Das Opernglas - Ausgabe 05/2012

Zum letzen Mal spielten die Berliner Philharmoniker bei den Osterfestspielen Salzburg – auf dem Programm: »Carmen« mit Magdalena Kožená und Jonas Kaufmann. In Berlin waren starke Frauen zu erleben: Mojca Erdmann sang die Lulu an der Staatsoper im Schillertheater, Nina Stemme die Isolde in der Philharmonie. In München ging mit »Die Walküre« der »Ring« weiter; Klaus Florian Vogt gab den Siegmund. Die Oper in Lyon präsentierte Nikolai Schukoff als Parsifal sowie eine interessante Uraufführung.
Dazu eine ganze Reihe spannender Raritäten: Schuberts »Der tausendjährige Posten oder Der Germanist« in Heidelberg, Pendereckis »Die Teufel von Loudun« in Hannover, Trojahns »La Grande Magia« in Gelsenkirchen, Pacinis »Maria Tudor« in Gießen, Fibichs »Šárka« in Braunschweig, Telemanns »Miriways« in Magdeburg …

Im Interview: Erwin Schrott, der nach seinem Tango-Crossover nun eine CD mit teilweise neuem Opernrepertoire für seinen Bassbariton vorstellt, Nuria Rial, Spezialistin für Barockes, und der Komponist Giorgio Battistelli, der Donizettis »Le Duc d’Albe« vervollständigt hat. Ein Doppelinterview gibt einen Ausblick auf die Münchener Biennale im Mai: Die Komponistin Eunyoung Kim sowie die Librettistin und Regisseurin Yona Kim sprechen über ihre erste gemeinsame Oper.

Nachfolgend erhalten Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte finden Sie im Inhaltsverzeichnis. Sie möchten weiterlesen? Das komplette Magazin steht Ihnen sowohl als Print-Ausgabe als auch als PDF-Version zum Download zur Verfügung. Bei Interesse an einzelnen Artikeln finden Sie diese auch als reine Textdatei im Text-Archiv.

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INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen

EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • OSTERFESTSPIELE SALZBURG Carmen
  • BERLIN Lulu (Staatsoper im Schillertheater) Jenufa (Deutsche Oper) Tristan und Isolde (Philharmonie)
  • MÜNCHEN Die Walküre
  • HAMBURG Manon Lescaut
  • WIEN Les Contes d’Hoffmann (Theater an der Wien)
  • LYON Parsifal / Terre et Cendres
  • MONTE-CARLO Francesca da Rimini
DAS INTERVIEW
  • ERWIN SCHROTT
DAS PORTRÄT
  • NURIA RIAL
IM GESPRÄCH
  • GIORGIO BATTISTELLI
REPORT
  • HAMBURG / MANNHEIM / RUDOLSTADT / SYDNEY / DRESDEN / SOLOTHURN
NAMEN UND DATEN
AKTUELL
RUNDBLICK
  • HEIDELBERG Der tausendjährige Posten oder Der Germanist
  • HANNOVER Die Teufel von Loudon
  • GELSENKIRCHEN La Grande Magia
  • GIESSEN Maria Tudor
  • MAGDEBURGER TELEMANN-TAGE Miriways
  • BRAUNSCHWEIG Šárka
  • DESSAU Faust
  • WÜRZBURG Tristan und Isolde
  • KÖLN Rigoletto
  • LINZ Dialogues des Carmélites
  • HAGEN Susannah
VORGESTELLT
  • YONA KIM
VORGESTELLT
  • EUNYOUNG KIM
NACHRUF
VORSCHAU
FOKUS
  • NEUE WEGE, NEUE OPERN
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS
IMPRESSUM
SPECIAL
  • JOYCE DIDONATO
DVDs
  • Umberto Giordano ANDREA CHÉNIER
  • Ludwig van Beethoven FIDELIO
  • Carl Orff GISEI
NEUE CDs
  • Jules Massenet DON QUICHOTTE
  • Ambroise Thomas MIGNON
  • Antônio Carlos Gomes SALVATOR ROSA
  • Marie-Nicole Lemieux LES NUITS D’ÉTÉ
  • Marlis Petersen GOETHE-LIEDER
  • HERMANN PREY
  • Montserrat Caballé 50 ANYS DEL LICEU
  • Hans Sommer SAPPHOS GESÄNGE & ORCHESTERLIEDER
  • Mark Padmore BRITTEN / FINZI
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EDITORIAL

Editorial

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 05/2012

Das Frühjahr ist traditionell eine spannende Jahreszeit für den Opernfan. Woche um Woche treten Intendanten und Direktoren an die Öffentlichkeit und präsentieren ihre Pläne. Faszination Saisonvorschau: Was kommt? Wer singt, dirigiert, inszeniert? Schnell sind die persönlichen Highlights ausgemacht.

