Das Opernglas - Ausgabe 03/2017

Staraufgebot in London, Wien und Paris: Angela Gheorghiu beging ihr 25-jähriges Jubiläum am Royal Opera House, Anna Netrebko begeisterte einmal mehr als »Troubadour«-Leonore, Jonas Kaufmann feierte sein triumphales Bühnen-Comeback als Lohengrin. Hamburg verbuchte mit Christoph Marthalers »Lulu«-Inszenierung einen sensationellen Premierenerfolg. In Oslo ließ Stefan Herheim für Rossinis »La Cenerentola« seiner sprudelnden Fantasie freien Lauf. Eine neue Oper über Richard Wagner und seine Familie geriet in Karlsruhe zum Publikumserfolg. An der Wiener Volksoper begeisterte eine konzertante Premiere von Erich Wolfgang Korngolds Oper »Das Wunder der Heliane«, und zum fünfjährigen Jubiläum des Opernhauses in Muscat gab sich Plácido Domingo erneut im Oman die Ehre: als Sänger sowie als Dirigent des staatlichen Symphonieorchesters. Ein großer Sonderteil gilt den diesjährigen Festspielen im Schweizerischen St. Gallen, bei denen Alfredo Catalanis Oper »Loreley« zur Aufführung kommen wird; dazu unter anderem Gespräche mit Dirigent Stefan Blunier, dem Regisseur David Alden sowie dem technischen Direktor Georges Hanimann. Weitere Interviews mit dem slowakischen Tenorstar Pavol Breslik und Muscats Opernintendanten Umberto Fanni.

Nachfolgend finden Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte bietet das Inhaltsverzeichnis.

Sie möchten weiterlesen? Das komplette Magazin steht neben der Print-Ausgabe auch als PDF-Version zum Download zur Verfügung. Bei Interesse an einzelnen Artikeln finden Sie diese auch als reine Textdatei im Text-Archiv.

inkl. Mwst., zzgl. Porto

INHALTSVERZEICHNIS

INHALTSVERZEICHNIS

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen
EDITORIAL
AUFFÜHRUNGEN
  • PARIS Lohengrin (Opéra Bastille)
    Così fan tutte (Palais Garnier)
  • HAMBURG Lulu (Staatsoper)
  • LONDON Adriana Lecouvreur (Royal Opera House)
    Jonas Kaufmann – Wagner Konzert (Barbican Hall) Il Trovatore (Royal Opera House)
  • WIEN Das Wunder der Heliane (Volksoper)
    Il Trovatore (Staatsoper)
  • OSLO La Cenerentola
  • ZÜRICH Médée
DAS INTERVIEW
  • PAVOL BRESLIK
IM GESPRÄCH
  • UMBERTO FANNI
FOKUS
  • OPER UND KONZERT IM OMAN
NAMEN UND DATEN
REPORT
  • HAMBURG / BERLIN /BONN
Special
ST. GALLER FESTSPIELE
  • ALFREDO CATALANI: LORELEY
  • STEFAN BLUNIER
  • GEORGES HANIMANN
  • DAVID ALDEN
IM BLICKPUNKT
  • ZEITGENÖSSISCHE MODERNE
  • KARLSRUHE Wahnfried
  • HEIDELBERG Morgen und Abend
  • CHEMNITZ Südseetulpen
  • WUPPERTAL Aschemond oder The Fairy Queen
  • FREIBURG Crusades
  • BIELEFELD Charlotte Salomon
Nachruf
RUNDBLICK
  • KIEL Die Reise nach Reims
  • NORDHAUSEN Salome
  • BREMEN Simplicius Simplicissimus
  • DARMSTADT Faust
  • BASEL Don Giovanni
  • MAGDEBURG Der fliegende Holländer
  • GELSENKIRCHEN Die Passagierin
  • WÜRZBURG Nabucco
  • FLENSBURG Maria Stuarda
  • WIESBADEN La Giuditta
  • MEININGEN Hoffmanns Erzählungen
  • BRAUNSCHWEIG Werther
VORSCHAU
SPIELPLÄNE
RARITÄTEN
TV-TIPPS
IMPRESSUM
DAS SPIELPLÄNCHEN
  • MUSIKTHEATERTIPPS FÜR KINDER UND JUGENDLICHE
BÜCHER
CD-NEWS
  • Neue Aufnahmen von Lawrence Brownlee, Johan Reuter, Thomas Hampson u.a.
NEUE CDs
  • Richard Wagner DIE WALKÜRE
  • Alban Berg WOZZECK
  • Wolfgang Amadeus Mozart LA CLEMENZA DI TITO
  • Louis-Ferdinand Hérold LE PRÉ AUX CLERCS
  • Hans Sommer RÜBEZAHL UND DER SACKPFEIFER VON NEISSE
  • Etienne-Nicolas Méhul UTHAL
Weiter

EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 3/2017

Wie hätten Sie’s denn gern? Mit kostenlosem Programmheft oder Gratis-Getränken? Mit einem Gutschein für freies Parken oder doch lieber einer Eintrittskarte, die gleichzeitig als Ticket für den öffentlichen Nahverkehr gilt? Reizen Sie Sonderveranstaltungen für Abonnenten, Meet & Greet mit Künstlern, Give Aways, Kinderbetreuung, Treueprämien…? Die Veranstalter sind erfinderisch geworden in den vergangenen Jahren, um den Besuch von Oper, Theater und Konzert so attraktiv wie möglich erscheinen zu lassen. Aber Hand aufs Herz, wären wir nicht alle schon sehr zufrieden mit dem Wesentlichen: einem tollen, abwechslungsreichen Programm auf verlässlich hohem Niveau? In diesen Wochen ist wieder „Primetime“ in Sachen Spielplan: Traditionell sind die großen amerikanischen Opernhäuser früh draußen mit ihren Saisonvorschauen, aber auch an einigen europäischen Flaggschiffen des Musiktheaters hieß es bereits: Vorhang auf für 2017/18! Die Titel der Neuproduktionen, die Premierentermine, das Repertoire, die Besetzungen… Etliche der zum Teil hochspannenden Neuigkeiten von Berlin bis New York haben wir bereits in dieser Ausgabe für Sie redaktionell aufbereitet.
Aber was ist ein guter, attraktiver Spielplan? Die Antworten auf diese grundlegende Frage sind so verschieden wie die Stilrichtungen der Oper selbst. Prominente Gesangsstars, ein starkes hauseigenes Ensemble, aufregende Regiearbeiten, prägende Dirigenten, zugkräftige Stücke, spannende Ausgrabungen: Das alles sind gleichwertige Facetten des vielschichtigen, vielgestaltigen Gesamtkunstwerks Musiktheater, die sich eben nicht ausschließen, sondern – idealerweise allesamt – ergänzen. Naturgemäß werden Schwerpunkte ganz unterschiedlich gesetzt, entsprechend der Tradition oder einer nur angenommenen Erwartungshaltung, oftmals rein pragmatisch oder, im Gegenteil, sehr aufgeschlossen und innovativ. Und vor allem nicht selten höchst kreativ manövrierend innerhalb der mancherorts immer enger gesetzten Grenzen struktureller wie finanzieller Rahmenbedingungen.  Umso bemerkenswerter, wie mutig manche Operndirektoren geworden sind, wenn es um die Programmierung von vermeintlich weniger zugkräftigen Werken geht: Zeitgenössisches inklusive Uraufführungen, das spiegelt sich Monat für Monat in unserer Berichterstattung wider, steht da ebenso selbstverständlich auf den Spielplänen wie selten Gespieltes oder gänzlich Vergessenes. Unsere kleine, feine Rubrik „Raritäten“ lässt sich in der Regel mühelos füllen mit den interessantesten Ausgrabungen des Monats. Der entdeckungsfreudige Dirigent Stefan Blunier hat die dahinterstehende Motivation im Interview dieser Ausgabe sehr gut auf den Punkt gebracht. Denn in der Tat sind die sogenannten Repertoirehits längst keine Erfolgsgaranten mehr. Selbst eine »Carmen« kann Kassengift sein. Zudem ist eben auch die gern unterschätzte Aufgeschlossenheit des Publikums weiter entwickelt, die Neugier größer, als mancher annehmen mag. Es spricht für sich, dass auch ein Open-Air-Festival wie die St. Galler Festspiele, das durchaus auf Breitenwirkung angelegt sein muss, sich nicht nur künstlerisch erfolgreich an unbekannte Werke wagen, sondern – ganz offensichtlich gerade durch das Markenzeichen „Entdeckungen“ – auch an der Kasse punkten kann. So viel Mut zum wohlkalkulierten Risiko wünschte man sich an manch größerem Opernhaus!
Weiter

