ePAPER Ausgabe 12/2014

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Jubiläen 2014: Zum Gluck-Jahr präsentierte das Theater an der Wien eine doppelte »Iphigénie«, für Meyerbeer setzte sich Braunschweig ein mit »Le Prophète«. An der Bayerischen Staatsoper hatte die »Sache Makropulos« mit Nadja Michael als Emilia Marty Premiere, in London Mozarts »Idomeneo« mit den Hausdebüts von Regisseur Martin Kušej und Dirigent Marc Minkowski, an der Staatsoper in Stuttgart feierte man eine überragende Premiere von Wolfgang Rihms Oper »Jakob Lenz«, an der Hamburgischen Staatsoper die französische Schauspielerin Fanny Ardant in Arthur Honneggers »Johanna auf dem Scheiterhaufen«. Karlsruhe bot mit Hans Krasas »Verlobung im Traum« eine Rarität, Zeitgenössisches gab es an der Volksoper Wien und bei den „World Music Days“ in Breslau.

Im Interview: Bayreuths gefeierte Brünnhilde Catherine Foster, Schubert-Spezialist Matthias Goerne und Tenor Angelo Lo Forese, der zum YouTube-Star mit der Stretta aus Verdis »Trovatore« wurde – mit über 90 Jahren.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 12/2014

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • WIEN Iphigénie en Aulide et Tauride (Theater an der Wien)
  • BERLIN Tosca (Staatsoper im Schiller Theater)
  • MÜNCHEN Věc Makropulos (Nationaltheater)
  • HAMBURG Jeanne d’Arc au bûcher (Laeiszhalle)
  • NÜRNBERG Turandot
  • STUTTGART Jakob Lenz
  • BRAUNSCHWEIG Le Prophète
  • DORTMUND Die Verlobung im Kloster (Konzerthaus)
  • LONDON Idomeneo (Royal Opera House)
  • LYON Der fliegende Holländer
  • BUDAPEST Cavalleria rusticana / Pagliacci
  • PRAG Pád Arkuna (Nationaltheater)
DAS INTERVIEW
  • CATHERINE FOSTER
IM GESPRÄCH
  • MATTHIAS GOERNE
DAS PORTRÄT
  • ANGELO LO FORESE
NAMEN UND DATEN
REPORT
  • LONDON / ST.GALLEN / LINZ
FOKUS
  • WORLD MUSIC DAYS
IM BLICKPUNKT
  • URAUFFÜHRUNG IN ROSKILDE
RUNDBLICK
  • CHEMNITZ Die tote Stadt
  • REGENSBURG Tristan und Isolde
  • LAUSANNE Manon
  • SALZBURGER KULTURTAGE María de Buenos Aires
    (Große Universitätsaula)
  • NORDHAUSEN Die verkaufte Braut
  • KÖLN Jolanthe (Philharmonie)
  • WIEN Onkel Präsident (Volksoper)
  • ESSEN Manon Lescaut
  • MEININGEN Katja Kabanova
  • MANNHEIM La Wally
  • KARLSRUHE Verlobung im Traum
  • HANNOVER Tosca
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS
RARITÄTEN
IMPRESSUM
MEYERBEER 2014
DVDs
  • Wolfgang Amadeus Mozart DON GIOVANNI (Macerata)
  • Wolfgang Amadeus Mozart DON GIOVANNI (Baden-Baden)
  • Arrigo Boito MEFISTOFELE
  • Giuseppe Verdi LUISA MILLER
WEIHNACHTS-SPECIAL
  • Musik zum Fest
  • Geschenkideen für die Kleinen (& Großen)
NEUE CDs
  • Gaetano Donizetti LUCIA DI LAMMERMOOR
  • Wolfgang Amadeus Mozart COSÌ FAN TUTTE
  • Giacomo Puccini LA FANCIULLA DEL WEST
  • Robert Schumann SZENEN AUS GOETHES FAUST
  • Georg Friedrich Händel MESSIAH
  • Arthur Sullivan ON SHORE AND SEA / KENILWORTH
  • Sergej Prokowjew /Abram Strassewitsch IVAN THE TERRIBLE
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 12/2014

