ePAPER Ausgabe 03/2018

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Ovationen für den »Hoffmann« in Monte-Carlo mit den Rollendebüts von Juan Diego Flórez und Olga Peretyatko, Jubel auch für »Capriccio« in Frankfurt mit Camilla Nylund als Gräfin. Verhaltener ging es in Hamburg zu mit einem neuen »Fidelio« unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano, Dresden stand ganz im Zeichen der zyklischen »Ring«-Aufführungen unter Christian Thielemann. In Genf beeindruckte ein neuer »Faust« mit John Osborn in der Titelpartie, Würzburg wagte sich an Verdis »Sizilianische Vesper«. Das Theater Bielefeld zeigte Emil Nikolaus von Rezniceks 1929 entstandene Oper »Benzin«, und in Lübeck gab es Rossinis »Barbier« als pralle Comic-Show.

Die Interviews: Anita Rachvelishvili, die georgische Mezzosopranistin mit der großen dramatischen Stimme, Sara Jakubiak, Sängerin der Titelpartie in der Neuproduktion von Erich Wolfgang Korngolds »Das Wunder der Heliane« an der Deutschen Oper Berlin, der italienische Bariton Franco Vassallo, in Deutschland derzeit in Frankfurt, Hamburg und München zu Gast, sowie die Dirigentin Susanna Mälkki, die im März die Premiere von »Dantons Tod« an der Wiener Staatsoper leitet.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 03/2018

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • MONTE-CARLO Les Contes d’Hoffmann (Salle Garnier)
  • HAMBURG Fidelio
  • DRESDEN Der Ring des Nibelungen (Staatsoper) Euryanthe (Kulturpalast)
  • DÜSSELDORF Die Walküre
  • FRANKFURT Capriccio
  • PRAG Billy Budd (Nationaltheater)
  • GENF Faust (Opéra des Nations)
  • SALZBURGER MOZARTWOCHE Die Entführung aus dem Serail (Haus für Mozart)
  • LINZ La damnation de Faust
  • BARI Der fliegende Holländer
DAS INTERVIEW
  • ANITA RACHVELISHVILI
IM GESPRÄCH
  • FRANCO VASSALLO
DAS PORTRÄT
  • SARA JAKUBIAK
VORGESTELLT
  • SUSANNA MÄLKKI
IM BLICKPUNKT
  • OPERNBALL IN DRESDEN & WIEN
REPORT
  • DRESDEN / BERLIN / TALLINN
NAMEN UND DATEN
RUNDBLICK
  • BIELEFELD Benzin
  • WÜRZBURG Les vêpres siciliennes
  • SAARBRÜCKEN Der Sturm
  • KIEL Un ballo in maschera
  • MAGDEBURG Dantons Tod
  • GELSENKIRCHEN Dialogues des Carmélites
  • BAD ELSTER Thaïs
  • LÜBECK Il barbiere di Siviglia
  • KARLSRUHE Simon Boccanegra
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • MUSIKTHEATERTIPPS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
NEUE CDs
  • Giuseppe Verdi RIGOLETTO
  • Giacomo Meyerbeer LE PROPHÈTE
  • Richard Wagner SIEGFRIED
  • Nicola Antonio Porpora GERMANICO IN GERMANIA
CD-NEWS
  • BOXEN
  • EUGEN JOCHUM Opera and Choral Works
  • PETER SCHREIER Lied Edition
  • MADY MESPLÉ A Portrait
  • KARL BÖHM The Operas
  • CHRISTA LUDWIG Sondereditionen zum 90. Geburtstag
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 3/2018

