Das Opernglas - Ausgabe 10/2011

Fulminanter Saisonstart in Wien und London: An der Wiener Staatsoper gab sich Plácido Domingo die Ehre als Simon Boccanegra, am Royal Opera House rissen Angela Gheorghiu und Vittorio Grigolo als neues Dream-Team in »Faust« zu Begeisterungsstürmen hin. Außerdem: Highlights des zurückliegenden Festspielsommers, u.a. Anna Netrebkos umjubelte Auftritte in Berlin und Salzburg, die großen, stimmungsvollen Open-Air-Festivals in Orange und Verona, ein bewegender »Tristan« bei der RuhrTriennale. In Bayreuth hieß es derweil Abschied nehmen von Katharina Wagners eindrucksvollen »Meistersingern«, während beim Rossini-Festival in Pesaro die Polizei einschreiten und einen Tumult schlichten musste… Dazu ausführliche Interviews mit dem rumänischen Countertenor Florin Cezar Ouatu, dem Dirigenten Marcus Bosch, Bayreuth-Einspringer Stefan Vinke, sowie ein großer Themenschwerpunkt Nachwuchsförderung, bei dem u.a. die Jungstars Julia Novikova, Antonio Poli und John Chest zu Wort kommen.

Nachfolgend erhalten Sie einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen dieser Ausgabe. Eine ausführliche Liste aller Inhalte finden Sie im Inhaltsverzeichnis.

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INHALTSVERZEICHNIS

Inhaltsverzeichnis

Ausgabe: 10/2011

Das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen

EDITORIAL
SAISONSTART
  • WIEN Simon Boccanegra (Staatsoper)
  • LONDON Faust (Royal Opera House)
  • SAARBRÜCKEN Madama Butterfly
  • WIESBADEN Fidelio
FESTSPIELE
  • CHORÉGIES D'ORANGE Rigoletto
  • RUHRTRIENNALE
  • Tristan und Isolde (Jahrhunderthalle Bochum)
  • BERLIN Gipfeltreffen der Stars (Waldbühne)
  • ROSSINI OPERA FESTIVAL PESARO
  • Mosè in Egitto
  • Adelaide di Borgogna
  • SALZBURGER FESTSPIELE
  • Macbeth (Felsenreitschule / Kollegienkirche)
  • Le Rossignol / Iolanta (Großes Festspielhaus)
  • Abschlusskonzert – Young Singers Project (Mozarteum)
  • BBC PROMS Rinaldo (Royal Albert Hall)
  • Elijah (Royal Albert Hall)
  • ARENA DI VERONA La Traviata
  • Roméo et Juliette
  • BAYREUTHER FESTSPIELE
  • Die Meistersinger von Nürnberg / Lohengrin / Parsifal
  • FESTIVAL PERGOLESI SPONTINI
  • La Salustia (Teatro Pergolesi)
DAS INTERVIEW
  • FLORIN CEZAR OUATU
IM GESPRÄCH
  • MARCUS BOSCH
DAS PORTRÄT
  • STEFAN VINKE
FOKUS
  • HIER GIBT ES NUR GEWINNER!
NAMEN UND DATEN
NACHRUF
REPORT
  • WEIKERSHEIM / DAVOS / XANTEN / MERZIG / SAINT-JEAN-CAP-FERRAT / DEHNBERG
FESTSPIEL-RUNDBLICK
  • SEEFESTSPIELE BERLIN Die Zauberflöte (Seebühne Wannsee)
  • TIROLER FESTSPIELE ERL Tannhäuser
  • MUSIKFESTSPIELE POTSDAM SANSSOUCI
  • Il Paride (Neues Palais)
  • VERSAILLES Atys (Opéra Royal)
  • CARL-ORFF-FESTSPIELE ANDECHS Die Kluge (Florian-Stadl)
  • KÖLNER SOMMERFESTIVAL
  • Die Zauberflöte – Impempe Yomlingo (Philharmonie)
  • J:OPERA JENNERSDORF
  • Die Entführung aus dem Serail (Schloss Tabor)
  • ROSSINI IN WILDBAD Il turco in Italia / Ser Marcantonio
  • SCHLESWIG-HOLSTEIN MUSIK FESTIVAL
  • Zaide (Opernhaus Kiel)
  • KAMMEROPER SCHLOSS RHEINSBERG
  • L'incoronazione di Poppea
  • OPERNFESTSPIELE HEIDENHEIM Fidelio
  • WERNIGERÖDER SCHLOSSFESTSPIELE Die Fledermaus
  • EKHOF-FESTIVAL GOTHA Pharao Tubaetes
  • TALLINN Parsifal (Noblessner Foundry)
  • STYRIARTE GRAZ Die verkaufte Braut (Helmut-List-Halle)
IM BLICKPUNKT
  • LEHÁR-FESTIVAL BAD ISCHL Im weißen Rössl / Paganini
  • SOMMERARENA BADEN BEI WIEN Die Dollarprinzessin / Boccaccio
  • LÜBECKER SOMMEROPERETTE Der Vogelhändler
VORSCHAU
LESERBRIEFE
SPIELPLÄNE
TV-TIPPS
RARITÄTEN
IMPRESSUM
DVDs
  • Richard Wagner DER RING DES NIBELUNGEN
  • Giuseppe Verdi MACBETH
  • Daniel-François-Esprit Auber MANON LESCAUT
NEUE COMPACT-DISCS
  • Rolando Villazón LA STRADA
  • Steve Davislim BENJAMIN BRITTEN: FOLKSONG ARRANGEMENTS
  • Joseph Calleja THE MALTESE TENOR
  • Carl Orff / Claudio Monteverdi ORPHEUS
  • Giacomo Puccini LA FANCIULLA DEL WEST
  • Christoph Willibald Gluck EZIO
  • Giuseppe Verdi IL TROVATORE
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EDITORIAL

