Das Opernglas – Ausgabe 06/2019

Während an der New Yorker Met der spektakuläre »Ring« von Robert Lepage, hochkarätig besetzt mit Michael Volle, Stefan Vinke und Christine Goerke, noch einmal enthusiastisch gefeiert wurde, begeisterte in Monte-Carlo eine klassische »Otello«-Produktion mit Gregory Kunde in der Titelpartie. Sehr heutig, aber nicht weniger beeindruckend: Walter Braunfels’ »Jeanne d‘Arc« in Köln. Ganz große Oper wagte Kiel mit Aubers Grand Opéra »La muette de Portici«, im süditalienischen Bari konnte man eine beachtliche »Walküre« erleben. An der Staatsoper in Berlin wurde in Sergej Prokofjews Oper »Die Verlobung im Kloster« eine Gruppentherapie für Opernabhängige inszeniert, während Zubin Mehta in der Philharmonie einen maßstabsetzenden »Otello« dirigierte. Die Internationalen Maifestspiele in Wiesbaden eröffneten gleich mit einer Doppelpremiere von Mozarts »Idomeneo« und »Titus« – in beiden Opern sang Mirko Roschkowski die Titelpartie. Franz Schrekers Oper »Die Gezeichneten« hatte in Hannover Premiere, in Tel Aviv konnte man als israelische Erstaufführung Mieczyslaw Weinbergs »Passagierin« erleben. In Beijing feierte man den Deutschen John Rabe, dessen Tagebücher Grundlage für eine im Dezember uraufgeführte neue Oper wurde, die im Juli auch in Deutschland und Österreich zu sehen sein wird.
Ein Jubilar des Jahres 2019: Franz von Suppés 200. Geburtstag gedachte die Oper Chemnitz mit der deutschen Erstaufführung seiner Operette »Der Teufel auf Erden«.

Die Interviews: Operndiva Maria Guleghina, bisher gefeiert im dramatischen italienischen Fach, hat erstmals eine Wagner-Partie gesungen und diesbezüglich weitere Pläne. Dramatisch angelegt ist auch die Stimme des jungen Sergey Polyakov, dessen großes Vorbild der italienische Tenor Giuseppe Giacomini ist. Christian Thielemann spricht im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Jubiläums-Premiere an der Wiener Staatsoper über Richard Strauss’ Oper »Die Frau ohne Schatten«.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste bietet das Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

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Ausgabe: 6/2019

Das Inhaltsverzeichnis mit allen Themen und Beiträgen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • NEW YORK Der Ring des Nibelungen (Metropolitan Opera)
  • MONTE-CARLO Otello (Salle Garnier)
  • BERLIN Die Verlobung im Kloster (Staatsoper) Otello (Philharmonie)
  • INTERNATIONALE MAIFESTSPIELE WIESBADEN Idomeneo / La Clemenza di Tito
  • KÖLN Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna (Staatenhaus)
  • KARLSRUHE Roberto Devereux
  • HANNOVER Die Gezeichneten
  • STUTTGART Iphigénie en Tauride
  • WIEN Die Jungfrau von Orleans (Theater an der Wien)
  • STRASSBURG Der Freischütz
  • TEL AVIV Die Passagierin
  • BARI Die Walküre
  • DAS INTERVIEW
  • MARIA GULEGHINA
DAS PORTRÄT
  • SERGEY POLYAKOV
NACHGEFRAGT
  • CHRISTIAN THIELEMANN
NAMEN UND DATEN
MELDUNGEN
IM BLICKPUNKT
  • CHINAS DEUTSCHER HELD
JUBILAR 2019
  • FRANZ VON SUPPÉ
RUNDBLICK
  • LANDSHUT Das Rheingold
  • KIEL La muette de Portici
  • DETMOLD Luisa Miller
  • SCHWERIN Der Rosenkavalier
  • HILDESHEIM Tod in Venedig
  • MÜNSTER Die Liebe zu den drei Orangen
  • HOF Schattenspiele / Der Leuchtturm
  • HAGEN Tristan und Isolde
  • DORTMUND Quartett
  • INNSBRUCK Mignon
  • BASEL Madama Butterfly
REPORT
  • LONDON / BEIJING / BERLIN /
  • KAISERSLAUTERN / DRESDEN
FOKUS NEUE WERKE
  • BERLIN Oceane (Deutsche Oper)
  • M - Eine Stadt sucht einen Mörder (Komische Oper)
  • WEIMAR The Circle
  • KLAGENFURT Koma
  • GIESSEN Alp Arslan
VORSCHAU
OPERETTENSOMMER KUFSTEIN
  • SASCHA NADER
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • Musiktheatertipps für Kinder und Jugendliche
DVDs
  • Giuseppe Verdi GIOVANNA D’ARCO
  • Giuseppe Verdi MESSA DA REQUIEM
  • Alessandro Stradella IL TRESPOLO TUTORE
CD-NEWS
  • Lise Davidsen WAGNER & STRAUSS
  • Mirko Roschkowski FUOR DEL MAR
  • Johann Sebastian Bach ENTFLIEHT, IHR SORGEN
  • Robert Schumann DICHTERLIEBE
  • Antonello Dorigo NEAPOLITAN CANTATAS
  • Elīna Garanča SOL Y VIDA
  • Albena Petrovic THE VOYAGER
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 6/2019