Das will keiner sehen! Das müssen wir machen! Das geht so nicht! Nur drei klischeebesetzte Standardsätze, mit denen auch im Theater-betrieb gern argumentiert, wer schnell das letzte Wort haben will. Doch wer in Schubladen denkt, und das gilt für alle Lebenslagen, riskiert (vor-) schnell Fehlurteile und verspielt leicht alle Chancen. „Das“ Publikum gibt es ohnehin nicht. Ein gutes Gespür für die Erfolgschancen einer Spielplangestaltung bleibt untrennbar mit einer aufmerksamen Beobachtung aller Zuschauerschichten verbunden vom treuen Abonnentenpublikum über Gelegenheitsgänger zu potenziellen neuen Gästen mit all ihren individuellen, sich schnell wandelnden Rezeptionsgewohnheiten. Wenn in diesen Wochen die Theater ihre Pläne für die kommende Saison vorstellen, kann man wieder sehr schön sehen, wo konzeptionelle Standards vorherrschen – und wo im Gegenteil Weitsicht und Offenheit gepaart werden mit dem Mut zu einem spannenden, auch risikoreichen Programm, das schon bei der Lektüre Lust macht auf mehr.
Es liegt in der Natur der Sache, dass wir als Opernfans nicht allein auf die Titel der angesetzten Werke schauen, auch die Besetzungslisten werden genau studiert. Wer singt wann was? Der Reiz eines Spielplans bemisst sich dabei nicht allein an der reinen Qualität der engagierten Künstler, sondern in besonderem Maße auch an einem treffsicheren, im Idealfall auf den jeweiligen Sänger maßgeschneiderten Rollenangebot. Hier ist Repertoire-Kenntnis ebenso gefordert wie das Wissen um die stimmlichen Anforderungsprofile jeder einzelnen Partie – und, nicht zu unterschätzen, sichere Prognosen für das Entwicklungspotenzial von Stimmen auf einige Jahre voraus.  Simples Schubladendenken ist gerade in Besetzungsfragen fatal, bei Intendanten, Künstlerischen Betriebsdirektoren und Dirigenten gleichermaßen. Knackige, treffende Gütesiegel wie „Wagnerspezialist“, „Verismo-Diva“, „Belcantostar“ sind auch deswegen beliebt, weil sie nicht selten einen nicht zu unterschätzenden Marketingeffekt haben – verbunden freilich mit entsprechenden Erwartungen, die nicht immer erfüllt werden können. Und ein einmal angeheftetes Etikett kann sehr langlebig sein, unter Umständen für alle Beteiligten auch große Chancen verhindern. Andererseits ist eine echte Paraderolle für die Karriere eines Sängers in der Regel förderlich, ebenso die Spezialisierung auf ein gerade besonders gefragtes Fach. Interessanterweise thematisieren alle vier Interviews in dieser Ausgabe auf die eine oder andere Weise die Mechanismen des Musiktheaterbetriebes und ihren erfolgreichen Umgang damit. Mit der eigenen und der Erwartungshaltung anderer ist das ohnehin so eine Sache. Ganz sicher haben auch Sie, liebe Leser, schon so manche Opernvorstellung erlebt, die ganz anders verlief als gedacht. Der beliebte Startenor war enttäuschend, die unterschätzte Sopranistin vielleicht weit besser als vermutet. Das sonst gern verteufelte „Regietheater“ konnte doch überzeugen, oder ein vermeintlich langweiliges „Historisieren“ ungeahnte Spannung erzeugen? Hier eine Rarität, die zu einer echten Entdeckung wurde, dort das Zeitgenössische, das so gar nicht sperrig war: Es ist doch immer wieder faszinierend, wie oft man – zuweilen mehrfach an einem Abend – in der Oper herausgefordert ist, seine für fix angesehenen Meinungen zu revidieren. Auch für uns als Publikum gilt: Schubladen auf, Urteile hinterfragen und offen sein für neue Erkenntnisse!
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INTERVIEWS

Das Interview: ANITA RACHVELISHVILI – Kernrepertoire dramatisch

Autor: Thomas Baltensweiler · Ausgabe 3/2018

Die georgische Mezzosopranistin ist mehr als nur eine fulminante Carmen. Im Interview spricht sie über ihren spektakulären Karrierebeginn, ihre erste Studioaufnahme und die Kriterien ihrer Repertoireauswahl.
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Im Gespräch: FRANCO VASSALLO – Der Marchese

Autor: Ursula Ehrensberger · Ausgabe 3/2018

Musik zu interpretieren empfindet er wie eine Art „heiligen Akt“. Franco Vassallo, der aktuell vor seinem Debüt als Scarpia in Hamburg steht, gibt im Gespräch interessante Einsichten – inklusive einer spannenden Familienhistorie.
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Das Porträt: SARA JAKUBIAK – Kontext & Interaktion

Autor: Stefan Mauß · Ausgabe 3/2018

Zunächst wollte sie Schlagzeug lernen, dann Tänzerin werden; und spielte stattdessen erstmal – Baseball. Der berufliche Weg führte die Amerikanerin jedoch auf die Opernbühne. Im März singt sie die Titelpartie in Korngolds »Das Wunder der Heliane« an der Deutschen Oper Berlin.
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Vorgestellt: SUSANNA MÄLKKI – Musik als Spiegel der Zeit

