ePAPER Ausgabe 10/2018

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Festspielfinale und Saisonstart: Mit einer knallbunten Mozart-Show eröffnete die Hamburgische Staatsoper ihre neue Spielzeit, am Theater an der Wien gab Marlis Petersen ein packendes Rollendebüt als Alcina, während an der Wiener Staatsoper Adrianne Pieczonka als hinreißende Ariadne auf der Bühne stand. Im hessischen Kassel fiel derweil der Startschuss für einen vielversprechenden neuen »Ring«, in San Francisco wiederum fand eine Wiederbegegnung mit Francesca Zambellos Deutung der Tetralogie und einer furiosen Iréne Theorin als Brünnhilde statt. 
Starbesetzten Festspielglanz bescherten Pretty Yende, Juan Diego Flórez und Sergey Romanovsky in Pesaro, in Peralada gab Jonas Kaufmann einen berührenden Solo-Abend und Ermonela Jaho an der Seite von Plácido Domingo eine fulminante Thaïs, während in Salzburg Hans Werner Henzes selten aufgeführte »Bassariden« beeindruckten. Mit der vom bestens aufgelegten Ehepaar Anna Netrebko und Yusif Eyvazov gestalteten Gala erlebte das Schleswig-Holstein Musik Festival einen krönenden Abschluss und die BBC Proms auch in diesem Jahr wieder eine rauschende „Last Night“, bei der Gerald Finley für baritonalen Wohlklang sorgte. 

Die Interviews: John Osborn kurz vor seiner »Tell«-Premiere am Theater an der Wien, Alain Altinoglu, Chefdirigent des Théâtre de la Monnaie in Brüssel, Countertenor Jakub Józef Orliński sowie Kazushi Ono, neuer Künstlerischer Leiter des New National Theatre Toyko und dessen Executive Director Yutaka Nakajima.

Nachfolgend ein erster Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 10/2018

Das Inhaltsverzeichnis mit allen Themen und Beiträgen
EDITORIAL
SAISONSTART
  • HAMBURG Così fan tutte (Staatsoper) Le nozze di Figaro (Elbphilharmonie)
  • WIEN Ariadne auf Naxos (Staatsoper) Alcina (Theater an der Wien) Die Csárdásfürstin (Volksoper)
  • MINDEN Götterdämmerung
  • WEIMAR Don Giovanni
  • KASSEL Das Rheingold
FESTSPIELE
  • ROSSINI OPERA FESTIVAL PESARO Ricciardo e Zoraide (Adriatic Arena) Adina (Teatro Rossini)
  • FESTIVAL CASTELL DE PERALADA Jonas Kaufmann / Thaïs
  • SALZBURGER FESTSPIELE Les Pêcheurs de perles (Großes Festspielhaus) The Bassarids (Felsenreitschule)
  • MUSIKFEST BREMEN Les Contes d’Hoffmann (Die Glocke)
  • SCHLESWIG-HOLSTEIN MUSIK FESTIVAL Anna Netrebko & Yusif Eyvazov (Musik- u. Kongresshalle)
  • DVOŘÁK FESTIVAL PRAG Die Geisterbraut (Rudolfinum)
  • BBC PROMS LONDON 8. Mahler / Last Night of the Proms (Royal Albert Hall)
DAS INTERVIEW
  • JOHN OSBORN
IM GESPRÄCH
  • ALAIN ALTINOGLU
DAS DEBÜT
  • JAKUB JÓZEF ORLIŃSKI
NAMEN UND DATEN
FOKUS
  • DER »RING« IN SAN FRANCISCO
REPORT
  • KOPENHAGEN / RHEINSBERG
FESTSPIEL-RUNDBLICK
  • DOMSTUFEN-FESTSPIELE ERFURT Carmen
  • INNSBRUCKER FESTWOCHEN DER ALTEN MUSIK Didone abbandonata / La Semele, o sia La richiesta fatale
  • SOMMEROPER SELZACH Der fliegende Holländer
  • WERNIGERÖDER SCHLOSSFESTSPIELE Rigoletto
  • RHEINGAU MUSIK FESTIVAL Kinderoper Der fliegende Holländer / Julia Lezhneva
  • LEHÁR FESTIVAL BAD ISCHL Die Blume von Hawaii / Das Land des Lächelns
  • JENNERSDORF FESTIVALSOMMER Der Barbier von Sevilla
DAS PORTRÄT
  • KAZUSHI ONO
IM BLICKPUNKT
  • NEW NATONAL THEATRE TOKYO
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS
IMPRESSUM
SPIELPLÄNCHEN
  • Musiktheatertipps für Kinder und Jugendliche
CD-NEWS
  • Neue Aufnahmen von Joyce DiDonato, Nadine Sierra, Elsa Dreisig, Julian Prégardien, Bejun Mehta u.a.
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 10/2018