Dezember! Der große Monat der Festlichkeiten, der Einkehr wie auch des Ausgehens, der Besinnung und der Rückschau.
Traditionell ist das Jahresfinale geprägt auch von kulturellen Höhepunkten und dem gemeinsamen Erleben von Theater, Oper und Konzert. Nicht nur die beliebten Weihnachtsprogramme der Chöre und Orchester sind jetzt gut besucht, sondern auch die „normalen“ Philharmonikerabende oder die Repertoirevorstellungen im Opernhaus. Im Glanz der Lichter gehört die Hochkultur immer wieder wie selbstverständlich dazu. Einen derartigen, über breite Gesellschaftsschichten hinweg reichenden Zuspruch wünschte man sich auch außerhalb der dauererregten Hochstimmungsphase zwischen Christkindlmarkt und Silvestergala. Der künstlerische Ertrag ist da in der Regel ja keineswegs geringer – im Gegenteil. Und wenn die aktuelle Titelkünstlerin dieser Ausgabe mit Nachdruck mahnt, dass wir gerade in Deutschland sehr stolz sein sollten auf unsere so vielfältige Kultur, dann ist das auch eine unmissverständliche Aufforderung an uns alle: Nutzt das Angebot!
Das eine passt ganz wunderbar zum anderen. Denn was läge im „Schenkemonat“ Dezember näher als die wohlüberlegte Kombination aus eigener Begeisterung und gut verpackter Anregung, gestaltet als gemeinsames Erleben, verteilt auf die kommenden Monate? Eintrittskarten zu Oper und Konzert sind immer wieder gern gesehene, zudem sehr persönliche Präsente. Das kann ich aus unzähligen eigenen Erfahrungen wirklich jedem wärmstens empfehlen. Und in idealer Ergänzung dazu: das beliebte Weihnachts-Abonnement vom „Opernglas“. Damit bereiten Sie nicht nur einmal Freude – sondern gleich für ein ganzes Jahr: Mit jeder der elf abwechslungsreichen Ausgaben eines Jahrganges wird man an Sie denken. Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie direkt in dieser Ausgabe, im Internet und natürlich auch am Telefon. Wir beraten Sie gern.
Fest und Jahreswechsel scheinen diesmal besonders unvermittelt vor der Tür zu stehen. Hatte man sich überhaupt schon von diesem schier endlos scheinenden Sommergefühl, das mancherorts gar noch bis Anfang November anhalten wollte, verabschiedet? Und auch wenn die laufende Saison längst diverse Attraktionen für uns bereithält – viele davon haben wir in dieser Ausgabe für Sie zusammengestellt – sind doch die Höhepunkte des zurückliegenden Festspielsommers noch in bester Erinnerung. Alle drei Interviews dieser Ausgabe knüpfen direkt oder indirekt daran an und weisen gleichzeitig weit ins kommende Jahr. Die erstaunliche Entwicklung einer in kürzester Zeit in Riesenschritten gereiften Brünnhildenstimme ist da gewiss eines der ganz besonderen Themen. Wer an einem der Abende im Bayreuther Festspielhaus live dabei war oder die Übertragungen mitverfolgen konnte, wird neugierig geworden sein. Die Antworten gibt Catherine Foster im exklusiven Titelinterview dieser Ausgabe selbst.
Die Entwicklung einer Stimme, so lernen wir einmal mehr, ist von unzähligen Faktoren abhängig. Nicht immer ist das fehlende Puzzleteil auch tatsächlich schon der erwartete Türöffner. Es geht auch stets um die richtige Entscheidung zum rechten Zeitpunkt; vieles ist eine Sache des Timings – und der passgenauen Kompetenz der Lehrer. Vielleicht erinnern Sie sich in diesem Zusammenhang an ein Gespräch, das wir im zurückliegenden Festspielsommer mit einer anderen Sängerin am Grünen Hügel führten. Petra Lang wusste ebenfalls von besonderen stimmtechnischen Erkenntnissen zu berichten, vermittelt in ihrem Fall von einem ebenso hochbegabten wie -betagten Tenor: Angelo Lo Forese. Grund genug für uns, auch ihn zu einem Gespräch zu bitten. Zumal sich der einst auf den großen internationalen Bühnen erfolgreiche Sänger derzeit über einen außergewöhnlichen zweiten Ruhm freuen darf – als Internetstar mit tausendfach angeklickten Youtube-Videos. Um seine selbst im hohen Alter noch beeindruckende Tophöhe dürfte ihn wohl mancher weit jüngerer Tenorkollege schwer beneiden…
Mit diesen und vielen weiteren spannenden Berichten wünsche ich Ihnen anregende Lesestunden in einer hoffentlich für Sie alle schönen, gesunden und friedlichen Adventszeit!
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INTERVIEWS

