ePAPER Ausgabe 06/2015

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Wien bejubelte Juan Diego Flórez als Ernesto in einer amüsanten Neuinszenierung von »Don Pasquale«, das Publikum an der Met begeisterte sich für Marcelo Álvarez als Turiddu und Canio im berühmten Verismo-Doppel. Nina Stemme sang am Eröffnungstag der EXPO in Mailand die Turandot an der Scala, Erwin Schrott präsentierte sich neben Sonya Yoncheva und Patrizia Ciofi als kraftstrotzender Don Giovanni an der Oper von Monte-Carlo. In Dresden dirigierte Christian Thielemann einen neuen »Freischütz«, Uraufführungen gab es in Brüssel und Hamburg, während die Pariser Opéra Comique mit einer lohnenden Ausgrabung einer einstmals sehr erfolgreichen Oper auf sich aufmerksam machte.

Die Interviews: Adrian Eröd über kommende Premieren an der Wiener Staatsoper, charaktervolles Singen und sein Glück mit Dirigenten, Lena Belkina, die sich auf das Erscheinen ihrer ersten CD freut und nach der Angelina und Rosina bereits dramatische Belcanto-Partien ins Auge fasst, sowie José Cura, der über eigene Ansprüche, spannende Zukunftspläne und die Tücken der Branche spricht.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 6/2015

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • DRESDEN Der Freischütz
  • MAILAND Turandot
  • MONTE-CARLO Don Giovanni
  • WIEN Don Pasquale (Staatsoper)
  • NEW YORK Cavalleria rusticana / Pagliacci (Metropolitan Opera)
  • AMSTERDAM Macbeth
  • PARIS Le Pré aux Clercs (Opéra Comique)
  • LEIPZIG Siegfried
  • BRÜSSEL Penthesilea
  • HAMBURG La bianca notte
  • KOPENHAGEN Saul und David / Maskarade
DAS INTERVIEW
  • ADRIAN ERÖD
DAS PORTRÄT
  • LENA BELKINA
IM GESPRÄCH
  • JOSÉ CURA
NAMEN UND DATEN
REPORT
  • BERLIN / NEW YORK / MAILAND / WIEN
RUNDBLICK
  • STRASBOURG Ariane et Barbe-Bleue
  • FREIBURG Die Königin von Saba
  • WUPPERTAL Salome
  • BRAUNSCHWEIG Sturmhöhe
  • MAINZ Die Meistersinger von Nürnberg
  • KÖLN Arabella
  • LÜNEBURG Neues vom Tage
  • GELSENKIRCHEN Rigoletto
  • LUZERN Ariadne auf Naxos
  • ST. GALLEN Lucrezia Borgia
  • GENT La Juive
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS
WEGWEISER
IMPRESSUM
DVDs
  • Aribert Reimann LEAR
  • Wolfgang Amadeus Mozart DIE ZAUBERFLÖTE
  • Wolfgang Amadeus Mozart LA FINTA GIARDINIERA
  • Gioachino Rossini SEMIRAMIDE
  • Gaetano Donizetti LA FAVORITE
NEUE CDs
  • Christiane Karg SCENE!
  • Iestyn Davies FLOW MY TEARS
  • Mauro Peter SCHUBERT: DIE SCHÖNE MÜLLERIN
  • Amel Brahim-Djelloul POPULAIRES
  • Mark Padmore BEETHOVEN-HAYDN-MOZART
  • Roland Kunz NINE AND FIFTY SWANS
  • Barbara Höfling DES TODES TOD
  • Andrè Schuen SCHUMANN-WOLF-MARTIN
  • Richard Strauss: THE COMPLETE SONGS, VOL. 7
  • Christianne Stotijn IF THE OWL CALLS AGAIN
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 6/2015