Folgen Sie uns auf eine abwechslungsreiche, informative Reise durch die große, weite Welt des Musiktheaters! Auch diese Juni-Ausgabe ist wieder randvoll mit einer Fülle spannender Themen; das Spektrum unserer Berichte ist dabei einmal mehr nicht nur international, sondern regelrecht weltumspannend. Der weite Bogen reicht von New York, wo an der Metropolitan Opera die vieldiskutierte »Ring«-Produktion enthusiastisch gefeiert wurde, bis nach Beijing und zu einer interessanten neuen Oper mit historischem Bezug zurück nach Europa und zu den dunkelsten Kapiteln deutscher Geschichte, die auch in einer wichtigen israelischen Erstaufführung in Tel Aviv Thema waren. Ernstes und Heiteres, Dramatisches und Kulinarisches, leichte und anspruchsvolle Kost: Eine bunte Palette von Stoffen und kompositorischen Mitteln breitet sich aus, auch in unserem Fokus mit Blick auf die wichtigsten Uraufführungen der vergangenen Wochen. 
Sie werden es auf den Bühnen selbst erleben, liebe Leser, der routinemäßig auf „Nummer Sicher“ programmierte Opernspielplan ist längst Geschichte. Intendanten und Künstlerische Leiter trauen sich und ihren Ensembles etwas zu. Wichtiger noch: Sie trauen uns als Publikum etwas zu. Da wird Neues gewagt und Rares geboten, Bekanntes und Geliebtes in ungewohnter Sichtweise neu erzählt – oder eben auch, wie aktuell an der Opéra de Monte-Carlo zu erleben, ein beliebtes Repertoirestück auf ganz klassische Art. Wo aus welchen Gründen die Rechnung aufging (und wo eher nicht), erfahren Sie in den ausführlichen Berichten auf den nachfolgenden Seiten. 
Ob ein Plan aufgeht oder nicht, entscheidet sich aber auch an der Kasse. Nicht immer läuft Gutes gut. Es ist erfreulich zu sehen, dass sich viele Theater eben nicht von dem Risiko eines unter Umständen nicht sonderlich gut verkauften Saales abschrecken lassen, spannende, innovative Programme zu gestalten und konsequent auch weniger Zugkräftiges auf den Spielplan zu setzen. Schon dieser Mut sollte belohnt werden. Wenn wir die Möglichkeit geboten bekommen, so großartige und zudem musikhistorisch bedeutsame Werke wie etwa Daniel-François-Esprit Aubers »La muette de Portici« (aktuell in Kiel) live erleben zu können, müssen wir diese Angebote auch wahrnehmen. Es wäre eine Sünde, diese oder eine der vielen anderen tollen, mit Herzblut auf die Bühne gewuchteten Produktionen zu verpassen! Kennen Sie beispielsweise alle drei in dieser Ausgabe besprochenen Jeanne-d’Arc-Opern von Giuseppe Verdi, Peter Tschaikowsky und Walter Braunfels? 
In diesem Sinne verstehen wir unsere Berichterstattung auch immer als Anregung für Sie, liebe Leser, sich immer wieder neu einzulassen auf das Kraftwerk Musiktheater in all seiner Vielgestaltigkeit – die großen Klassiker wie Verdis »Otello«, Wagners »Ring« oder Strauss’ »Rosenkavalier« selbstredend eingeschlossen. Ich bin mir sicher, dass Sie auch im Juni wieder so manche attraktive Option im „Opernglas“ entdecken werden, um an Ihrem Theater vor Ort oder bei einem kleinen Ausflug in benachbarte Städte Opern zu erleben, deren Besuch Sie bereichern wird. Und die Sie vielleicht tatsächlich – so oder überhaupt – noch nicht gesehen haben. Bleiben Sie neugierig und aufgeschlossen. Es lohnt sich! 
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INTERVIEWS

Das Interview: MARIA GULEGHINA – Die Kämpferin

Autor: S. Mauß · Ausgabe 6/2019

Weltweit gefeiert im italienischen Fach hat Maria Guleghina jetzt zum ersten Mal eine Wagner-Partie gesungen, weitere sollen folgen. Ein Gespräch auch über eine krankheitsbedingte Auszeit.
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Das Porträt: SERGEY POLYAKOV – Gleich in die Vollen