EDITORIAL

Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 10/2011

Musikalische Fähigkeiten fördern heißt Lebensfähigkeit fördern. So brachte es gerade Amerikas ‚Miss Opera‘ Renée Fleming treffend auf den Punkt, als sie in Chicago die künftige Zusammenarbeit zwischen der Lyric Opera und der Merit School of Music einläutete, die sie in ihrer neuen Funktion als Creative Consultant des berühmten Opernhauses maßgeblich initiiert hatte.

Die Starsopranistin weiß, wovon sie spricht. Als Tochter von Eltern, die beide professionelle Gesangslehrer waren, hat sie schon früh elementare Grundlagen mit auf den Weg bekommen – nicht allein in stimmtechnischen Fragen, sondern ganz allgemein in jener übergreifenden Wirksamkeit aller Musikausübung, deren individuelle wie vor allem auch gesellschaftliche Relevanz man nicht genug betonen kann. Selbstvertrauen, kritisches Denken, Konfliktfähigkeit und -lösungsbereitschaft, aufeinander Hören, harmonisches Miteinander: elementarste Dinge, die sich über jedes Instrument, jede Form von musikalischem Zusammenspiel vermitteln lassen – und als wesentlicher Bildungsauftrag jedem Politiker ins Stammbuch geschrieben gehören.
In Chicago geht es natürlich zuvorderst um den Gesang. Das Programm ist eine weitere engagierte Initiative auf einem in den vergangenen Jahren immer intensiver und verantwortungsbewusster wahrgenommenen Gebiet. Fast jedes größere Opernhaus verfügt heute über ein eigenes Opernstudio und/oder entsprechende Förderprogramme, unzählige prominent besetzte Meisterklassen und vielfältigste Wettbewerbe bieten jungen Sängern umfangreiche Möglichkeiten, ihr Talent herauszuarbeiten, zu perfektionieren und dieses dann auch bestmöglich in eine erfolgreiche, langlebige Karriere zu überführen. Technik und Stil, Artikulation und Ausdruck, darstellerische Fähigkeiten und Bühnenpräsenz werden dabei ebenso berücksichtigt wie Persönlichkeit, Kommunikation und (Selbst-) Management. Dass sich die Theater auf ihrem ureigensten Gebiet selbst um den Nachwuchs kümmern, ist eine naheliegende Notwendigkeit und eine Investition in die eigene Zukunft. Doch die Mittel sind zunehmend begrenzt angesichts immer knapper werdender öffentlicher Kassen. Hier übernehmen, zum Teil schon über viele Jahre, privatwirtschaftliche Förderer wie selbstverständlich Verantwortung. Eine nicht hoch genug zu würdigende Leistung!
Einige längst aus der internationalen Nachwuchsförderung nicht mehr wegzudenkende Institutionen wären ohne dieses großzügige, nachhaltige Engagement nicht denkbar, sei es das von Credit Suisse finanzierte „Young Singers Project“ der Salzburger Festspiele oder der von Rolex unterstützte „Operalia“-Wettbewerb von Plácido Domingo. Die „Neuen Stimmen“ sind eine couragierte Eigeninitiative der Bertelsmann-Stiftung, aber auch der von Hapag Lloyd veranstaltete „Stella Maris“ oder der von der mittelständischen Wittenstein AG im Alleingang gestemmte Wettbewerb „Debüt“: nur einige besonders prägnante Beispiele von vielen. Dimension und Art dieses vielfältigen Engagements zeigen eindrucksvoll die nach wie vor sichere Verankerung des Musiktheaters in der Mitte der Gesellschaft.
Auch unser Titelkünstler Florin Cezar Ouatu hat seine Chancen genutzt und gleich mehrere Gesangswettbewerbe gewonnen, darunter die Dresdner „Competizione dell’Opera“, die ganz aktuell gerade erstmals in Russland gastiert hat. Der rumänische Countertenor, selbst noch sehr jung, kann motivierendes Beispiel sein für Kollegen, die noch am Anfang einer oft vielleicht auch unsicher erscheinenden Laufbahn stehen: Karriere ist durchaus auch im Alleingang möglich. Qualität setzt sich eben durch, manchmal auch unabhängig von mächtigen Agenturen und strategiegewitzten PR-Beratern. Zusammen mit den ebenfalls sehr erfolgreichen Jung-Stars Julia Novikova, Antonio Poli und John Chest, die wir exklusiv zu ihren Erfahrungen bei und nach den von ihnen gewonnenen Wettbewerben befragt haben, fügt sich das Thema Nachwuchsförderung zu einem der Schwerpunkte dieser Ausgabe, die mit dem zweiten Teil unserer großen Festspiel-Berichterstattung sowie ersten Eindrücken von der neuen Saison spannenden Lesestoff garantiert.