Das Interview: CATHERINE FOSTER – Warum Bayreuths Brünnhilde immer noch besser wird

Autor: Sebastian Barnstorf · Ausgabe 12/2014

Ihre Brünnhilde in Frank Castorfs »Ring«-Inszenierung gehörte zu den musikalischen Höhepunkten des vergangenen Festspielsommers. Ein Gespräch über Stimme und Stimmbildung.
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Im Gespräch: MATTHIAS GOERNE – Mein Schubert

Autor: Söhnke Martens · Ausgabe 12/2014

Eine beeindruckende visualisierte »Winterreise« und der Abschluss eines großen CD-Projektes. Der Starbariton spricht über seine Motivation und nebenbei über spannende Opernpläne.
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Das Porträt: ANGELO LO FORESE – Später zweiter Ruhm

Autor: Karin Wolfsbauer · Ausgabe 12/2014

Er hat alternierend mit den berühmtesten Tenören seiner Zeit gesungen und erlangt nun späten Starruhm mit seiner bei YouTube dokumentierten Stretta aus »Il Trovatore«, die er in Konzerten in Tokyo und Mailand gesungen hat – mit 92 Jahren.
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AUFFÜHRUNGEN

WIEN Iphigénie en Aulide et Tauride

24. Oktober · Theater an der Wien · Autor: T. Rauchenwald · Ausgabe 12/2014

Der deutsche Regisseur Torsten Fischer hatte in den vergangenen Jahren sowohl Glucks »Iphigénie en Aulide« als auch »Iphigénie en Tauride« am Theater an der Wien inszeniert und verschmolz nun beide Werke zu einer tragédie lyrique.
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BERLIN Tosca

3. Oktober · Staatsoper im Schiller Theater · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 12/2014

»Tosca« zweigleisig: Unten agieren die Sänger, oben auf einer großen Leinwand wird die Geschichte als Comicstrip mit allen vom Librettisten vorgesehenen Zutaten gezeigt. Nach 40 Jahren leistete sich die Berliner Staatsoper eine Neuinszenierung des Puccini-Reißers in der Regie des lettischen Regisseur Alvis Hermanis.
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MÜNCHEN Věc Makropulos

19. Oktober · Nationaltheater · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 12/2014

Hauptdarstellerin mit Bühnenpräsenz: Nadja Michael legte alle ihre Reize in die Waagschale, und Regisseur Árpád Schilling packte Janáčeks Oper um die 300 Jahre alte Emilia Marty in eine Komödie voll skurriler Details.
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HAMBURG Jeanne d’Arc au bûcher

19. Oktober ∙ Laeiszhalle · Autor: Y. Han · Ausgabe 12/2014

Fanny Ardant als Jean d’Arc. Die gefeierte französische Schauspielerin gastierte in zwei konzertanten Aufführungen von Arthur Honeggers Mysterienspiel erstmals in Hamburg.
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STUTTGART Jakob Lenz

30. Oktober ∙ Staatsoper · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 12/2014

Regisseurin Andrea Breth und Bariton Georg Nigl erarbeiten seit Jahren immer wieder gemeinsame Projekte. Dieses Mal gelang beiden ein besonders großer Wurf.
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BRAUNSCHWEIG Le Prophète