Singen auch Sie, liebe Leser, zuweilen unter der Dusche? Die besondere Akustik gekachelter Räume scheint einen unwiderstehlichen Reiz auf uns auszuüben und motiviert bekanntermaßen nicht wenige Menschen zum Trällern – von Lieblingssongs, freien Improvisationen oder gar einer anspruchsvollen Belcanto-Koloratur, je nach Talent und Stimmbeherrschung, mal piepsig oder grummelnd, mal voll ausgesungen in gut gestütztem Brustton der Überzeugung. Wenn Sie sich zu letzteren Kandidaten zählen und vielleicht tatsächlich eine Begabung zu haben glauben, dürften Sie jetzt vermutlich aufhorchen: Derzeit können Sie in einigen ausgewählten Hotels in ganz Europa unter der Dusche losschmettern und das Ganze über ein professionelles (und wasserfestes) Aufnahmeequipment direkt mitschneiden, speichern, teilen. Eine charmante Idee – und was für Chancen! Die findige Marketingstrategie der Universal Music Group in Zusammenarbeit mit der Hotelkette Aloft ist an sich nur Rahmenprogramm eines Wettbewerbs für Bands und Künstler, die noch keinen Plattenvertrag haben. Aber wer weiß, vielleicht traut sich ja auch der eine oder andere heimliche Dusch-Star an eine Opernarie? Es wäre doch herrlich, wenn am Ende „Nessun dorma“, „Sempre libera“ oder die „Winterstürme“ auf der in Aussicht gestellten Single-Veröffentlichung zu hören wären.
Kreativität ist gefragt. Wer heute als Produzent von Tonaufnahmen überhaupt noch wahrgenommen werden will, braucht Aufmerksamkeit. In einer Zeit, in der die technische Entwicklung in immer schnelleren Schritten voranschreitet und gleichzeitig die Verbreitungsmöglichkeiten sowohl von der reinen Information als auch vom eigentlichen Produkt, der Musik, über das Internet nahezu grenzenlos scheinen, sind Legionen von Strategen damit befasst, immer neue lukrative Ideen zu entwickeln, Synergien anzustoßen, vorrausschauend die entscheidenden Trends zu erkennen oder diese am besten gleich selbst zu setzen. Hatten insbesondere die sogenannten Majors der einstmals unter dem Begriff „Plattenfirmen“ subsummierten Produzenten die webbasierten Chancen komplett verschlafen, sind auch sie längst in Sachen Streaming, Onlineangebot und Social Media umtriebig und durchaus erfolgreich unterwegs. Auf die nach wie vor weitreichende Wirksamkeit des TV will man dennoch nicht verzichten. Kein Wunder, dass man alles darangesetzt hat, das im April durch den Skandal beim Pop-ECHO als Kollateralschaden mitruinierte Klassik-Pendant gleichen Namens möglichst verlustfrei in ein alternatives Nachfolge-Projekt hinüberzuretten. Nun wird Mitte Oktober in Berlin, zum längst vorab gebuchten Termin, ein Neustart versucht, mit den bereits eingegangenen Nominierungen für das ausgemusterte Modell, ausgelobt vom eiligst gegründeten „Verein zur Förderung der klassischen Musik“, sowie neuen vier Buchstaben – als OPUS Klassik.
  Der ewige Kampf um Wahrnehmungsanteile bleibt der gleiche, und es ist bemerkenswert, dass bei aller Verlagerung auf mediale, auch interaktive Wege die Relevanz des gedruckten Wortes erhalten geblieben ist. Mehr noch scheint sie allen Unkenrufen zum Trotz wieder zuzunehmen, motiviert durch die Suche nach einem Gegengewicht zu der sich rasant verbreitenden, aber oftmals (vor-) schnellen und nur oberflächlich informiert „rausgehauenen“ – und zuweilen auch sehr schnell wieder verschwundenen – Meinungsäußerung im World Wide Web. 
Entscheidend ist nach wie vor ein Grundsatz, der schon zu seligen LP-Zeiten und selbst in der Hochphase der CD seine Gültigkeit hatte: Karrieren in der klassischen Musik, in der Oper zumal, werden letztendlich auf der Bühne gemacht. Und wenn sich diese „Bühne“ heute immer weiter ins Mediale ausdehnt und vervielfältigt über Kinoübertragungen, Livestreaming, YouTube und so weiter: Je mehr Möglichkeiten zum Vergleich all dessen, was uns als relevanteste Kunst vorzusetzen versucht wird, umso besser. So wissen wir alle, sei es im Theater, im Kino oder daheim am Bildschirm, heute mehr denn je zu differenzieren zwischen Starstatus und tatsächlichem Können. 
„Das Opernglas“ ist Ihnen bei der eigenständigen Meinungsbildung wie gewohnt ein verlässlich kompetenter Wegweiser, und so finden Sie auch in dieser Ausgabe wieder einen umfassenden Blick auf das aktuelle Operngeschehen mit den spannendsten Ereignissen auf den Bühnen weltweit – von den europäischen Festspielen und den ersten Premieren der Saison in Hamburg oder Wien bis hin zur San Francisco Opera ganz im Westen und dem New National Theatre Tokyo im Fernen Osten.
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INTERVIEWS