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INTERVIEWS

Das Interview: FLORIN CEZAR OUATU - Technik kann man lernen, Musikalität nicht

Autor: Wolfgang Kutzschbach · Ausgabe 10/2011

Fast hätte der erst 31-jährige Countertenor seine Gesangslaufbahn schon aufgegeben. Doch nach einjähriger Pause und wichtigen Erfolgen nimmt die Karriere nun richtig Fahrt auf.

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Im Gespräch: MARCUS BOSCH: Finale und Neubeginn

Autor: Brigitte Kempen · Ausgabe 10/2011

Eine Herausforderung: Als noch amtierender Aachener GMD übernimmt Marcus Bosch parallel bereits jetzt die Position des GMDs am Staatstheater Nürnberg.

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Das Porträt: STEFAN VINKE: Retter in der Not

Autor: Dr. Thomas Baltensweiler · Ausgabe 10/2011

Einspringer und zugleich Debütant bei den Bayreuther Festspielen: Mit gleich zwei großen Partien hat der junge Heldentenor in diesem Sommer auf dem Grünen Hügel gastiert.

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AUFFÜHRUNGEN

WIEN Simon Boccanegra

03. September · Staatsoper · Autor: T. Rauchenwald · Ausgabe 10/2011

Plácido Domingo, der den Dogen aus Genua bereits in Berlin, London, Mailand und New York verkörpert hat, sang zur Saisoneröffnung diese Rolle erstmals an der Wiener Staatsoper.

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LONDON Faust

18. September · Royal Opera House · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 10/2011

Riesiger Jubel bei der Wiederaufnahme für David McVicars spektakuläre Inszenierung aus dem Jahr 2004, die mit Vittorio Grigolo und Angela Gheorghiu auch live in die Kinos kommt.

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BERLIN Gipfeltreffen der Stars

16. August · Waldbühne · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 10/2011

Wenn es auch nur in kommerzieller Hinsicht das in aller Bescheidenheit angekündigte „Klassikereignis des Jahres“ geworden ist, so wurden doch die Erwartungen auf ein Sängerfest der Extraklasse von Anna Netrebko, Jonas Kaufmann und Erwin Schrott nicht enttäuscht.

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BBC PROMS LONDON Elijah

28. August · Royal Albert Hall · Autor: R. Tiedemann · Ausgabe 10/2011

Wie es sich anhört, wenn sich unisono aus knapp 6000 Kehlen schiere Begeisterung Bahn bricht, konnte man nach einem grandiosen »Elijah« in der Londoner Royal Albert Hall erleben.

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BAYREUTHER FESTSPIELE Die Meistersinger von Nürnberg / Lohengrin / Parsifal

26. Juli + 24. August / 27., 28. Juli · Festspielhaus · Autor: M. Lehnert · Ausgabe 10/2011

Zwei starke Inszenierungen und eine Besetzungspolitik, die den Spirit des Ortes nutzt, um Sänger mit außergewöhnlichen Qualitäten zu Stars heranwachsen zu lassen, versöhnten nach einer wenig geglückten Neuproduktion zur Eröffnung im weiteren Verlauf des Festspielsommers.