Welche Abende lohnen im Theater vor Ort, für welche Vorstellung will ich reisen? Die Antworten werden je nach Präferenz ganz individuell ausfallen, und so kreist die Frage, die sich auf der anderen Seite die Veranstalter stellen, just um diese Thematik: Mit welchem Programm können wir die meisten Zuschauer erreichen? In den vergangenen Tagen und Wochen konnte man in geballter Form erleben, wie unterschiedlich dieser Herausforderung begegnet wird. Mit Kreativität im Spielplan oder breitenwirksamer Konvention, mit attraktiven Besetzungen oder offensichtlichem Agenturklüngel, mit gut kalkuliertem Risiko oder sicherheitsbedachtem Klein-Klein. Da trennt sich im direkten Vergleich schnell Spreu vom Weizen. Wer zwischen Berlin und München, Wien und Zürich, London und Paris die Nase vorn hat – das können Sie, liebe Leser, in der umfangreichen Vorschau-Rubrik dieser Ausgabe leicht selbst herausfinden. Was die Papierform an aufregendem Musiktheater verspricht, muss sich in der Realität der Bühne noch erweisen, am starorientierten Staatsbetrieb ebenso wie am nicht minder interessanten Stadttheater mit engagiertem Haus-Ensemble. Spannend sind mitunter auch die Details zwischen den Zeilen, beispielsweise wer nicht singt oder dirigiert. Oder die Bonmots auf den Pressekonferenzen: Bemerkenswert eine Erklärung von Hamburgs Intendantin Simone Young, die im Hinblick auf eine nur konzertant angesetzte »Rienzi«-Premiere von einer „Verschwendung der Ressourcen“ sprach, garniert mit dem eigenwilligen Hinweis auf ihrer Meinung nach nicht überzeugende Inszenierungen des Werkes andernorts. Da möge man doch zuerst einmal im eigenen Haus schauen, ob die Ressourcen durch in den Sand gesetzte Produktionen von Standardwerken nicht eher verschwendet sind als durch eine intelligente Auseinandersetzung mit einer inhaltlich herausfordernden Oper. Eine vertane Chance, zumal im Jubiläumsjahr 2013. Je populärerer das Werk, je beliebter die Vorgänger-Inszenierung, umso größer die Herausforderung. Nicht nur künstlerisch, auch rein kaufmännisch gedacht müssen ein neuer »Rosenkavalier«, eine neue »Traviata« als traditionelle Publikumsbringer über Jahre volles Haus bescheren können. Und auch die vielen »Ringe«, die derzeit geschmiedet werden, sollten eine weit über das Wagner-Jahr hinaus reichende Haltbarkeit aufweisen. Doch auf dem schmalen Grat zwischen freier Kunstentfaltung und Repertoiretauglichkeit stürzt leider so manche Regiearbeit direkt ins Kulissenarchiv. Fehlinvestitionen, die mit beherztem Eingreifen seitens der Intendanz durchaus vermieden werden könnten. „Oper muss mitreißen.“ So bringt es Giorgio Battistelli auf den Punkt. Als Komponist setzt er sich zu Recht nachdrücklich für das Primat der Musik ein. Die Partitur ist und bleibt Grundlage jeder Auseinandersetzung mit der Oper – musikalisch wie szenisch. Eine simple Erkenntnis. Auch hier würde man sich seitens der Intendanten und Generalmusikdirektoren zuweilen deutlich mehr Mut (und Willen) zu früher Mitsprache und ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein wünschen. Manche Produktion hätte so vielleicht noch gerettet werden können. Und könnte es noch – wenn man denn nicht so sklavisch am Kunstbegriff hängen würde. Das Regiebuch ist heilig, selbst wenn eine Inszenierung durchfällt. Doch was bedeutet ein Festhalten an dieser Doktrin anderes, als dass man dem Publikum die Urteilsfähigkeit abspricht – trotz zum Teil sehr berechtigter Kritik. Stattdessen müssen wir oft über Jahre hinaus unergiebige Abende über uns ergehen lassen. Warum aber nicht die Reaktionen ernst nehmen, die Premiere auch einmal als nur vorläufiges Ergebnis akzeptieren, weiterfeilen, Fehler ausmerzen? Holt die Werkstatt ans Repertoiretheater!

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INTERVIEWS

Das Interview: ERWIN SCHROTT - “Der Oper nicht mit Popularisierung die Würde nehmen.”

Autor: Ursula Ehrensberger · Ausgabe 05/2012

Ende Mai erscheint sein neues Solo-Album. Im Fokus: lauter „böse Jungs“. Im Gespräch zeigt sich der Sänger jedoch ausschließlich von einer charmanten Seite.