Das Interview: JOHN OSBORN – Große Kaliber

Autor: Andreas Laska · Ausgabe 10/2018

Ob Arnold, Prophète oder Cellini: Der Name John Osborn fällt, sobald eine der großen, anspruchsvollen, hoch notierten Partien zu besetzen ist. Vor der »Tell«-Premiere am Theater an der Wien nahm sich der Tenor Zeit für ein ausführliches Gespräch.
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Im Gespräch: ALAIN ALTINOGLU – Vielfalt der Stile

Autor: Thomas Baltensweiler · Ausgabe 10/2018

Als Chefdirigent am Théâtre de la Monnaie beschränkt er derzeit seine Operndirigate auf Brüssel. Für die starbesetzte »Les Troyens«-Premiere an der Wiener Staatsoper im Oktober macht der Franzose nun allerdings eine Ausnahme.
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Das Debüt: JAKUB JÓZEF ORLIŃSKI – Höhenflüge

Autor: Yeri Han · Ausgabe 10/2018

Der Senkrechtstarter unter den Countertenören im Interview über schon jetzt erfüllte Träume, sein in Kürze erscheinendes Debüt-Album – und den direkten Austausch mit seinem Publikum.
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Das Porträt: KAZUSHI ONO – Auftakt!

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 10/2018

Frische Impulse für das New National Theatre Tokyo: Der neue Künstlerische Leiter Kazushi Ono im Gespräch sowie in einem „Blickpunkt“ dessen Executive Director Yutaka Nakajima und Onos Vorgänger Taijiro Iimori.
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AUFFÜHRUNGEN

HAMBURG Così fan tutte

8. September ∙ Staatsoper ∙ Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 10/2018

Bunt und unterhaltsam. Mit einer Slapstick-Inszenierung von Mozarts »Così« gab die Hamburgische Staatsoper einen enthusiastisch gefeierten Saisoneinstand. In der Elbphilharmonie endete mit einer konzertanten Aufführung von »Le nozze di Figaro« die Konzertkreuzfahrt der Wiener Philharmoniker unter dem Motto „Meer & Musik“. Starsolisten waren unter anderem Erwin Schrott und Gerald Finley.
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WIEN Alcina

15. September · Theater an der Wien · Autor: T. Rauchenwald · Ausgabe 10/2018

Erneut ein gelungenes Rollendebüt für Marlis Petersen. Die ausgewiesene Singdarstellerin gab eine ergreifende Alcina in der Neuproduktion durch Tatjana Gürbaca. Die Staatsoper gab am Anfang der neuen Saison unter anderem eine Serie von »Ariadne auf Naxos«-Vorstellungen mit Adrianne Pieczonka in der Titelpartie, und an der Wiener Volksoper feiert man gerade das 120-jährige Bestehen des Hauses. Erste Premiere: Emmerich Kálmáns Welterfolg »Die Csárdásfürstin«.
