ePAPER Ausgabe 09/2014

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Die Salzburger Festspiele brachten zum Strauss-Jahr einen neuen »Rosenkavalier« heraus, die Oper Leipzig wie auch das Saarländische Staatstheater Saarbrücken widmeten diesem Anlass ihre Sommer-Premieren mit Neuproduktionen von »Die Frau ohne Schatten«. Bei den Münchner Opernfestspielen gab es Rossinis Grand Opéra »Guillaume Tell« sowie Anna Netrebkos Rollendebüt als Lady Macbeth, die Bayreuther Festspiele zeigten im zweiten Jahr den neuen »Ring« von Frank Castorf, und die Internationalen Gluck Opern-Festspiele in Nürnberg Richard Wagners Version von Glucks »Iphigenie in Aulis« sowie die selten aufgeführte Oper »Paride ed Elena«. Diverse Festivals lockten auch in diesem Sommer wieder ins Freie, in St. Gallen gab es beispielsweise Donizettis »La Favorita« im Klosterhof. Im Interview: Belcanto-Queen Joyce DiDonato und Sängerlegende Christa Ludwig.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Ausgabe: 9/2014

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
FESTSPIELE
  • MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE
    Guillaume Tell (Nationaltheater)
    Macbeth (Nationaltheater)
  • BAYREUTHER FESTSPIELE Der Ring des Nibelungen
  • NIBELUNGEN FESTSPIELE WORMS
    Hebbels Nibelungen – Born This Way
  • FESTSPIELE ZÜRICH Prometeo (Tonhalle)
  • INTERNATIONALE GLUCK OPERN-FESTSPIELE
    Iphigenie in Aulis (Schauspielhaus Nürnberg)
    Paride ed Elena (Opernhaus Nürnberg)
  • STYRIARTE GRAZ The Fairy Queen
  • FESTIVAL AIX-EN-PROVENCE Ariodante
STRAUSS-SPECIAL
  • SALZBURGER FESTSPIELE
    Der Rosenkavalier (Großes Festspielhaus)
  • LEIPZIG Die Frau ohne Schatten
  • SAARBRÜCKEN Die Frau ohne Schatten
  • DRESDNER MUSIKFESTSPIELE Feuersnot (Residenzschloss)
  • WIEN Feuersnot (Volksoper)
DAS INTERVIEW
  • JOYCE DIDONATO
IM GESPRÄCH
  • CHRISTA LUDWIG
NAMEN UND DATEN
AUFFÜHRUNGEN
  • BEIJING / PEKING Rickshaw Boy (NCPA)
  • NÜRNBERG Les Huguenots
  • MÜNCHEN Aida
    (Staatstheater am Gärtnerplatz im Prinzregententheater)
  • GENF La Wally
  • MAILAND Le Comte Ory
NACHRUF
WEGWEISER
FESTSPIEL-RUNDBLICK
  • RICHARD WAGNER FESTIVAL WELS
    Der fliegende Holländer / Lohengrin
  • BRESLAU Macbeth (Jahrhunderthalle)
  • HÄNDEL-FESTSPIELE HALLE Arminio
  • SCHLESWIG-HOLSTEIN MUSIK FESTIVAL
    Tosca (Musik- und Kongresshalle Lübeck)
  • ST. GALLER FESTSPIELE La Favorita
  • KISSINGER SOMMER L’elisir d’amore
  • COTTBUS Fidelio (Zuchthaus)
  • THE ISRAELI OPERA FESTIVAL
    La Traviata (Masada) / Don Giovanni (Akko)
IM BLICKPUNKT
  • NCPA WORLD OPERA FORUM
REPORT
  • LOSHEIM / VERBIER / ERFURT / MÖRBISCH / EUTIN / BAMBERG
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS
RARITÄTEN
IMPRESSUM
DVDs
  • Richard Strauss ARIADNE AUF NAXOS
  • Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
  • Giuseppe Verdi OTELLO
  • Rolando Villazón/Thomas Hampson VERDI & WAGNER
NEUE CDs
  • Vivica Genaux & Simone Kermes RIVAL QUEENS
  • Giulio Caccini L’EURIDICE
  • Romina Basso LAMENTO
  • Anna Bonitatibus SEMIRAMIDE – LA SIGNORA REGALE
  • Lisa Larsson HECTOR BERLIOZ
  • Hans Rott BALD RUHEST AUCH DU!
  • Anna Prohaska BEHIND THE LINES
  • Franz-Josef Selig PROMETHEUS LIEDER
  • Christian Gerhaher NACHTVIOLEN
  • Virginia Zeani OPERATIC RECITAL
  • Kathleen Ferrier BRAHMS / MAHLER / GLUCK
  • Victoria de los Angeles INÉDITS, 1950
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 9/2014

