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 1/2020

Ein Abend, der dem Besucher das beglückende Gefühl einer optisch und musikalisch stimmigen Vorstellung vermittelte. Olga Peretyatko gab eine ausgesprochen dramatisch angelegte Lucia.
Im Textarchiv öffnen

NEW YORK Akhnaten

8. November · Metropolitan Opera ∙ Autor: F. Plotkin · Ausgabe 1/2020

Philip Glass‘ Oper über den ägyptischen Pharao Echnaton - ein Gesamtkunstwerk, das gefangen nehmen und zu einem unvergesslichen Erlebnis werden kann. So geschehen bei dieser Premiere an der Metropolitan Opera.
Im Textarchiv öffnen

WIEN La Vestale

18. November ∙ Theater an der Wien ∙ Autor: Th. Rauchenwald · Ausgabe 1/2020

Eine etwas verwirrende Dramaturgie für ein Stück, das man immer dann spielt, wie Dirigent Bertrand de Billy meint, „wenn man eine geeignete Besetzung für die Titelpartie zur Verfügung hat“. In Wien gab Elza van den Heever die Julia in Spontinis »La Vestale«.
Im Textarchiv öffnen

LONDON Death in Venice

26. November · Royal Opera House ∙ Autor: J. Gahre · Ausgabe 1/2020

Die Atmosphäre und das Ambiente von Venedig waren in jedem Moment zu spüren. Ein auch musikalisch gelungener Britten-Abend am Royal Opera House mit Mark Padmore als Aschenbach und Tänzer Leo Dixon als Tadzio.
Im Textarchiv öffnen

BERLIN Samson et Dalila

24. November · Staatsoper ∙ Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 1/2020

Eine Inszenierung wie aus der Zeit gefallen, Standing Ovations für Solisten und Dirigent. Die Mischung aus Passionsspiel und Cinemascope hatte aber auch wirkungsvolle Momente.
Im Textarchiv öffnen

HANNOVER Märchen im Grand Hotel

16. November · Staatsoper ∙ Autor: S. Mauss · Ausgabe 1/2020

Hannover hat einen neuen Publikumsliebling im Repertoire, der vermutlich noch lange an der Leine für ungetrübte musikalische Unterhaltung sorgen dürfte.
Im Textarchiv öffnen

LANDSHUT Maria Stuarda

15. November · Landestheater Niederbayern ∙ Autor: M. Schabel · Ausgabe 1/2020

Eindrucksvolle Bildwelten für das Zusammentreffen zweier Königinnen, das historisch nie stattgefunden hat. Eine Operninszenierung, die durch originelle Ideen und größte Empathie überraschte. Das Publikum war begeistert.
Im Textarchiv öffnen

KARLSRUHE Faust

19. Oktober · Badisches Staatstheater ∙ Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 1/2020

In Karlsruhe mutierte Gounods Faust zu einer kurzweiligen Bühnenshow mit viel Witz und doppeltem Boden, die im Laufe des Abends deutlich an szenischer Stringenz zulegte.
Im Textarchiv öffnen

LEIPZIG Jenufa

8. November · Opernhaus ∙ Autor: G. Helbig · Ausgabe 1/2020

Abschluss des tschechischen Kulturjahres und zugleich Promotion für das nächste Janáček-Festival in Brünn. Das Gastspiel des Nationaltheaters Brünn in der Oper Leipzig.
Im Textarchiv öffnen

GIESSEN Wer, wenn nicht wir – Die Schwätzer in Gießen

26. Oktober · Stadttheater ∙ Autor: L.-E. Gerth · Ausgabe 1/2020

In Gießen steht seit 1983 eine Bronzeskulptur, die als „Die drei Schwätzer“ mittlerweile Kultstatus erlangt hat. Da lag es nahe, im Rahmen einer Produktion von Offenbachs »Les Bavards« (Die Schwätzer) die drei dargestellten geschwätzigen Figuren zu Bühnenleben zu erwecken. Die eigentliche Geschichte wurde bei diesem Spaß schnell zur Nebensache.
Im Textarchiv öffnen