Schublade auf, den Namen hinein – und das Etikett hält, oftmals für lange Jahre. So kann es schon einmal laufen, erstaunlicherweise auch und gerade in einer eilenden, sich permanent und rasant verändernden Zeit, in der die schnelle Entscheidung oftmals mehr gefragt ist als eine ruhige, kluge Reflektion.
Und Kategorisierung hilft zunächst ja tatsächlich. Hier die leichte Soubrette, da die klassisch Dramatische, dort der Belcantostar, der Barockspezialist, der typisch deutsche Held. Dumm nur, wenn die Schublade danach zu bleibt, schlimmstenfalls versehen mit einer nachhaltig prägenden Wertung: schwacher Dirigent, langweilige Oper, Ärgernis Regietheater… Das Klischee hat Konjunktur. Im Strom der permanenten Neuigkeiten und kurzlebigen Halbwertzeiten scheinen manche unserer einmal getroffenen Meinungen erstaunlich widerstandsfähig Bestand zu haben. Dabei sind doch insbesondere in der Kunst nicht nur die kreative Offenheit, sondern auch eine stete Weiterentwicklung und der ganz individuelle Reifeprozess eines Künstlers (wie auch der Rezipienten) entscheidende, wesensbestimmende Faktoren. In der Oper, das wissen Sie, liebe Leser, selbst am besten, können zuweilen gerade jene Momente zu den ganz besonderen Erlebnissen werden, die eben nicht Ihren Erwartungen entsprechen, sondern diese (manchmal sogar weit) übertreffen: ein überraschendes Rollendebüt, das gelungen den Fachwechsel einleitet, ein verlässliches Ensemble-mitglied, das plötzlich noch einmal über sich hinauswächst, der prominente Künstler, der dann doch so gut singt wie auf CD, die vermeintlich schwere Kost eines komplexen Werkes, das sich durch ein schlüssiges Regiekonzept wunderbar erschließt... Der Möglichkeiten sind unendlich viele in diesem so breit gefächerten Erlebnisspektrum Musiktheater. Davon lesen Sie regelmäßig im „Opernglas“.
Und doch scheint es zuweilen manchen stark zu irritieren, wenn ein Künstler sich diesem Spektrum öffnet und in mehr als einer Profession verwirklicht. Dirigierende Instrumentalisten sind, historisch begründet, weitgehend Normalität, Sänger am Pult werden durchaus auch belächelt, ein regieführender Tenor kämpft schon gegen das Klischee. Je breiter, bunter die kreative Palette, desto größer die Skepsis. Der multitalentierte José Cura weiß davon mehr als nur ein Lied zu singen. Kein Wunder, kümmert er sich doch gern gleich um alle szenischen Aspekte einer Produktion zusammen, könnte diese selbst dirigieren und natürlich den Tenorpart meisterhaft übernehmen (ginge dies gleichzeitig, er würde sich fraglos auch dieser Herausforderung begeistert stellen), und irgendwann, so deutet er jetzt vielsagend an, engagiert er sich vielleicht als Leiter eines Theaters; eigene Kompositionen hat er sowieso längst im Portfolio... Wir haben die ungewöhnliche Karriere des José Cura von Beginn an sehr aufmerksam verfolgt und ich freue mich sehr, Ihnen diesen renaissancehaften Universalkünstler einmal mehr in einem schon fast traditionell hochengagierten Interview der offenen Worte präsentieren zu können.
Dass sich ein Star seiner Kategorie gerade an den mittleren Bühnen, vor allem in Deutschland, besonders wohl fühlt und zuweilen lieber für die dort herrschende Leidenschaft und Hingabe des jeweiligen Ensembles entscheidet – und eben nicht für den großen, zum Selbstgefälligen neigenden Staatsbetrieb – sagt einiges aus über unser Theatersystem. Eine in manchen Fällen sicher sehr berechtigte Kritik mit Blick nach „oben“; vor allem aber ein großartiges Kompliment auf Augenhöhe in Richtung der Kollegen an all den weniger hoch gehandelten Opernhäusern. Derart motivierende Worte wird sich die eine oder der andere doch gern hinter den Spiegel in der Künstlergarderobe stecken. Insbesondere gehörten sie aber ins Stammbuch eines jeden Kulturpolitikers, der die Oper sonst – Schublade auf, Schublade zu – nur als grundsätzlich variable Streich- und Schiebemasse anzusehen gewohnt ist. Dauerhafte künstlerische Höchstleistungen, die nicht selten aufopferungsvoll bis an die Leistungsgrenzen gehen – auch und gerade angesichts struktureller Kahlschlagszenarios, man blicke nur auf einige derzeit akut bedrohte Theater im Osten der Republik – mögen darüber hinwegtäuschen: Einsatzbereitschaft, Motivation, Hingabe, wie wir sie dort und an vielen weiteren unserer Bühnen allabendlich erleben dürfen, sind keine Selbstverständlichkeit. Sie wollen anerkannt, unterstützt, gefördert werden.
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INTERVIEWS

Das Interview: ADRIAN ERÖD – Ausgesprochenes Glück

Autor: Boris Gruhl · Ausgabe 6/2015

Zwischen „schönen“ und „schrägen“ Tönen: Ein Gespräch mit Bariton Adrian Eröd, der sich aktuell auf den Prospero in der Österreichischen Erstaufführung von Thomas Adès Oper »The Tempest« an der Wiener Staatsoper freut.
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Das Porträt: LENA BELKINA – Verlockende Angebote

Autor: Andreas Laska · Ausgabe 6/2015

Bereits ihr Festengagement in Leipzig war für sie ein Traum. Dann kamen die Wiener Staatsoper sowie ein Opernfilm, nun folgt ihre erste Solo-CD.
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Im Gespräch: JOSÉ CURA – Suche nach vollkommener Verwirklichung