Ein Sommer der Entscheidungen. Monatelang war vom Grünen Hügel in Bayreuth nur beredtes Schweigen zu vernehmen gewesen in Bezug auf die Vertragsverlängerung von Festspielleiterin Katharina Wagner. Auch der zuständige Ministerialdirigent in München ignorierte jede Nachfrage konsequent. Verhandlungspoker bis zur letzten Minute. Dass der Vertrag nun endlich unterschrieben ist, gibt den Bayreuther Festspielen jene innerbetriebliche Ruhe und Planungssicherheit, die ein Veranstalter dieser Größenordnung so zwingend braucht. Andernorts blieben die wesentlichen Fragen ungeklärt.
Die prestigeträchtigen französischen Sommerfestivals litten in diesem Jahr in besonderem Maße unter den Auswirkungen eines vorab nicht zu befriedenden Arbeitskampfes. Protestaktionen, massive Störungen, Streiks sorgten für teilweise chaotische Zustände, begleitet von geduldigem Verständnis, aber auch nicht selten von unverhohlener Missstimmung bei den teilweise von weit her angereisten Gästen. Über viele Jahre aufgebautes Vertrauen in Qualität und Konstanz ist eine ganz wesentliche Grundlage für den Erfolg derartiger Unternehmungen, und das Risiko, dieses zu verspielen, beträchtlich. Das muss auch bei arbeitspolitischen Konflikten stets von beiden Seiten im Blick behalten werden.
Das Renommee einer Kulturinstitution ist ein hochsensibles Gebilde aus vielerlei Faktoren. Ausgefallene Vorstellungen und ein verärgertes Publikum aber kann sich heute kein Veranstalter mehr leisten, auch nicht die ohnehin längst nicht mehr mit jenen glorreichen 90-prozentigen Auslastungszahlen der 1990er-Jahre auftrumpfende Metropolitan Opera in New York. Opernfans, vor Ort wie weltweit, standen da zwischenzeitlich vor der bangen Frage, ob der Kartenkauf für die ersten Saisonhöhepunkte, den neuen »Figaro« oder Anna Netrebkos Hausdebüt als Lady Macbeth, zum unkalkulierbaren Risiko mutieren könnte – „worst case“-Szenarien an Amerikas bedeutendstem Opernhaus. In einem hochdramatischen Showdown, der schon fast zum Opernplot taugte, konnten letztendlich offenbar doch noch Einigungen mit allen fünfzehn beteiligten Gewerkschaften erzielt und eine schon im Raum stehende Gefährdung der Saisoneröffnung im September abgewendet werden. Die teilweise hitzig und emotional geführten Debatten um die Zukunft der Met hatten zuvor originelle Blüten getrieben – aber auch grundsätzliche Fragen aufgeworfen wie die nach der richtigen Anzahl von Neuproduktionen und deren „angemessene“ Kosten, der Dauer einer Saison (bzw. der spielfreien Zeit dazwischen) und der Zumutbarkeit von „überlangen“ Opern. Hier hat insbesondere die mächtige Gewerkschaft der Orchestermusiker starke Scheite ins Feuer gelegt. Ob allerdings die leicht als generelle Absage an die Aufführung von Wagners »Ring« misszuverstehende Forderung der ebenso hochtalentierten wie hochdotierten Musiker des Met-Orchesters, in einer Spielzeit nicht mehr als zwei Produktionen von Opern mit Überlänge (> 4 h) spielen zu müssen, beim Publikum auf Verständnis stößt, darf bezweifelt werden. Individuelle Präferenzen mal außen vor: Wollten Sie, liebe Leser, dass allein aufgrund der Dauer entschieden würde, ob Sie »Holländer« oder »Parsifal« sehen dürfen? Oder „nur“ »Salome« statt »Die Frau ohne Schatten«? »Don Carlo« nur noch vieraktig, Barockoper und Grand Opéra, wenn überhaupt, rigoros gekürzt?
Grotesk anmutende Fragen, die durchaus auch bei uns die grundlegenden Themen berühren. Premierenanzahl, Repertoire, Spieltage und Spieldauer, Probenzeiten, Überstunden, Kosten – das alles muss neben den rein künstlerischen Fragen immer wieder neu durchdacht und hinterfragt werden, wenn Intendanten und Operndirektoren ihre Pläne schmieden für eine möglichst ausgewogene, vielfältige, für das Publikum ebenso attraktive wie für die Ausführenden „zumutbare“ Saison. Das ist eine große, verantwortungsvolle Aufgabe, die, wenn sie gelingt, auch in rechenbare Erfolge münden kann: Für die zurückliegende Spielzeit 2013/14 konnten in Deutschland, trotz auch hier zuweilen beträchtlicher finanzieller wie struktureller Probleme, überraschend viele Opernhäuser mit berechtigtem Stolz Rekordauslastungen vermelden. Was für eine wunderbare Bestätigung für die geleistete Arbeit – und welch positiv stimmende Motivation für die neue Saison. Herzlichen Glückwunsch!
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INTERVIEWS