INTERVIEWS

Das Interview: PAVOL BRESLIK – No risk, no fun!

Autor: Thomas Baltensweiler · Ausgabe 3/2017

Der slowakische Tenor pflegt ein stilistisch weitgespanntes Repertoire, das er gezielt, aber behutsam ausdehnt. Privat liebt er es bodenständig.
Im Textarchiv öffnen

Im Gespräch: UMBERTO FANNI – Visionen

Autor: Ursula Ehrensberger · Ausgabe 3/2017

Kleines, feines Jubiläum im Oman: 5 Jahre Royal Opera House Muscat. Ein Gespräch mit Generaldirektor Umberto Fanni über seine Erfahrungen und zukünftigen Pläne.
Im Textarchiv öffnen

Im Gespräch: STEFAN BLUNIER – Perfekt geeignet!

Autor: Markus Wilks · Ausgabe 3/2017

Auf seine Premiere bei den diesjährigen Sankt Galler Festspielen freut er sich sehr. Der einsatzfreudige Dirigent spricht über Catalanis »Loreley« – und über Spaß, Nutzen und Risiko bei musikalischen Entdeckungsreisen.
Im Textarchiv öffnen

AUFFÜHRUNGEN

PARIS Lohengrin

24. Januar · Opéra Bastille ∙ Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 3/2017

Rückkehr des Startenors nach mehrmonatiger Krankheitspause: Der Pariser »Lohengrin« mit Jonas Kaufmann war vielleicht die mit größter Spannung erwartete Opernproduktionen der zurückliegenden Wochen. Eine weitere Pariser Premiere galt Mozarts »Così«.
Im Textarchiv öffnen

HAMBURG Lulu

12. Februar · Staatsoper · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 3/2017

Absurdes ist Programm in Alban Bergs 1935 unvollendet zurückgelassener großformatiger Oper, aus der Christoph Marthaler charmant aktuelles Unterhaltungstheater machte. Musikalische galt es, eine ungewohnte „Hamburger Fassung“ zu erleben.
Im Textarchiv öffnen

LONDON Adriana Lecouvreur

7. Februar · Royal Opera House · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 3/2017

25-jähriges Bühnenjubiläum am Royal Opera House: Angela Gheorghiu feierte es in stimmlicher Bestform mit einer glanzvollen Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion von »Adriana Lecouvreur«; an ihrer Seite: Tenorentdeckung Brian Jagde. Auch eine Wiederaufnahme mit gleichzeitiger Kinoübertragung war der neue Londoner »Trovatore« mit Lianna Haroutounian und Gregory Kunde. Und am Barbican hielt Jonas Kaufmann eine „Kaufmann Residency“ ab.
Im Textarchiv öffnen

WIEN Il Trovatore

5. Februar · Staatsoper ∙ Autor: T. Rauchenwald · Ausgabe 3/2017

Bei der letzten Wiener »Trovatore«-Premiere 1993 hatte der damalige Direktor noch die Polizei holen müssen. Diesmal war die versammelte Sängerprominenz eher nach dem Geschmack des Wiener Publikums: Anna Netrebko gab die Leonora, Roberto Alagna den Manrico.
Im Textarchiv öffnen

OSLO La Cenerentola

21. Januar · Opernhaus ∙ Autor: S. Barnstorf · Ausgabe 3/2017

Eine Putzfrau träumt sich in eine Märchenwelt. Sind Träume nur Schäume? Stefan Herheim durfte seinem überbordenden Einfallsreichtum diesmal am Opernhaus von Oslo ungehindert freien Lauf lassen.
Im Textarchiv öffnen