SPECIALS / INFO

IM BLICKPUNKT

PLÁCIDO DOMINGO IN DER ELBPHILHARMONIE

Auch Weltstars haben offenbar noch Träume und setzen sich immer neue Ziele - selbst mit 78 Jahren. Ein Abend in Deutschlands spektakulärstem Konzertsaal, der Elbphilharmonie im Hamburger Hafen, war ein solcher für Plácido Domingo. Und es war spannend zu beobachten, wie eine solche Opernstimme ihn akustisch erkundete.

SPECIAL

BERGAMO - FESTIVAL DONIZETTI 2019

Dem Publikum wollte man schon einmal die Gelegenheit geben, im renovierten Teatro Donizetti eine Oper zu sehen, obwohl die Bauarbeiten noch längst nicht beendet sind. So wurde die szenische Uraufführung von Donizettis »L’ange de Nisida« im halbfertigen Haus gezeigt. Weitere Opern des diesjährigen Festivals: »Lucrezia Borgia« und eine frühe Oper über Zar Peter den Großen von Russland.

NAMEN UND DATEN

Pretty Yendes Rollendebüt als Violetta an der Opéra de Paris war bereits ein voller Erfolg – mit Massenets Manon hat sie sich die nächste tragische Heroine erarbeitet und wird sie an der Pariser Bastille Oper am 29. Februar erstmals präsentieren. Vincent Huguet inszeniert. Weitere Termine der südafrikanischen Sopranistin sowie Infos und Termine von Nina Stemme, Anna Pirozzi, Nino Machaidze, Charles Castronovo, Sergey Romanovsky und anderen mehr.

NACHRUF

Als im August 2018 im Großen Festspielhaus zu Salzburg das außergewöhnliche Dirigat von Peter Iljitsch Tschaikowskys »Pique Dame« zu einer Sternstunde der Interpretation geriet, glücklicherweise auch für viele an den heimischen TV-Bildschirmen zu erleben, war es eines der letzten Operndirigate des bereits schwer kranken Mariss Jansons. Er konnte kaum zum und vom Pult gehen, nach überlanger Pause das Dirigat am 25. August dennoch fortsetzen und während des zweiten Teiles war die Theaterärztin mit Notfallkoffer im Orchestergraben zugegen. Dreimal in seiner Karriere fand er sich am Pult des prestigeträchtigen Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker, die ihn liebten, wie er gleichermaßen sie. Am 30. November 2019 ist Mariss Jansons im Kreise seiner Angehörigen in St. Petersburg verstorben.

VORSCHAU

Achtzig Jahre Griechische Nationaloper werden in Athen mit Kompositionsaufträgen und namhaft besetzten Koproduktionen begangen, die Schwetzinger Festspiele stellen die ein Jahr vor Beethovens Oper entstandene »Leonore« von Ferdinando Paër vor, und die Internationalen Händel-Festspiele in Karlsruhe haben ihr Projekt »Tolomeo« für 2020 präsentiert.

AUDIO

EINE MUSIKALISCHE REISE DURCH STILE UND STIMMUNGEN

Oper als Salonmusik – der ambitionierte Konzertmeister der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin Volker Reinhold stellt zusammen mit dem Pianisten Ralph Zedler schon die dritte CD-Einspielung mit Opernfantasien vor. Der Opernfreund darf sich entspannen, wenn einmal keine Stimme „stört“. Dazu Schweizer Lieder, Schuberts »Winterreise«, eine finnische Messe und vieles mehr.

FILM

PAVAROTTI – EIN FILM VON RON HOWARD

Ein Film über Leben und Karriere von Luciano Pavarotti. Seine Weltpremiere hatte er bereits am 15. Juli in London. In Deutschland startet er am 26. Dezember 2019.