Das Interview: JOYCE DIDONATO – Diva next door

Autor: Ursula Ehrensberger · Ausgabe 9/2014

Im Sommer wurde sie in Berlin und London für ihre sensationelle Maria Stuarda gefeiert: Joyce DiDonato ist die umjubelte Belcanto-Queen.
Im exklusiven Interview schlägt die erfrischend natürliche, bestens gelaunte Diva auch ernste Töne an.
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Im Gespräch: CHRISTA LUDWIG – Gesang als Ideal der Freiheit

Autor: Karin Wolfsbauer · Ausgabe 9/2014

Auch mit 86 Jahren ist Christa Ludwig mit ungebremstem Elan aktiv mit weltweiten Meisterklassen und als Jurorin bei Gesangswettbewerben. Ein Gespräch über die Höhen und Tiefen des Sängerberufs.
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AUFFÜHRUNGEN

SALZBURGER FESTSPIELE Der Rosenkavalier

8. August · Großes Festspielhaus · Autor: S. Martens · Ausgabe 9/2014

Ein »Rosenkavalier«, der gleichermaßen Ohren, Augen und Herzen zu öffnen wusste. Das Salzburger Festspielpublikum zeigte sich ergriffen.
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MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE Macbeth / Guillaume Tell

27./ 28. Juni · Nationaltheater · Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 9/2014

Anna Nebtrebkos Rollendebüt als Lady Macbeth und eine Neuproduktion von Rossinis Grand Opéra an aufeinanderfolgenden Tagen lockte die Opernfans zu den Festspielen nach München.
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BAYREUTHER FESTSPIELE Der Ring des Nibelungen

27. Juli - 1. August · Festspielhaus · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 9/2014

Traditionell keine Neuproduktion im zweiten »Ring«-Jahr. Ist Frank Castorfs Inszenierung auf dem Weg zum Kult? Sängerisches Glanzlicht in diesem Jahr: die Brünnhilde von Catherine Foster.
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INTERNATIONALE GLUCK OPERN-FESTSPIELE Paride ed Elena

24. Juli ∙ Opernhaus Nürnberg · Autor: J. Gahre · Ausgabe 9/2014

Nicht nur eine provokative Deutung, sondern gleich eine neue Handlung spaltete das Publikum bei dieser selten gespielten Reformoper Christoph Willibald Glucks.
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ST. GALLER FESTSPIELE La Favorita

20. Juni ∙ Klosterhof · Autor: Th. Baltensweiler · Ausgabe 9/2014

Gut ausgedachtes Theater, aber in erster Linie ein musikalisches Ereignis: Donizettis »La Favorita« mit der dramatischen Kraft eines frühen Verdi.
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RICHARD WAGNER FESTIVAL WELS Der fliegende Holländer / Lohengrin

6./8. Juni ∙ Theater im Greif · Autor: T. Rauchenwald · Ausgabe 9/2014

Inszenierungen ganz nach Anweisungen des Komponisten. Dieses Konzept lässt seit nunmehr 25 Jahren Wagner-Fans ins oberösterreichische Wels reisen.
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BEIJING / PEKING Rickshaw Boy

25. Juni · National Center of the Performing Arts · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 9/2014

Liefert der chinesische Arbeitseifer für westliche Opernkunst einen neuen Exportschlager? Peking erlebte die begeistert aufgenommene Uraufführung von Guo Wenjings fünfter Oper »Rickshaw Boy«, die publikumswirksam ein originär chinesisches Sujet mit einem groß besetzten romantischen Orchester kombiniert.
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LEIPZIG Die Frau ohne Schatten

14. Juni ∙ Opernhaus · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 9/2014

Zum Feste nur das Beste. Unter Berücksichtigung dieser alten Weisheit setzte die Leipziger Oper anlässlich des Richard-Strauss-Jubiläums zu einem ungeahnten Höhenflug an.
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NÜRNBERG Les Huguenots

15. Juni ∙ Staatsoper · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 9/2014

Tobias Kratzer, gerade mit der Einladung einen neuen »Tannhäuser« in Bayreuth zu inszenieren geadelt, bot in bildmächtigen Szenen eine Neubefragung von Meyerbeers Grand Opéra um die Geschehnisse der Bartholomäusnacht.
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COTTBUS Fidelio

4. Juli ∙ Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus · Autor: K.-G. von Karais · Ausgabe 9/2014

Ein „Freiheits- und Demokratiefest“ mit Beethovens Freiheitsoper als Höhepunkt. Die Spielstätte: das Zuchthaus Cottbus, in dem von 1945 bis 1989 fast 20000 Häftlinge unter anderem wegen „Republikflucht“ einsaßen.
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MELDUNGEN / INFO