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CHORÉGIES D’ORANGE Rigoletto

02. August · Théâtre Antique · Autor: M. Fiedler · Ausgabe 10/2011

Während Regisseur Paul-Emile Fourny gleich zum Orchestervorspiel ein ganz großer Theatercoup gelang, gaben anschließend auf der Bühne Leo Nucci, Patrizia Ciofi und Vittorio Grigolo eine beispiellose Lektion in Sachen Verdikultur.

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RUHRTRIENNALE Tristan und Isolde

27. August · Jahrhunderthalle Bochum · Autor: M. Fiedler · Ausgabe 10/2011

So schön hat man Tristan und Isolde lange nicht sterben sehen. Das Verlöschen der Individualität, der Einzug ins Nirwana – mit diesen Bildern setzte Willy Decker seiner letzten Festspielausgabe den Stempel des Buddhismus auf. Auch die Protagonisten sangen auf Festspielniveau.

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ROSSINI OPERA FESTIVAL PESARO Mosè in Egitto

11. August · Arena Adriatica · Autor: S. Mauß · Ausgabe 10/2011

Selbst die schließlich im Saal aufmarschierende Polizei schaffte es nicht auf Anhieb, die Randale im Publikum unter Kontrolle zu bekommen. Regisseur Graham Vick hatte bei seiner Inszenierung die heutigen Probleme zwischen Arabern und Juden zum Thema gemacht.

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SEEFESTSPIELE BERLIN Die Zauberflöte

11. August · Seebühne Wannsee · Autor: U. Ehrensberger · Ausgabe 10/2011

Mit der Wahl von Katharina Thalbach als Regisseurin war der Publikumserfolg so gut wie garantiert. Selbst der hartgesottenste »Zauberflöten«-Kenner wurde durch die Fülle der optischen Eindrücke immer wieder in Erstaunen versetzt.

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MELDUNGEN / INFO

FOKUS

HIER GIBT ES NUR GEWINNER

Exklusiv für „Das Opernglas“ berichten erfolgreiche Teilnehmer wichtiger Wettbewerbe, wie Domingos „Operalia“ und „Neuen Stimmen“ oder dem „Young Singers Project“ der Salzburger Festspiele von ihren Erfahrungen – und den neuesten Entwicklungen ihrer Karrieren. Einblicke aus erster Hand.

NAMEN UND DATEN

PHILIPPE JORDAN wird im kommenden Jahr erstmals bei den Bayreuther Festspielen dirigieren. Er übernimmt die musikalische Leitung von Stefan Herheims »Parsifal«-Inszenierung, die im kommenden Jahr auch für DVD aufgezeichnet werden soll.

NACHRUF

HELGA PILARCZYK, Hamburger Kammersängerin, ist am 15. September 2011 im Hamburger Hospiz „Leuchtfeuer“ verstorben. Die 1925 in Schöningen bei Braunschweig geborene Sopranistin hatte in den frühen 60er-Jahren unter Rolf Liebermann in Hamburg die Hauptpartien in den zahlreiche Uraufführungen jener Ära gesungen, war aber auch international erfolgreich, so als Salome am Royal Opera House in London und als »Wozzeck«-Marie unter Karl Böhm an der New Yorker Met.

DVDs

Richard Wagner DER RING DES NIBELUNGEN

MUSICAPHON M56929, 7 DVDs · Autor: S. Martens · Ausgabe 10/2011

Durch eine erstaunliche Qualität vermochte sich das kleine Mehrspartenhaus der Hansestadt Lübeck mit seiner »Ring«-Produktion sogar gegenüber der gleichzeitig entstehenden Konkurrenzproduktion in der benachbarten Hansestadt Hamburg zu behaupten. Die Erfolgsproduktion liegt nun auch auf DVD vor.

CDs

Rolando Villazón LA STRADA

DG 00289, 1 CD · Autor: B. Kempen · Ausgabe 10/2011

Er singt kernig, strahlend, sicher und konzentriert auf seiner jüngsten CD-Einspielung. Das ist die gute Nachricht. In Filmmusikklassikern misst sich Rolando Villazón an unsterblichen Interpretationen von Barbra Streisand oder Charles Aznavour.

Giuseppe Verdi IL TROVATORE

OEHMS CLASSICS 951, 2 CDs · Autor: M. Wilks · Ausgabe 10/2011

Verdi auf Originalklanginstrumenten: Dirigent Michael Hofstetter wertet den Orchesterpart auf und beweist, dass selbst eine „Sängeroper“ wie »Il Trovatore« wesentlich von den Klängen des Orchesters geprägt werden kann.