Autor: Yeri Han · Ausgabe 6/2015

Volles Programm und klare Worte: Der argentinische Tenor spricht im Interview ausführlich über eigene Ansprüche, die Tücken der Branche und spannende Zukunftspläne.
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AUFFÜHRUNGEN

DRESDEN Der Freischütz

1. Mai · Semperoper · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 6/2015

Eine überzeugende Regie sowie eine beeindruckende orchestrale Leistung unter Chefdirigent Christian Thielemann ließen am Premierenabend ein angetanes Publikum in der Semperoper und beim Public Viewing auf dem Theaterplatz zurück.
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MAILAND Turandot

1. Mai · Teatro alla Scala · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 6/2015

Am Tag der EXPO-Eröffnung in Mailand hatte zugleich Nikolaus Lehnhoffs Inszenierung von Puccinis fernöstlicher Oper Premiere. In der Titelpartie gastierte Nina Stemme.
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MONTE-CARLO Don Giovanni

30. März · Salle Garnier · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 6/2015

Neben dem kongenialen Damen-Duo Sonya Yoncheva und Patrizia Ciofi war es vor allem der vor Kraft und Leidenschaft nur so strotzende Erwin Schrott als Don Giovanni, der den Zuschauern in Monte-Carlos prächtigem Opernhaus nachhaltig in Erinnerung bleiben dürfte.
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WIEN Don Pasquale

26. April · Staatsoper · Autor: Y. Han · Ausgabe 6/2015

Nach 38 Jahren feierte an der Wiener Staatsoper ein neuer »Don Pasquale« Premiere, wobei das vorzügliche Ensemble um Juan Diego Flórez, Valentina Nafornita und Michele Pertusi immer wieder zum Lachen animierte.
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NEW YORK Cavalleria rusticana / Pagliacci

14. April ∙ Metropolitan Opera · Autor: F. Plotkin · Ausgabe 6/2015

Marcelo Álvarez, Eva-Maria Westbroek und Patricia Racette waren die Stars in David McVivars Neuproduktion des berühmten Verismo-Doppels, das an der Met eine seit 1970 laufende Inszenierung von Franco Zeffirelli ablöste.
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LEIPZIG Siegfried

12. April ∙ Opernhaus · Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 6/2015

In Leipzig wurde weiter an Wagners »Ring« geschmiedet – mit Erfolg. Vor allem Intendant und Dirigent Ulf Schirmer, Christian Franz in der Titelpartie und Elisabet Strid mit ihrer ersten »Siegfried«-Brünnhilde boten tolle Leistungen.
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KOPENHAGEN Saul und David / Maskarade

17./18. April ∙ Königliche Oper · Autor: G. Helbig · Ausgabe 6/2015

Die Königliche Oper in Kopenhagen feierte den 150. Geburtstag des dänischen Komponisten Carl Nielsen mit mehreren Aufführungen seiner beiden Musiktheaterwerke.
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FREIBURG Die Königin von Saba

3. Mai ∙ Opernhaus · Autor: C. Fischer · Ausgabe 6/2015

Einst eine der meistgespielten Opern im Repertoire: Karl Goldmarks 1875 an der Wiener Hofoper uraufgeführte »Königin von Saba«. Am Theater Freiburg war sie vor allem musikalisch ein Fest.
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BRAUNSCHWEIG Sturmhöhe

11. April ∙ Staatstheater · Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 6/2015

Bernard Herrmanns Vertonung des Romans „Wuthering Heights“ von Emily Brontë sorgte in allen Belangen für eine Sternstunde am Staatstheater.
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MAINZ Die Meistersinger von Nürnberg

26. April ∙ Staatstheater · Autor: L.-E. Gerth · Ausgabe 6/2015

Diese Premiere der »Meistersinger« war vor allem ein Sängerfest und darf als gelungener Höhepunkt der ersten Spielzeit des neuen Intendanten Markus Müller gelten.
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MELDUNGEN / INFO

NAMEN UND DATEN

Massimo Cavalletti gastiert im Juni als Escamillo in »Carmen« an der Mailänder Scala. Mit dem Renato in »Un ballo in maschera« hat er sich eine neue Partie erarbeitet, die er unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta im Juli erstmals dem Publikum in Tel Aviv, Haifa und Jerusalem präsentieren wird. Zuvor gastiert er noch als Belcore in »L’elisir d’amore« an der Seite von Diana Damrau (Adina) und Pavol Breslik (Nemorino) im Rahmen der Festspiele Zürich. In gleich drei nacheinander folgenden Produktionen wird der Bariton ab August dann erneut an der Mailänder Scala zu erleben sein. Außerdem Termine und Infos von Matthias Klink, Eva-Maria Westbroek, Mariss Jansons, Gun-Brit Barkmin, Edgardo Rocha, Karine Babajanyan u.a.