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Das Porträt: NURIA RIAL - Zeit für Entdeckungen

Autor: Dr. Thomas Baltensweiler · Ausgabe 05/2012

Nuria Rial ist eine Spezialistin für Alte Musik. Ein Gespräch über ihren Werdegang – und die Entdeckung einer außergewöhnlichen Frau.

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Im Gespräch: GIORGIO BATTISTELLI - Der erzählende Komponist

Autor: Marc Fiedler · Ausgabe 05/2012

Mit seiner Vervollständigung der französischen Originalfassung von Gaetano Donizettis »Le Duc d’Albe«, die im Mai in Antwerpen uraufgeführt wird, gelingt eine Brücke zwischen dem Belcanto und der Musik des 21. Jahrhunderts.

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Vorgestellt: YONA KIM - Librettistin und Regisseurin

Autor: Yeri Han · Ausgabe 05/2012

Kim & Kim – ein starkes Doppel: Die beiden Koreanerinnen Yona Kim und Eunyoung Kim berichten von ihrer ersten gemeinsamen Oper.

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Vorgestellt: EUNYOUNG KIM - „Musik für Menschen“

Autor: Yeri Han · Ausgabe 05/2012

Nach zahlreichen rein instrumentalen Werken, darunter Auftragskompositionen für den NDR und die Hamburger Symphoniker, steht mit »Mama Dolorosa« bei der Münchener Biennale im Mai die Uraufführung ihrer ersten mehraktigen Oper bevor.

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AUFFÜHRUNGEN

OSTERFESTSPIELE SALZBURG Carmen

31. März · Großes Festspielhaus · Autor: M. Fiedler · Ausgabe 05/2012

Mit Bizets »Carmen« verabschiedeten sich Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker aus Salzburg, denn ab 2013 werden sie zu Ostern in Baden-Baden zu erleben sein. Keine konventionelle Carmen war Magdalena Kožená.

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BERLIN Tristan und Isolde

27. März · Philharmonie · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 05/2012

Marek Janowskis einzigartiges Projekt, alle 10 großen Wagneropern mit seinem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin konzertant zur Aufführung zu bringen, schreitet voran. Und mehr als alle anderen Wagner-Opern eignete sich dafür das hochromantische Liebesdrama.

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MÜNCHEN Die Walküre

11. März · Nationaltheater · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 05/2012

Die aufstampfenden Amazonen sorgen bei Weitem für keinen Skandal, allenfalls für süffisante Zwischenrufe. Diese »Walküre« ist gut spielbar und sängerfreundlich angelegt. Hohe Erwartungen hatte man an den Siegmund von Klaus Florian Vogt.

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HAMBURG Manon Lescaut

1. April · Staatsoper · Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 05/2012

Ganz so übel, wie es die lautstarken Buhrufe für das Produktionsteam am Ende suggerierten, ist die Inszenierung nicht. Sie hat sogar etliche Meriten.

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LYON Parsifal

9. März · Opéra de Lyon · Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 05/2012

François Girard ist von Haus aus Filmregisseur, und das Schaffen des 49-jährigen Frankokanadiers hat sich auf Musikfilme und –videos fokussiert. In Lyon bebilderte er Wagners „Weltabschiedswerk“.

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HEIDELBERG Der tausendjährige Posten oder Der Germanist

10. März · Theater · Autor: H. Walter · Ausgabe 05/2012

Zwei literarisch arrivierte Damen haben die musikalischen Nummern aus zwei unbekannten Einaktern von Franz Schubert in ein neues Stück integriert, und schon konnte sich das Theater Heidelberg mit einer Uraufführung schmücken.

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HANNOVER Die Teufel von Loudun

25. März · Opernhaus · Autor: S. Mauß · Ausgabe 05/2012

Um dreißig Minuten gekürzt konnte man Krzysztof Pendereckis Werk in Hannover pausenlos auf die Bühne bringen, was ihm außerordentlich gut bekam. Die Szenen gingen optimal ineinander über, das dramaturgische Tempo wurde klug gesteigert, und das Publikum konnte sich dem Sog der Handlung nicht entziehen.

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KÖLN Rigoletto

15. März · Opernhaus · Autor: B. Kempen · Ausgabe 05/2012

Katharina Thalbach wagt das Unspektakuläre, um das ungeheuer Tragische dieser Oper sichtbar zu machen: Sie bringt den »Rigoletto« in der Urform seiner Geschichte auf die Bühne.