WIEN Das Wunder der Heliane

28. Januar · Volksoper ∙ Autor: T. Rauchenwald · Ausgabe 3/2017

Donnernder Beifall für die Wiederbegegnung mit einem spannenden Werk. Am Pult des über sich hinauswachsenden Volksopernorchesters schwelgte Jac van Steen.
Im Textarchiv öffnen

KIEL Die Reise nach Reims

28. Januar · Autor: G. Helbig · Ausgabe 3/2017

Ein Comic-Film als Bühnenhintergrund – da muss das Timing der Sänger haargenau passen. Eine solche Meisterleistung im Synchronspiel war an der Oper Kiel bei Rossinis »Reise nach Reims« zu bewundern.
Im Textarchiv öffnen

KARLSRUHE Wahnfried

28. Januar · Badisches Staatstheater · Autor: J.-M. Wienecke · Ausgabe 3/2017

Die Wagners. Eine deutsche Familie. Und was für eine! Die jetzt uraufgeführte neue Oper »Wahnfried« beleuchtet die Ereignisse in Bayreuth bis zur Zeit des aufkeimenden Faschismus. Für alle Wagnerianer und die, die es noch werden wollen, ein Genuss.
Im Textarchiv öffnen

MELDUNGEN / INFO

FOKUS

OPER UND KONZERT IM OMAN

So eindrucksvoll und abwechslungsreich das Land, so bunt und vielfältig ist auch das Programm des prachtvollen Opernhauses in Muscat, der Hauptstadt des Oman. Zum fünfjährigen Jubiläum gab es die erste Eigenproduktion, das aufwändige Openair-Spektakel „Celebrating Oman“. Außerdem war Startenor Plácido Domingo mit gleich zwei Konzerten zu Gast.

SPECIAL

ST. GALLER FESTSPIELE

Die St. Galler Festspiele wagen sich gern an Raritäten. Diesmal gibt es im Klosterhof eine Verismo-Entdeckung: Auf dem Programm steht Alfredo Catalanis »Loreley«. Dazu Hintergründe und Interviews mit Regisseur David Alden, Dirigent Stefan Blunier und dem technischen Direktor Georges Hanimann über die Herausforderungen, ein Weltkulturerbe für spektakuläre Bühnenaufbauten zu nutzen.

NAMEN UND DATEN

BRIAN JAGDE, der in London ein gefeiertes Rollendebüt als Maurizio in »Adriana Lecouvreur« gegeben hat, singt die Partie des „Fremden“ in einer Neuproduktion von Erich Wolfgang Korngolds Oper »Das Wunder der Heliane« an der Deutschen Oper Berlin. Premiere wird am 18. März 2018 sein. Weitere Infos und aktuelle Termine von Roberto Alagna, Anita Rachvelishvili, Doris Soffel und anderen.

REPORT

AUF DEM SILBERTABLETT

Große Oper in Hamburgs neuer Elbphilharmonie? Christian Thielemann wollte es offenbar wissen und programmierte für sich und seine Sächsische Staatskapelle Dresden als Einstand einen klangrauschhaften Paradelauf mit dem kompletten ersten Akt der »Walküre« sowie – statt eines ursprünglich vorgesehenen neuen Werks von Sofia Gubaidulina, das krankheitsbedingt nicht fertig geworden war – aus der »Götterdämmerung« den sinfonischen Stücken „Tagesgrauen“, „Rheinfahrt“ und „Trauermarsch“ plus Brünnhildes Schlussgesang. Atemberaubend war, mit welch feinem Gespür Thielemann die so besondere, sehr direkte, eher klare Durchhörbarkeit denn runden Gesamtklang befördernde Akustik für ein Opernerlebnis der ganz eigenen Art zu nutzen wusste: So detailreich aufgefächert, fast kammermusikalisch zurückgenommen, dabei dennoch die dramatische Wucht voll auskostend hört man die Musik Richard Wagners wirklich selten.