18. Oktober ∙ Staatstheater · Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 12/2014

Giacomo Meyerbeers Opern sind heutzutage immer noch Raritäten an den Opernhäusern. Aus Anlass des 150. Todestages des Komponisten brachte die Oper in Braunschweig eine Neuproduktion: »Le Prophète« – fast schon ein Hollywood Blockbuster, wie Braunschweigs Operndirektor im Vorfeld prophezeite.
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LONDON Idomeneo

3. November ∙ Royal Opera House · Autor: J. Bartels · Ausgabe 12/2014

Mit Mozarts frühem und dramatischem Werk gaben Regisseur Martin Kušej und Dirigent Marc Minkowski ihre Debüts am Royal Opera House.
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PRAG Pád Arkuna

9. Oktober ∙ Nationaltheater · Autor: B. Gruhl · Ausgabe 12/2014

Manchmal ist die Geschichte ungerecht. Zdeněk Fibichs monumentales letztes Bühnenwerk war selbst in Prag über 80 Jahre nicht gespielt worden. Warum sind die Werke anderer tschechischer Komponisten so viel bekannter?
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CHEMNITZ Die tote Stadt

25. Oktober · Theater · Autor: K.G.v. Karais · Ausgabe 12/2014

Orchesterrausch in Chemnitz: Je aufwändiger die Orchesterbesetzung, desto stärker brennen offenbar auch die dirigentischen Kräfte bei Frank Beermann.
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HANNOVER Tosca

2. Oktober ∙ Staatsoper · Autor: S. Mauß · Ausgabe 12/2014

Eine Produktion, die bald mit prominenten Gästen lockt: In dieser neuen »Tosca« zweier junger ungarischer Regisseurinnen sollen am 10. Januar 2015 Neil Shicoff als Cavaradossi und Bryn Terfel als Scarpia gastieren.
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MELDUNGEN / INFO

NAMEN UND DATEN

JOHN OSBORN gastiert im Februar /März 2015 als Rodrigo in Rossinis »La Donna del Lago« an der New Yorker Met neben Joyce DiDonato und Juan Diego Flórez. Die Aufführung am 14.3. wir weltweit in den Kinos übertragen. Am Royal Opera House in London wird Osborn am 29.6.2015 in der Premiere von Rossinis »Guillaume Tell« den Arnold singen und bei den Salzburger Festspielen im Sommer den Pollione in Bellinis »Norma« neben Cecilia Bartoli in der Titelpartie. Weitere Pläne des Sängers sowie Termine und Infos zu Joyce DiDonato, Marek Janowski, Anna Netrebko, José Cura, Ambrogio Maestri und anderen.

REPORT

DOMINGOS LANGER ATEM

Als ob Plácido Domingo seine Probleme beim Salzburger Luna im letzten Sommer vergessen machen wollte: In insgesamt sieben Vorstellungen von Giuseppe Verdis »I due Foscari« in London machten vor allem seine langen Legato-Bögen und die ungeheure Ausdrucksintensität seiner stimmlichen Gestaltung des greisen Dogen von Venedig das Publikum wieder einmal staunen.

FOKUS

WORLD MUSIC DAYS

Fast ein Jahrzehnt lang hatte sich Breslau um die Austragung der World Music Days bemüht, die seit dem Jahr 1923 bestehen und im vergangenen Jahr in Bratislava und Wien stattfanden. Mit ihren Werken und auch persönlich präsent in diesem Jahr: Krzysztof Penderecki, Peter Eötvös und Zygmunt Krauze.

IM BLICKPUNKT

URAUFFÜHRUNG IN ROSKILDE

„Im Kölner Dom könnten wir das nicht bringen“, so Komponist und Dirigent Heinz Walter Florin über die Uraufführung seines Mysterienspiels im Dom zu Roskilde. Sananda Solaris, die Gründerin des neuen „Teater Solaris“ hat dazu das Libretto verfasst und selbst Regie geführt, Echopreisträgerin Lisa Tjalve sang die Sopranpartie.