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MELDUNGEN / INFO

AKTUELL

DEBUT 2012

Noch bis zum 30. Juni sind Anmeldungen zum alle zwei Jahre stattfindenden Gesangswettbewerb DEBUT im Baden-Württembergischen Weikersheim über die Homepage www.debut.de möglich. Der Wettbewerb um die „Goldene Viktoria“, der von Beginn an bemüht war, eigene, neue Wege zu gehen und ein spannungsfreies Verhältnis zu den jungen Kandidaten aufzubauen, kann in diesem Jahr auf eine 10-jährige Geschichte zurückblicken und ist längst zur Institution geworden. Finanziert wird er größtenteils durch ein Sponsoring der Wittenstein AG und kann sehr erfolgreiche Preisträger vorweisen. Das Finale wird auch in diesem Jahr unter Mitwirkung der Württembergischen Philharmonie im benachbarten Bad Mergentheim ausgetragen.

REPORT

SELTENER GAST

Für die Hamburger Opernfans dürften die seit langem ausverkauften »La Bohème«-Vorstellungen mit Angela Gheorghiu als Stargast der saisonale Höhepunkt gewesen sein. Am Pult konnte man die unschiedlichen Herangehensweisen von Dirigent Alexander Soddy und Hauschefin Simone Young vergleichen. Für die dritte der drei geplanten Vorstellungen ließ sich die Gheorghiu dann entschuldigen. Die Staatsoper konnte als Ersatz aber immerhin Barbara Frittoli aufbieten.

NAMEN UND DATEN

JONAS KAUFMANN wird im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2013 den Manrico in einer Neuinszenierung von »Il Trovatore« singen. Die Hamburger Fans des Sängers müssen hingegen einen Auftritt des Tenors aus ihrem Terminkalender wieder streichen: Ein geplantes Konzert gemeinsam mit Anna Netrebko und Erwin Schrott im Derby-Park wurde abgesagt.

NACHRUF

MARGARITA LILOWA, bulgarische Mezzosopranistin, Kammersängerin und langjährige Solistin der Wiener Staatsoper, ist nach schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren verstorben. „Das Auftreten Margarita Lilowas war der stärkste Eindruck der ganzen Saison" - schrieb einmal die Musikkritik im „San Francisco Chronicle": „In ihrer größten Rolle, der Azucena in Verdis »Il Trovatore«, klang die Stimme der Sängerin wie ein überirdisches Instrument. Schauspielerisch und stimmlich überragte sie alle, und der Erfolg der Oper muss als ihr persönlicher Triumph gelten.“ Lilowa wurde in dem kleinen bulgarischen Städtchen Tscherwen Briag geboren. Sie studierte an der Musikschule in Sofia sowie der Bulgarischen Staatlichen Hochschule für Musik und debütierte 1958 in der Volksoper Varna. Seit 1963 sang sie an der Wiener Staatsoper und gastierte an allen großen Bühnen weltweit. Herbert von Karajan hat sie wiederholt zu den Salzburger Festspielen eingeladen. Einige ihrer wichtigste Rollen waren Carmen, Fricka, Azucena, Eboli, Amneris und Ulrica.

DVDs

SPECIAL Joyce DiDonato

Machte sie jüngst mit den Met-Kino-Übertragungen von Rossinis »Le Comte Ory« und dem Barock-Fest von »The Enchanted Island« Furore, kommen nun bei Virgin Classics zwei Einspielungen auf den Markt, die markanter in der Polarität kaum sein könnten: Jules Massenets »Cendrillon« in der DVD-Veröffentlichung einer Produktion vom Royal Opera House in London aus dem Jahr 2011 und Jake Heggies »Dead Man Walking« in der CD-Live-Aufzeichnung einer Aufführungsserie an der Oper von Houston aus dem Jahr 2010.

Umberto Giordano ANDREA CHÉNIER

CMAJOR 707908, 1 DVD · Autor: M. Wilks · Ausgabe 05/2012

Den Bregenzer Festspielen war im vergangenen Sommer eine Produktion gelungen, die bestes Freiluftspektakel bietet und auch den Kenner des Werkes ansprechen kann. Die nun veröffentlichte DVD lädt dazu ein, Erinnerungen aufzufrischen oder Vorfreude auf die Wiederaufnahme im kommenden Sommer zu wecken. Weiteres Highlight unter den neuen DVD-Veröffentlichungen: Beethovens »Fidelio« als Mitschnitt aus der Deutschen Oper Berlin mit Christa Ludwig als Leonore.

CDs

Jules Massenet DON QUICHOTTE

MARIINSKY MAR 0523, 2 SACDs ∙ Autor: M. Lehnert ∙ Ausgabe 05/2012

Vor einhundert Jahren, 1912, ist der große französische Opernkomponist Jules Massenet gestorben, und die CD-Industrie beginnt die Erinnerungsfeierlichkeiten mit einer Aufnahme von »Don Quichotte« unter Valery Gergiev. Ein Klangerlebnis geprägt von großer Stilsicherheit. Eine weitere Rarität der französischen Oper neu auf CD: Ambroise Thomas’ Oper »Mignon« als historischer Mitschnitt aus der Metropolitan Opera.