Autor: A. Laska · Ausgabe 6/2019

Eigentlich wollte er lieber Bariton sein, steuerte dann aber doch die hohen Töne an und wurde schnell sehr erfolgreich gleich im dramatischen Fach. Ein Gespräch mit Sergey Polyakov vor der Düsseldorfer Neuproduktion von »Pique Dame«.
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AUFFÜHRUNGEN

NEW YORK Der Ring des Nibelungen

6.-11. Mai ∙ Metropolitan Opera ∙ Autor: J. Bartels · Ausgabe 6/2019

Er kann als „Signature“-Produktion mit Alleinstellungsmerkmal für die Met gelten: der »Ring« von Robert Lepage. Zur Wiederaufnahme reisten Gäste aus aller Welt an, die Besetzung war hochkarätig.
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MONTE-CARLO Otello

21. April · Salle Garnier · Autor: W. Kutzschbach · Ausgabe 6/2019

Oft sind es auch die unspektakulären Aufführungen ohne Eventcharakter, die den Zuschauer besonders glücklich machen. Eine solche bot die ganz der Tradition verpflichtete »Otello«- Neuinszenierung des spanischen Regisseurs Allex Aguilera in Monte-Carlo.
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BERLIN Otello

28. April ∙ Philharmonie · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 6/2019

Rollendebütanten als Otello und Jago, eine berühmte Primadonna als Desdemona – dennoch gehörte der begeistert akklamierte Abend ganz Zubin Mehta und den Berliner Philharmonikern.
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INTERNATIONALE MAIFESTSPIELE WIESBADEN Idomeneo / La Clemenza di Tito

30. April / 1. Mai · Hessisches Staatstheater ∙ Autor: E. Engler · Ausgabe 6/2019

Zwei Mozart-Opern um einen gnädigen Herrscher nicht nur in der Inszenierung aufeinander bezogen, sondern auch mit demselben Sänger in der Titelpartie. Ungewöhnlicher und erfolgreicher Auftakt der diesjährigen Maifestspiele.
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KÖLN Jeanne d’Arc – Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna

27. April ∙ Staatenhaus ∙ Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 6/2019

Sein Gesamtwerk hätte die Rückgewinnung eines festen Platzes in Repertoire und Publikumsherzen verdient: Walter Braunfels’ »Jeanne d‘Arc« erwies sich auch bei dieser Wiederaufnahme als effektvolles Musik-Theater.
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HANNOVER Die Gezeichneten

6. April · Staatsoper ∙ Autor: S. Mauß · Ausgabe 6/2019

Jede Menge Sex and Crime und viel psychoanalytische Aspekte – Franz Schrekers spätromantische Oper um einen körperlich gehandycapten Herzog geriet szenisch und musikalisch grandios.
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TEL AVIV

30. April · New Israeli Opera ∙ Autor: Y. Han · Ausgabe 6/2019

Ein weiterer Meilenstein in der Aufführungsgeschichte der »Passagierin« im Jahr des 100. Geburtstags ihres Komponisten Mieczyslaw Weinberg dürfte die israelische Erstaufführung gewesen sein – einen Tag vor dem israelischen Gedenktag für die Opfer des Holocaust.
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BARI Die Walküre

14. April · Teatro Petruzzelli ∙ Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 6/2019

Eine begeisternde Brünnhilde und eine Inszenierung, die beste Voraussetzungen bot, um dem Publikum im sonnigen Süditalien ein vergleichsweise unbekanntes Werk nahezubringen. An die 60 Jahre ist es her, dass zum ersten und bisher letzten Mal Wotan am Teatro Petruzzelli Abschied von seiner Tochter Brünnhilde genommen hatte.
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KIEL La muette de Portici

7. Mai · Opernhaus ∙ Autor: J. Gahre · Ausgabe 6/2019

Kann man diese Oper heute ohne den spektakulären Ausbruch des Vesuvs inszenieren? Die argentinische Regisseurin Valentina Carrasco hat einen Weg gefunden. Musikalisch gelang der Oper Kiel ebenfalls ein großer Wurf.
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DETMOLD Luisa Miller

5. April · Landestheater ∙ Autor: S. Mauß · Ausgabe 6/2019

In keinem anderen Werk Giuseppe Verdis finden sich die Keimzellen für so viele seiner folgenden Opern bis hin zum »Otello«. Dass diese Oper dennoch in Deutschland eher selten gewagt wird, ist ein Umstand, den es zu ändern gilt. Der bejubelte Premierenabend in Detmold machte das einmal mehr deutlich.
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DORTMUND Quartett

18. April · Opernhaus · Autor: J. Gahre · Ausgabe 6/2019

Deutsche Erstaufführung in Anwesenheit des Komponisten für Luca Francesconis 2011 uraufgeführtes »Quartett« – eine Zwei-Personen-Oper auf Grundlage der berühmten „Liaisons dangereuses“.
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MELDUNGEN / INFO

NACHGEFRAGT

Christan Thielemann

Im Vorfeld der Festproduktion von Richard Strauss’ »Die Frau ohne Schatten« an der Wiener Staatsoper bot Christian Thielemann Einblicke in die großformatige Oper, die vor 100 Jahren auf genau dieser Bühne uraufgeführt worden war.