MEYERBEER 2014

Sieghart Döhring und Sabine Henze-Döhring weisen in einer neuen Meyerbeer-Biografie den Weg in eine Aktualität der Rezeptionsgeschichte der Opern Meyerbeers mit ihren so legendären Titeln wie »Die Hugenotten«, »Der Prophet«, »Robert der Teufel« oder »Die Afrikanerin«. Junge Opernbesucher von heute beschäftigen sich zunehmend unvoreingenommen von den Verfemungen während der Nazizeit mit der Qualität und Feinheit dieser Werke. Pflichtlektüre zum Thema Meyerbeer.

VORSCHAU

Die »Fidelio«-Protagonisten der Salzburger Festspiele 2015: Adrianne Pieczonka und Jonas Kaufmann. In der Opernsparte sind neben dem »Fidelio« noch zwei weitere Neuproduktionen sowie Wiederaufnahmen geplant, unter anderem die des diesjährigen »Trovatore«, wieder mit Anna Netrebko und Plácido Domingo.

DVDs

Wolfgang Amadeus Mozart DON GIOVANNI

SONY 8 88430 40109 9, 2 DVDs ∙ Autor: M. Lode-Gerke ∙ Ausgabe 12/2014

Hier war sehr auf die Zugkraft der Besetzung gesetzt worden. Musikalisch war diese für DVD mitgeschnittene Aufführung aus dem Festspielhaus Baden-Baden mit Erwin Schrott in der Titelpartie auch hervorragend besetzt.

Arrigo Boito MEFISTOFELE

EUROARTS 2059678, 2 DVDs ∙ Autor: M. Wilks ∙ Ausgabe 12/2014

Legendär ist Samuel Rameys Auftritt in der Titelpartie in einem Mitschnitt aus San Francisco aus dem Jahr 1989, der immer noch auf DVD erhältlich ist. Legendär wurde aber auch die spektakuläre Inszenierung von Robert Carsen, die nun – wiederum in San Francisco – mit neuer Besetzung ein weiteres Mal für DVD mitgeschnitten wurde. Ildar Abdrazakov singt den Mefistofele, Ramón Vargas den Faust.

CDs

WEIHNACHTS-SPECIAL

MUSIK ZUM FEST

Die Adventszeit spricht bekanntlich alle Sinne an, und in musikalischer Hinsicht sind die Variationsmöglichkeiten gewaltig. Dennoch gibt es immer wieder Überraschungen. In diesem Jahr legt Renée Fleming – man mag es kaum glauben – ihre erste Weihnachts-CD vor: „Christmas in New York“; Partner wie Jazz-Trompeter Wynton Marsalis oder Gregory Porter und Rufus Wainwright unterstützen sie dabei. Nur einige der Künstler mit und auf neuen CD-Projekten zur Weihnachtszeit sind Thomas Quasthoff, Klaus Florian Vogt und Ludwig Güttler. Dazu Geschenkideen für die Kleinen, denn: „Es ist nie früh genug….“

Gaetano Donizetti LUCIA DI LAMMERMOOR

ERATO 0825646219018, 2 CDs ∙ Autor: A. Laska ∙ Ausgabe 12/2014

Diana Damrau legt als Zusammenschnitt dreier konzertanter Aufführungen aus der Münchner Philharmonie vom Juli 2013 ihre Interpretation der Lucia auf CD vor. Joseph Calleja singt den Edgardo, Jesús López-Cobos dirigiert.

Giacomo Puccini LA FANCIULLA DEL WEST

OEHMS CLASSICS OC 945, 2 CDs ∙ Autor: A. Laska ∙ Ausgabe 12/2014

Mit schöner Regelmäßigkeit veröffentlicht die Oper Frankfurt Mitschnitte ihrer Neuproduktionen. Jetzt kam erstmals eine Puccini-Oper zum Zug. Eva-Maria Westbroek singt die Minnie, Carlo Ventre den Dick Johnson.