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ROSSINI OPERA FESTIVAL PESARO Ricciardo e Zoraide

11. August · Adriatic Arena · Autor: W. Kutzschbach· Ausgabe 10/2018

Besser geht nicht: Juan Diego Flórez und Sergey Romanovsky gaben sich ein Duell der Spitzentenöre um eine fast noch virtuoser auftrumpfende Geliebte - Pretty Yende. Auch Rossinis »Adina« begeisterte mit einer erstklassigen Besetzung: Lisette Oropesa und Levy Sekgapane sangen die Hauptpartien.
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FESTIVAL CASTELL DE PERALADA Thaïs

29. Juli ∙ The Castle Gardens Auditorium ∙ Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 10/2018

Trotz der Mitwirkung von Plácido Domingo stand die glänzend aufsingende Ermonela Jaho als Thaïs im Mittelpunkt der konzertanten Massenet-Aufführung. Zuvor hatte Jonas Kaufmann unter südlichem Sternenhimmel mit einem in Teilen unerwartet schwermütigen Programm für Begeisterung gesorgt.
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SALZBURGER FESTSPIELE The Bassarids

26. August ∙ Felsenreitschule · Autor: Y. Han · Ausgabe 10/2018

Großer Erfolg für Kent Nagano in Salzburg. Mit Hans Werner Henzes Oper »Die Bassariden« in einer gelungenen Inszenierung von Krzysztof Warlikowski brachte er eine staunen machende Klangwelt zu großer Wirkung. Konzertant konnten die »Perlenfischer« von Georges Bizet mit einer Besetzung in Hochform aufwarten.
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SCHLESWIG-HOLSTEIN MUSIK FESTIVAL Anna Netrebko & Yusif Eyvazov

26. August· Musik- u. Kongresshalle Lübeck ∙ Autor: S. Martens · Ausgabe 10/2018

Festival-Abschluss mit dem derzeit gemeinsam mit einem Konzertprogramm um die Welt tourenden Star-Ehepaar. Die Gala in Lübeck war seit Monaten ausverkauft, und das Publikum wurde nicht enttäuscht.
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BBC PROMS LONDON 8. Mahler / Last Night of the Proms

22. Juli / 9. September ∙ Royal Albert Hall ·Autor: M. Lehnert · Ausgabe 10/2018

Große Besetzung, großer Abend: Mit der Aufführung von Gustav Mahlers 8. Symphonie gab der heiß geliebte Chefdirigent des BBC National Orchestra of Wales, Thomas Søndergård, nach Jahren seinen Abschied. Als Dirigent der „Last Night“ kehrte Andrew Davis nach 18 Jahren zur großen Begeisterung des Publikums zurück. 12 Mal hat er insgesamt dieses prestigeträchtige Event geleitet.
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SAN FRANCISCO Der Ring des Nibelungen