JUBILAR 2019

Franz von Suppé

Neben dem vielerorts gefeierten Jubilar Jacques Offenbach drohte der 200. Geburtstag von Franz von Suppé unterzugehen. Wäre da nicht das Theater Chemnitz, das sich in deutscher Erstaufführung an dessen Operette »Der Teufel auf Erden« wagt.

IM BLICKPUNKT

Chinas deutscher Held

Er starb verarmt und in der Heimat unbedankt: John Rabe, dem die Rettung von 250.000 chinesischen Zivilisten während des 2. Weltkrieges durch Errichtung einer Sicherheitszone gelang. Seine Tagebücher über die von den Japanern verübten Massaker werden in einer neuen chinesischen Oper gewürdigt, die im Juli auch in Deutschland und Österreich zu sehen sein wird.

FOKUS NEUE WERKE

Fontane-Fragment, Film-Klassiker, Roman-Bestseller – so unterschiedlich die Vorlagen, so breit die kompositorische Palette der neuesten Opern: Uraufführungen in Berlin, Weimar, Gießen und Klagenfurt.

NAMEN UND DATEN

LORENZO VIOTTI wird neuer Chefdirigent des Netherlands Philharmonic Orchestra und der Dutch National Opera und damit Nachfolger von Marc Albrecht, der das Haus zum Ende der Spielzeit 2019/20 verlässt. Weitere Termine und Infos von Lisette Oropesa, Elena Moşuc, Andrea Carè, Elsa Dreisig und anderen.

MELDUNGEN

3 x 3 aus Licht

Musiktheatralisches Großereignis mit Einmaligkeitscharakter. Während eines insgesamt dreimal zu erlebenden dreitätigen Marathons werden im Rahmen des diesjährigen „Holland Festivals“ wesentliche Teile aus Karlheinz Stockhausens epischem Zyklus »Licht« aufgeführt. Aus den insgesamt eigentlich 29 Stunden Aufführungsdauer haben die Veranstalter eine Konzeption von „lediglich“ 15 Stunden Dauer erarbeiten lassen. Mit dabei auch das berühmt gewordene spektakuläre „Helikopter-Streichquartett“.

REPORT

Grausam zeitlos & bewegend

Die bewegende Produktion von Benjamin Brittens »Billy Budd« von Deborah Warner, die schon in Madrid und Rom erfolgreich gelaufen war, gelangte im Mai auch auf die Bühne des Royal Opera House in London, mit einem wunderschön den leidenden Titelhelden gebenden Jacques Imbrailo.

VORSCHAU

Starke Stimmen in Neuproduktionen im Theater an der Wien: Marlis Petersen singt Salome, Asmik Grigorian ist als Norma zu erleben. Am Royal Opera House in London wird Joyce DiDonato für Händels »Agrippina« erwartet, Bryn Terfel für eine Neuproduktion von Donizettis »Don Pasquale«.

SASCHA NADER

Zur Festspielsaison 2019 bringt der „Operettensommer Kufstein“ einen der größten Operetten-Hits in einer Neuproduktion auf die Bühne: Johann Strauss’ »Die Fledermaus«. Erstmals mit dabei das Ballett der Wiener Volksoper. Ein Gespräch mit dem Künstlerischen Leiter Sascha Nader.

DVDs

DVDs

Anna Netrebko begeisterte als Verdis Giovanna d’Arco an der Mailänder Scala 2015 ebenso wie jetzt auf DVD, in memoriam Dmitri Hvorostovsky wurde in St. Petersburg das „Verdi-Requiem“ aufgeführt und eine Opernrarität, die glücklicherweise ebenfalls aufgezeichnet worden ist, ist mit Alessandro Stradellas »Il Trespolo tutore« erschienen.

CDs

NEUE CDs

Debüt-Album der neuen Bayreuther »Tannhäuser«-Elisabeth Lise Davidsen mit Wagner & Strauss, ein Mozartalbum von Mirko Roschkowski, die letzte Aufnahme der früh verstorbenen Stella Doufexis, Elīna Garanča besingt „Sonne und Leben“, das mediterrane Lebensgefühl, bei dem auch das unverwüstliche „Granada“ nicht fehlen darf.