VORSCHAU

Ein Opernspektakel sondergleichen soll nach zwei Jahren Vorbereitungszeit ab Mai auf Tournee gehen: Giuseppe Verdis »Aida« in Kino-Blockbuster-Dimensionen zu Gast in den größten Stadien der Welt. Plácido Domingo wird dirigieren. Große Pläne auch für die Saison 2017/18 an der Deutschen Oper Berlin, der Metropolitan Opera in New York und der Pariser Oper.

NACHRUF

NICOLAI GEDDA

Im Alter von 91 Jahren hat die Opernwelt einen der größten Tenöre seiner Generation verloren: Nicolai Gedda. Geboren am 11. Juli 1925 in Stockholm als Harry Gustaf Nikolaj Gädda, aber aufgewachsen in Leipzig, wo sein russischstämmiger Stiefvater eine Stelle als Kantor einer orthodoxen Gemeinde innehatte, begann der junge Gedda – wie er sich in späteren Jahren schrieb – ebendort auch seine musikalische Ausbildung und erlernte auch die deutsche Sprache. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten kehrte die Familie nach Schweden zurück. Anschließend an sein Studium am Konservatorium gab Gedda 1952 sein professionelles Debüt an der Schwedischen Nationaloper in Stockholm, wo er nur wenig später dem Plattenproduzenten Walter Legge begegnete. Auf Einladung Herbert von Karajans debütierte Gedda als Don Ottavio an der Mailänder Scala. Vor allem als Interpret von Mozart-Partien wie auch des russischen und französischen Fachs wurde er gefeiert. Geddas Sängerlaufbahn ist mit an die 200 Aufnahmen nach der von Plácido Domingo die am ausführlichsten dokumentierte überhaupt.

NACHRUF

RUDOLF BIBL

Am 27. Januar 2017 ist überraschend der versierte und geschätzte Dirigent Rudolf Bibl im Alter von 88 Jahren verstorben. Das diesjährige Neujahrskonzert in der Volksoper Wien, das gleichzeitig seine 2273. Vorstellung markierte, war sein letzter Auftritt in diesem Haus, an dem er seit 1973 als Kapellmeister tätig war. 1995 engagierte der damalige Intendant der Seefestspiele Mörbisch, Harald Serafin, den Dirigenten als seinen ständigen musikalischen Begleiter, der er bis 2008 ununterbrochen blieb. Unter der Intendanz von Dagmar Schellenberger wurde ihm 2013 die Ehrenmitgliedschaft der Seefestspiele Mörbisch verliehen. Bis zuletzt war Bibl bei hervorragender Gesundheit. 2016 hatte er sogar noch eine Japantournee unternommen.

BÜCHER

BÜCHER

Ein Standardwerk mit 324 Opern von 135 Komponisten wurde in einer grundlegend überarbeiteten Fassung neu aufgelegt, ein anderer musikalischer Werkführer befasst sich mit den Opern von Giacomo Puccini, eine weitere Neuerscheinung erklärt, wie eine Opernproduktion an der Wiener Staatsoper entsteht… Diese und weitere aktuelle Publikationen in der Rubrik „Bücher“.

CD-NEWS

CD-NEWS

Seit 10 Jahren singt das Vokal-Quartett zusammen a-capella: Quartonal. Auf ihrer neuesten CD geben sie sich mit Songs wie „Everytime“, „Les Champs-Élysées“ oder „Der Mond ist aufgegangen“ betont populär. Weitere Neuaufnahmen von Lawrence Brownlee, Johan Reuter, Thomas Hampson und anderen.

NEUE CDs

Glühende Streicher, majestätisch auftrumpfende Blechbläser und mit Matthias Goerne ein markanter Wotan – das sind nur die Highlights einer Neueinspielung der »Walküre«, aufgezeichnet bei zwei Konzerten in der Concert Hall von Hong Kong. Als weitere Operngesamtaufnahmen werden Alban Bergs »Wozzeck« mit Roman Trekel und Anne Schwanewilms, Mozarts »Titus« sowie Rares von Hérold, Sommer und Méhul vorgestellt.