Autor: Andreas Laska · Ausgabe 3/2018

Vor ihrer im März anstehenden Wiener Staatsopern-Premiere von »Dantons Tod« hält die gefragte Dirigentin, die in ihrer Heimat Finnland bereits als Emoji verewigt ist, ein Plädoyer für den Komponisten Gottfried von Einem.
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AUFFÜHRUNGEN

MONTE-CARLO Les Contes d’Hoffmann

22. Januar · Salle Garnier ∙ Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 3/2018

Mit Spannung erwartet: Das Rollendebüt von Juan Diego Flórez als Hoffmann sowie das von Olga Peretyatko in allen vier Frauenpartien von Offenbachs »Les Contes d‘Hoffmann«. Ein großer Abend im prachtvollen monegassischen Opernhaus.
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HAMBURG Fidelio

28. Januar · Staatsoper · Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 3/2018

Beethovens Oper als innerdeutscher Ost-West-Diskurs. Die erste Operninszenierung des Intendanten Georges Delnon am Haus wollte dennoch in der Hamburgischen Staatsoper nicht recht zünden. Das lag auch an der musikalischen Seite dieser großformatig gedachten Premiere.
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DRESDEN Der Ring des Nibelungen

29. Januar - 4. Februar · Semperoper · Autor: J. Gahre · Ausgabe 3/2018

Seit langem ausverkaufter Publikumsmagnet – und mit Petra Lang und Stephen Gould prominent besetzt: Christian Thielemann brachte mit „seiner“ Staatskapelle in Dresden zyklische Aufführungen von Wagners »Ring« auf die Bühne. Euphorische Ovationen!
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FRANKFURT Capriccio

14. Januar · Opernhaus ∙ Autor: L.-E. Gerth · Ausgabe 3/2018

Die zeitliche Verlegung erfolgte bei der früheren großen Strauss-Interpretin subtil: Als Regisseurin wählte Brigitte Fassbaender für die Handlung ein französisches Schloss in den 1940er-Jahre zur Zeit der deutschen Besatzer. Kongenial dazu: das homogene Sängerensemble um Camilla Nylund als Gräfin.
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BIELEFELD Benzin

13. Januar · Theater Bielefeld ∙ Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 3/2018

Opernrarität aus der Zeit der Weimarer Republik: Trotz ihres zeitweiligen Hangs zum Klamauk traf Emil Nikolaus von Rezniceks weitgehend unbekannte Oper auch den Nerv der heutigen Zeit. Das Publikum applaudierte begeistert.
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WÜRZBURG Les vêpres siciliennes

20. Januar · Mainfranken Theater ∙ Autor: L.-E. Gerth · Ausgabe 3/2018

Das Konzept des Regisseurs, der Horror wie Comedy in Giuseppe Verdis großer französischer Oper vereint sah, ging tatsächlich auf. Und nicht nur das: Auf erfreulich hohem Level bewegte sich auch das vokale Niveau dieses Premierenabends am Mainfranken Theater.
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MAGDEBURG Dantons Tod

20. Januar · Theater Magdeburg ∙ Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 3/2018

Neuproduktion aus Anlass des 100. Geburtstages von Gottfried von Einem. Intendantin Karen Stone beeindruckte mit einer klaren Umsetzung des schweren Sujets dieser Oper des österreichischen Komponisten, der im Fahrwasser seiner großen Zeitgenossen Richard Strauss und Erich Wolfgang Korngold sich 1944 Büchners Drama angenommen hatte.
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BAD ELSTER Thaïs

19. Januar · König Albert Theater · Autor: D. Hirschel · Ausgabe 3/2018

Nur 3700 Einwohner zählt Bad Elster im äußersten Südwesten Sachsens, direkt an der tschechischen Grenze. Und doch wird hier seit 1888 regelmäßig Theater gespielt. Kein seichtes Kurtheater, sondern packendes Musiktheater auf höchstem Niveau bot auch die Aufführung von Massenets »Thaïs« der Oper aus Liberec.
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MELDUNGEN / INFO

NAMEN UND DATEN

MARIN ALSOP ist zur neuen Chefin des ORF Radio-Sinfonieorchesters Wien ernannt worden. Sie wird die Position ab September 2019 übernehmen, gleichzeitig aber bis 2021 weiter ihr Baltimore Symphony Orchestra leiten. Sie folgt in Wien auf Cornelius Meister, der als Generalmusikdirektor nach Stuttgart wechselt. Weitere Infos und Termine von Piotr Beczala, Camilla Nylund, Levy Sekgapane, Sarah Connolly, Juan Diego Flórez, Mariss Jansons und anderen.