REPORT

CHEFARZT ALMAVIVA

Im Rahmen seiner „Beaumarchais-Trilogie“ präsentierte das Theater an der Wien jetzt die Neuproduktion von Mozarts »Le nozze di Figaro«.
Für die Inszenierung konnte der österreichische Autor, Regisseur und Produzent Felix Breisach gewonnen werden. Dessen Sichtweise auf den „tollen Tag“ wirkt zeitgemäß und radikal: Der sexbesessene Conte Almaviva ist hier der Chefarzt einer psychiatrischen Klinik, Contessa Almaviva die erotischen Abenteuern mit dem Personal und den Patienten durchaus nicht abgeneigte Verwaltungschefin. In einer irr dreisten und bewegungsreichen Personenregie, die vom Publikum auch sehr wohlwollend aufgenommen wird, spielt sich Mozarts Meisterwerk schlüssig und nachvollziehbar wie selten ab.
Marc Minkowski und sein Ensemble Les Musiciens du Louvre Grenoble steuern einen warmen, edlen und sinnlichen Mozart-Klang bei, und aus einem insgesamt ausgewogenen Ensemble – Alex Esposito als Figaro und protzender Konkurrent des Grafen, Emöke Barath als lüstern verschlagene Susanna – ragen insbesondere Annett Fritsch als Contessa sowie Stephane Degout als männlich viriler Conte Almaviva hervor.

VORSCHAU

Kent Nagano dirigiert zum Amtsantritt als neuer GMD an der Hamburgischen Staatsoper eine Neuproduktion von Hector Berlioz‘ »Les Troyens« in einer vom französischen Komponisten Pascal Dusapin erarbeiteten Strichfassung. Die zugleich erste Saison des neuen Intendanten Georges Delnon wird damit am 19. September eröffnet. Ebenfalls unter Naganos Leitung: Die Uraufführung eines Auftragswerks der Staatsoper: »Das stille Meer« des japanischen Tonsetzers Toshio Hosokawa. Die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die noch zwei weitere Spielzeiten in ihrem Ausweichquartier Schiller Theater wird ausharren müssen, startet mit einer Neuinszenierung der »Meistersinger von Nürnberg« durch Andrea Moses. Das Royal Opera House in London kündigt als erste Premiere Christoph Willibald Glucks »Orphée et Eurydike« mit Juan Diego Flórez als Orphée an, und auch Produktion und Besetzung der Osterfestspiele 2016 in Salzburg stehen fest: Christian Thielemann wird Verdis »Otello« mit Johan Botha in der Titelpartie dirigieren.

DVDs

Aribert Reimann LEAR

ARTHAUS MUSIK 109063, 1 DVD ∙ Autor: A. Laska ∙ Ausgabe 6/2015

Die Hamburger Erstaufführung von Aribert Reimanns »Lear« 2012 darf als eine der gelungensten Premieren in der Ära von Simone Young gelten. Im Rahmen einer Wiederaufnahme im vergangenen Jahr wurde die Produktion mit Bo Skovhus in der Titelpartie für DVD mitgeschnitten.

Wolfgang Amadeus Mozart LA FINTA GIARDINIERA

ERATO 0825646166459, 2 DVDs ∙ Autor: M. Lode-Gerke ∙ Ausgabe 6/2015

Äußerst sparsam ist die Szene dieser beachtlichen Inszenierung von David Lescot aus der Oper von Lille ausgestattet. Emmanuel Haïm dirigiert ihr Ensemble „Le Concert d’Astrée“ sowie eine vorwiegend junge Sängerschar mit der hervorragenden Sopranistin Erin Morley in der Titelrolle.

Gaetano Donizetti LA FAVORITE

OPUS ARTE 1166 D, 1 DVD ∙ Autor: M. Wilks ∙ Ausgabe 6/2015

Die „Bonbon-Ästhetik“ dieser Produktion inklusive glamouröser Kostüme vor scherenschnittartigen Rundbögen hat durchaus ihren Reiz – zumal wenn die musikalische Gesamtleistung überzeugt: In der Titelpartie ist Kate Aldrich zu hören, Ludovic Térzier singt den König Alphonse.

CDs

Christiane Karg SCENE!

BERLIN CLASSICS 0300646, 1 CD ∙ Autor: J. Gahre ∙ Ausgabe 6/2015

Sechs wie für sie maßgeschneidert wirkende Arien von Beethoven („Ah, perfido!“), Haydn, Mozart und Mendelssohn-Bartholdy hat sich Christiane Karg auf ihrer neuen CD zusammengestellt. Sie macht aus ihnen lebendige „Szenen“ mit Charme und großen Emotionen. „Verlorene Gestalten“ nennt Karg die Frauen, um die es in diesen – zum Teil weniger bekannten - Stücken geht.