NAMEN UND DATEN

PAVOL BRESLIK ist im November der Peter Quint in einer »The Turn of the Screw«-Neuinszenierung von Willy Decker am Opernhaus Zürich. Nach dem Tamino in der »Zauberflöte« an der Berliner Staatsoper im Schiller Theater (Dezember 2014 / Januar 2015) gastiert er ab 26. Januar sowie bei den Festspielen im Juli neben Diana Damrau als Edgardo in »Lucia di Lammermoor« an der Bayerischen Staatsoper in München. Weitere Auftrittstermine sowie Kalender und Infos zu Krassimira Stoyanova, Eva Maria Westbroek, Renée Fleming und anderen.

REPORT

GRIGOLO IN DEN ALPEN

Auch in diesem Jahr gaben sich die Stars der Klassikszene bei der 21. Ausgabe des Verbier Festivals in den Schweizer Alpen die Klinke in die Hand. Vor allem ein Abend verströmte ganz besonderen Flair, hatte man doch für Puccinis »Il Tabarro« und die »Don Carlos«-Akte III und IV eine illustre Sängerschar versammeln können: Barbara Frittoli bot mit ihrem berückenden Sopran eine äußerst authentische Giorgetta, und dass es danach ungebrochen leistungsstark und ausdrucksvoll weiterging, dafür sorgten vor allem Startenor Vittorio Grigolo und die armenische Sopranistin Lianna Haroutounian in ihren Darbietungen als jugendlich leidenschaftlicher Don Carlos und hin- und hergerissene Elisabetta. Daniela Barcellona wusste als Eboli groß aufzutrumpfen und bewies dabei brodelnde Spielfreude und Stimmkraft in gleichem Maße. Lucio Gallo war in der Partie des Posa zu hören, Ildar Abdrazakov eine charismatische Besetzung für den Filippo. Jubel für alle!

VORSCHAU

Die Bayreuther Festspiele und Festspielleiterin Katharina Wagner, die ihren Vertrag inzwischen verlängert hat, haben die Pläne und Produktionsteams für die kommenden Festspiel-Sommer bekanntgegeben. Die Opéra de Monte-Carlo präsentiert Anna Netrebko als Iolanta, das Konzerthaus Dortmund ehrt Edita Gruberova mit einem Festkonzert, in Wiesbaden wird die Sopranistin die Norma singen.

NACHRUF

Carlo Bergonzis Tod durch Herzversagen am 25. Juli 2014 in Mailand, nur wenige Tage nach seinem 90. Geburtstag, markiert das Ende einer Ära italienischer Tenöre. Auch der Schreck am 13. Juli 2014 um den Tod von Lorin Maazel war sehr groß, hatte man den bedeutenden Dirigenten doch stets in gewohnter Agilität auch in seinem neunten Lebensjahrzehnt vor Augen. Erst 2012 hatte er erneut eine Chefposition bei den Münchner Philharmonikern angenommen. Und im hohen Alter von 93 Jahren ist am 26. Juni 2014 in seinem Haus in Manhattan, New York, auch Julius Rudel verstorben. Im Februar dieses Jahres war er zuletzt (bereits im Rollstuhl) auf der Bühne des New Yorker City Centers frenetisch gefeiert worden anlässlich einer Erinnerungsfeier „Siebzig Jahre People’s Opera“ in New York City.
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DVDs

Richard Strauss ARIADNE AUF NAXOS

SONY CLASSICAL 88843005749, 2 DVDs ∙ Autor: M. Wilks ∙ Ausgabe 9/2014

Eine ungewohnte »Ariadne« aus Salzburg mit Jonas Kaufmann als Bacchus, über drei Stunden lang in der kaum bekannten Urfassung: eine bunte Mischung aus Oper, Schauspiel und Ballett.

Richard Wagner DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

OPUS ARTE 1140, 1 DVD ∙ Autor: M. Wilks ∙ Ausgabe 9/2014

Die schwarze Welt des Holländers und die Ventilatorenfabrik Dalands: Jan Philipp Glogers Inszenierung von den Bayreuther Festspielen wurde 2013 für DVD aufgezeichnet und präsentiert unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann eine solide Sängerbesetzung.

CDs

Hörenswertes aus Barock und Romantik

Vivica Genaux und Simones Kermes haben sich als Thema den Streit zweier Primadonnen aus dem Jahr 1727 ausgesucht und singen abwechselnd Arien aus dem Repertoire jener beiden Diven, Anna Bonitatibus widmet sich der orientalischen Königin Semiramis, um die sich 15 ausgewählte Arien drehen, die Sopranistin Anna Prohaska hat sich aus Anlass des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren Lieder vorgenommen, die von Krieg und Soldatenleben handeln.