IM BLICKPUNKT

OPERNBALL IN WIEN & DRESDEN
Einmal mehr verwandelten sich die Dresdner Semperoper und die Wiener Staatsoper in prächtige Ballsäle. Stargäste sorgten für gesellschaftlichen, Opernstars für vokalen Glanz. In Wien präsentierte Operndirektor Dominique Meyer die Solisten Pavol Breslik und Valentina Naforniţa, in Dresden erhielt Bundesaußenminister Sigmar Gabriel den St. Georg-Orden für sein politisches Wirken als „Brückenbauer“, und der Organisator dieses berühmtesten deutschen Opernballs, Hans-Joachim Frey, konnte mit Künstlern wie Diana Damrau und André Rieu aufwarten.

REPORT

BLUTIGES DRAMA
Eine provokante Arbeit des norwegischen Regisseurs Ole Anders Tandberg an der Deutschen Oper Berlin: Escamillo überreicht der liebeshungrigen Carmen als „Trophäe“ die abgetrennten Hoden des im letzten Kampf erlegten Bullen als Zeichen seiner Manneskraft, Don José schlägt sich daraufhin auf die Seite des illegalen Organhandels, extrahiert als desertierter Soldat seinem ehemaligen Vorgesetzten beide Nieren und schneidet zum blutigen Finale Carmen bei lebendigem Leibe das Herz heraus. Und dennoch: Die schon während der Aufführung deutlichen Buh-Rufe mischten sich am Ende mit starken Beifallsbekundungen.

VORSCHAU

NEUSTART AN DER MET / WAINWRIGHT-OPER IN TORONTO
Zwei Jahre früher als geplant kann er nun beginnen: Nach dem Abgang von James Levine an der New Yorker Met tritt Yannick Nézet-Séguin bereits mit Beginn der Saison 2018/19 sein Amt als neuer Music Director an. Nach der Saisoneröffnung mit einer Neuproduktion von »Samson et Dalila« mit Elīna Garanča und Roberto Alagna, die Mark Elder dirigieren wird, ist seine erste Premiere »La Traviata« mit Diana Damrau und Juan Diego Flórez. Neues auch an der Canadian Opera in Toronto: Rufus Wainwright bringt seine zweite Oper zur Uraufführung: »Hadrian« mit Thomas Hampson in der Titelrolle des römischen Kaisers und Karita Mattila, Isaiah Bell und Ben Heppner in weiteren Rollen. Premiere ist am 13. Oktober 2018. Die Opéra de Paris und die Oper von San Francisco haben ebenfalls ihre neue Saison präsentiert. Ganz aktuell auch die Saison 2018/19 an der Deutschen Oper Berlin.

CDs

NEUE CDs

Das Erscheinen seiner »Rigoletto«-Aufnahme, im Juli 2016 im litauischen Kaunas aufgenommen, hatte der todkranke Dmitri Hvorostovsky gerade noch erlebt, bevor er nur 55 Jahre alt am 22. November 2017 verstarb. Sie ist ein Vermächtnis und offenbart noch einmal die ganze Pracht seines edlen Baritons. Außerdem neu auf CD: Giacomo Meyerbeers »Le Prophète« aus dem Aalto Theater Essen mit John Osborn in der Titelpartie und Marianne Cornetti als Fidès.

CD-BOXEN

Die Operndirigate von Eugen Jochum und Karl Böhm sind auf üppigen CD-Editionen erschienen, und auch für Fans von Liedsänger Peter Schreier und Koloratursopranistin Mady Mesplé gibt es neue Boxen.

CD-NEWS

Aus Anlass des 90. Geburtstags von Christa Ludwigs hat die Deutsche Grammophon eine umfangreiche CD-Box zusammengestellt, in die auch ein längeres, bislang unveröffentlichtes Interview mit dem legendären Mezzosopran eingebaut ist, und bei Warner Classics sind Ludwigs kompletten Recitals des Labels erschienen.