12. - 17. Juni · War Memorial Opera House ∙ Autor: R. J. Del Bonta. · Ausgabe 10/2018

Wiederaufnahme des „amerikanischen“ »Rings« von Regisseurin Francesca Zambello, auch wenn einige Szenen Umgestaltungen erfahren haben und Alberich kein Goldwäscher zu Zeiten des Goldrausches in San Francisco mehr ist. Ideale Sängerbestzungen waren vor allem Brandon Jovanovich als Siegmund und Iréne Theorin als Brünnhilde.
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MELDUNGEN / INFO

IM BLICKPUNKT

New National Theatre Tokyo

Nach den ersten zwanzig erfolgreichen Jahren schaltet das NNTT noch einen Gang höher und nimmt verstärkt internationales Publikum ins Visier. Ein guter Zeitpunkt für einen Blick hinter die Kulissen – und ein Gespräch mit dem Executive Director Yutaka Nakajima sowie mit Taijiro Iimori, dessen Amtszeit als Künstlerischer Leiter gerade mit großem Erfolg zu Ende gegangen ist.

REPORT

Dramatisch in der Natur

Auch für dieses Jahr hatte das Copenhagen Opera Festival unter der Leitung von Peter Lodahl ein kreativ-buntes Programm auf die Beine gestellt: Neben Philip Glass‘ Musiktheater »Satyagraha«, Liederabenden mit Golda Schultz und Christopher Maltman, einem Wagner-Konzert mit Torsten Kerl, der „Dichterliebe recomposed“ von Christian Jost, gesungen von Lodahl persönlich, sowie der Wiederauflage des einzigartigen „Operetten-Boots“, lockten zwei szenische Vorstellungen von Donizettis »Lucia di Lammermoor« in die vor den Toren der dänischen Hauptstadt gelegene Freiluftarena der Opera Hedeland. Zu dem Drama auf der Bühne gesellte sich zusätzlich die Dramatik der Natur, die nach blutroten Himmelsfarben ausgerechnet an jener Stelle, wo Edgardo sich das Leben nimmt, mit Donner und Blitz reagierte.

NAMEN UND DATEN

LISETTE OROPESA singt anstelle der ursprünglich einmal vorgesehenen Diana Damrau die Partie der Marguerite de Valois in der mit Spannung erwarteten Premiere von »Les Huguenots« in Paris und gibt damit ihr Rollendebüt in Meyerbeers Oper. Die Neuinszenierung von Andreas Kriegenburg und mit Bryan Hymel als Raoul am Ort der sensationellen Uraufführung im Jahr 1836 steht an der Opéra Bastille nach der Premiere am 28. September auch am 1., 4., 7., 10., 13., 16., 20. und 24. Oktober auf dem Programm. Neu in Oropesas Repertoire ist auch die Adina in »L’Elisir d’Amore«, die sie im Anschluss an die »Hugenotten« ebenfalls an der Opéra National de Paris zum ersten Mal singen wird: 25., 30. Oktober + 1., 4., 7., 10., 13., 16. November.
Weitere Infos und Termine von Johan Reuter, Iréne Theorin, Andreas Schager, Christa Ludwig, Krassimira Stoyanova, Ermonela Jaho und anderen.

CDs

CD-News

Elsa Dreisig hatte bereits zu Opernstudiozeiten Hauptrollen an der Staatsoper Berlin gesungen und hat erfolgreich mehrere renommierte Gesangswettbewerbe absolviert. Die dänisch-französische Sopranistin gilt als unkonventionell und verfügt bereits über eine erstaunliche Persönlichkeit – so auch der Höreindruck ihrer Debüt-CD „Miroirs“ bei Erato. Weitere interessante Aufnahmen von Joyce DiDonato, Nadine Sierra, Julian Prégardien, Bejun Mehta und anderen.